Werk der Telefonbau und Normalzeit GmbH - später Telenorma bzw. Tenovis bzw. Avaya - in der Kleyerstraße

Datum: 20. April 2021
Werk der Telefonbau und Normalzeit GmbH - später Telenorma bzw. Tenovis bzw. Avaya - in der Kleyerstraße

Die Luftaufnahme entstand nach dem Zweiten Weltkrieg in Höhe der heutigen Hermann-Eggert-Straße (Kleingartenanlage Flügelrad), unweit entfernt vom heutigen ICE-Bahnbetriebswerk Frankfurt-Griesheim. Quer durch das Luftbild verlaufen zwei Eisenbahngleise, die später über die Alte Niederräder Brücke (Eisenbahnbrücke) über den Main nach Schwanheim führen. In der oberen Bildhälfte sind links die Wohnhäuser entlang der Steuernagelstraße, Tevestraße und Kleyerstraße zu erkennen.

Zentral in der Bildmitte ist das Firmengebäude mitsamt Werksgelände der ursprünglich „Deutschen Privat Telephon Gesellschaft“, später „Telephon und Telegraphenwerke GmbH“, seit den 1930’er Jahren „Nationale Telephon und Telegraphenwerke GmbH“ bzw. „Telefonbau und Normalzeit GmbH“ zu sehen. Aus der Firma „Telefonbau und Normalzeit GmbH“ heraus entstand in den 1980’er Jahren schließlich die Firma Telenorma (TN), die von der Robert Bosch GmbH und der AEG-Telefunken AG gehalten wurde und einer der größten Anbieter für Telefonanlagen, Nebenstellen und Informationstechnologie war. Am Fuße der gut in der Bildmitte von oben nach unten verlaufenden Ackerstraße, deren Wohngebäude heute wie damals noch zu erkennen sind, entstand später ein moderner, sternförmiger Neubau von Telenorma, die wiederum später als „Tenovis“ und schließlich als „Avaya“ firmierten.

Bildcode: 392BG122


Adlerwerke in Frankfurt am Main entlang der Kleyerstraße

Datum: 20. April 2021
Adlerwerke in Frankfurt am Main entlang der Kleyerstraße

Die Luftaufnahme zeigt im Vordergrund zunächst die Gleisanlagen, die im weiteren Verlauf nach rechts direkt in den Frankfurter Hauptbahnhof führen. In der Bildmitte ist ein Gebäudekomplex der früheren Adlerwerke, ehemals Heinrich Kleyer GmbH, entlang der Kleyerstraße in Frankfurt am Main zu sehen. Das Eckhaus (etwa in der Bildmitte, ganz rechts) ist heute noch vorhanden und steht an der Kreuzung zwischen Kleyerstraße und Schwalbacher Straße (Straßenbahnhaltestelle „Galluspark“). Ganz im Hintergrund sind zudem der Frankfurter Stadtteil Gallus sowie das ehemalige Flugfeld des Flughafens Frankfurt-Rebstock zu erkennen.

Die Adlerwerke zählten im Zweiten Weltkrieg als Fahrzeug- und Maschinenbauhersteller zu den kriegswichtigen Unternehmen. Nach Luftangriffen im März 1944 wurden die Adlerwerke schwer getroffen, dennoch wurde die Produktion von Motoren und Fahrgestellen für Halbkettenfahrzeuge der Wehrmacht mit Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen fortgeführt. Heute sind den ursprünglichen Gebäuden der Adlerwerke lediglich der westliche und östliche Teil erhalten. Dazwischen wurden zahlreiche Neubauten errichtet.

Bildcode: 392BG120 + 392BG121 (Rescan)


Durch Fliegerbomben zerstörte Altstadt von Frankfurt am Main: Frankfurter Dom, Eiserner Steg, Dreikönigskirche

Datum: 22. Februar 2021
Durch Fliegerbomben zerstörte Altstadt von Frankfurt am Main: Frankfurter Dom, Eiserner Steg, Dreikönigskirche

Die Luftaufnahme entstand im Mai 1945 in unmittelbarer Höhe über der Altstadt von Frankfurt am Main, die im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde. Unschwer ist am unteren Bildrand der Frankfurter Dom zu erkennen. Am rechten Bildrand ist der durch Fliegerbomben zerstörte Eiserne Steg zu erkennen, während am linken Bildrand die „Alte Brücke“ mit der davorliegenden Maininsel zu sehen ist. Auf dem gegenüberliegenden Mainufer ist der Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen mit zerstörten Häusern und Ruinen sowie der Dreikönigskirche zu sehen.

Bildcode: 392BG118


Nach den Bombenangriffen auf die Altstadt von Frankfurt am Main 1945 - Dom und Alte Brücke

Datum: 20. November 2020
Nach den Bombenangriffen auf die Altstadt von Frankfurt am Main 1945 - Dom und Alte Brücke

Die Luftaufnahme zeigt Frankfurt am Main und seine im Zweiten Weltkrieg in Trümmern liegende Altstadt. In der Bildmitte ist der Frankfurter Dom (Kaiserdom St. Bartholomäus) zu sehen; dahinter verläuft der zerstörte „Alte Brücke“ über den Main und seine Maininsel. Das Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und dürfte seinerzeit vom „U.S. Army Signal Corps“ erstellt worden sein. Dieses Bild ist vom „San Diego Air & Space Museum“ mit dem Hinweis „no known copyright restrictions“ versehen. Es gilt somit als „public domain“ bzw. frei von bekannten Nutzungs- und Urheberrechten. Daher können Sie das Luftbild nachstehend direkt herunterladen.

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Der Frankfurter Osthafen im Zweiten Weltkrieg nach den Fliegerbomben

Datum: 6. Januar 2020
Der Frankfurter Osthafen im Zweiten Weltkrieg nach den Fliegerbomben

Obgleich dieses Luftbild nur in einer sehr bescheidenen Qualität zur Verfügung steht, soll es seiner Seltenheit wegen dennoch auf dieser Internetseite aufgeführt werden. Zu sehen ist ein Teil des Frankfurter Osthafens und zwar die Hafenbecken nördlich und südlich der Schmickstraße.

Auf der linken Bildseite ist noch die alte Schmickbrücke zu erkennen, die in ihrem weiteren Verlauf zum Franziusplatz und zur Franziusstraße führt. Im Vordergrund ist deutlich ein versunkenes Frachtschiff zu erkennen; der Treppenabgang an der Kaimauer befindet sich auch heute noch unmittelbar am Hafenbecken. In der oberen, linken Bildhälfte ist - unmittelbar unterhalb der Tragfläche des Flugzeuges - der Osthafenplatz zu sehen, der wiederum auf die Hanauer Landstraße führt.

Das Bild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und ist mit dem Hinweis „no known copyright restrictions“ versehen worden. Es gilt somit als „public domain“ bzw. frei von bekannten Nutzungs- und Urheberrechten. Daher können Sie das Luftbild nachstehend direkt herunterladen.

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Frankfurt am Main Luftbild Großmarkthalle und Deutschherrnbrücke

Datum: 12. September 2019
Frankfurt am Main Luftbild Großmarkthalle und Deutschherrnbrücke

Auf dem Luftbild ist das Frankfurter Ostend, insbesondere die Großmarkthalle mit angrenzender Deutschherrnbrücke (Eisenbahnbrücke) und dahinter liegendem Osthafen zu erkennen. Obgleich Frankfurt am Main seit dem Sommer 1940 knapp 75 Luftangriffen zum Opfer fiel, war das Frankfurter Ostend weit weniger stark betroffen als die historische Frankfurter Altstadt, die zunächst am 18. März 1944 teilweise und schließlich am 22. März 1944 restlos zerstört wurde.

Der in der oberen rechten Bildhälfte liegende Stadtteil Oberrad, der an die Stadt Offenbach am Main angrenzt, und die damals unmittelbar am Mainufer liegenden Schlacht- und Viehhofbetriebe blieben gänzlich von den Luftangriffen unversehrt. Dennoch existiert das gesamte Areal am linken wie rechten Mainufer heute nicht mehr, da auf dem Gelände der Großmarkthalle die europäischen Zentralbank ein neues Zuhause gefunden hat, das von zahlreichen Wohnhäusern entlang der Oskar-von-Miller-Straße umgegeben wird. Anstelle des ehemaligen Schlachthofes entstand am Deutschherrnufer zudem ein neues Einkaufs- und Wohnviertel.

Bildcode: GCTM25 + GCTM26

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TROLLEY-MISSION-GCTM26.jpg


Frankfurt am Main Luftbild der Altstadt mit Dom sowie zerstörten Mainbrücken

Datum: 12. September 2019
Frankfurt am Main Luftbild der Altstadt mit Dom sowie zerstörten Mainbrücken

Es sind die Überreste und Ruinen der Frankfurter Altstadt zu erahnen. Während der Sankt Bartholomäus Dom wie ein Mahnmal - zumindest mit Kirchturm - erhalten blieb, lag ihm die historische Altstadt nur noch in Trümmern zu Füßen. Am unteren Bildrand ist noch der bombardierte Eiserne Steg zu erkennen, dem am oberen Bildrand die Alte Brücke folgt.

Am linken Mainufer erstreckt sich der Mainkai, wo Rententurm und Saalhofkapelle zu sehen sind. Parallel dazu verläuft die Saalgasse, zu deren Beginn der Römerberg mit Nikolaikirche gelegen ist. Nachdem zur Mitte der 1980’er Jahre die erste Häuserzeile am Römerberg nach historischen Vorbildern rekonstruiert wurde, soll im Rahmen des Dom-Römer-Projektes - nach nunmehr 70 Jahren - auch wieder das gesamte Areal der historischen Altstadt wiederhergestellt werden.

Auch verläuft die Obermainanlage quer durch das Bild, d.h. jener alte Stadtgraben, an welchem u.a. die Alte Stadtbibliothek (Obermaintor) und das Hospital zum Heiligen Geist liegen. Dahinter ist unschwer das Zoogesellschaftshaus mit Tiergarten zu erkennen, dem sich in der oberen Bildhälfte die Frankfurter Stadtteile Ostend mit Osthafen und Ostbahnhof sowie Bornheim anschließen.

Bildcode: GCTM22 + GCTM23 + GCTM24

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TROLLEY-MISSION-GCTM24.jpg


Frankfurt am Main Luftbild der Reichsautobahn-Brücke in Niederrad

Datum: 12. September 2019
Frankfurt am Main Luftbild der Reichsautobahn-Brücke in Niederrad

Das Luftbild zeigt die ehemalige Brücke der Reichsautobahn bzw. heutige Autobahnbrücke im Stadtteil Niederrad. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM20 + GCTM21

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TROLLEY-MISSION-GCTM21.jpg


Großmarkthalle in Frankfurt am Main

Datum: 11. September 2019
Großmarkthalle in Frankfurt am Main

Das Luftbild zeigt einen Teil der zerstörten Frankfurter Großmarkthalle, ungefähr an jener Stelle, wo heute der Turm der Europäischen Zentralbank erbaut wurde. Auf der Luftaufnahme sind zudem noch die überdachten Eisenbahngleise (links) des Bahnhofs Großmarkthalle zu sehen.

Unter Oberbürgermeister Franz Adickes entstanden die ersten Überlegungen, außerhalb der Innenstadt eine neue Großmarkthalle mit Eisenbahnanschluß zu errichten, um die bislang quer über die Stadt verteilten Marktbetriebe an einem Ort zu konzentrieren. Der Erste Weltkrieg und die Inflationszeit verhinderten jedoch vorerst die Bauarbeiten; erst im Juni 1926 wurde mit dem Bau des vom Architekten Martin Elsaesser entworfenen Gebäudes begonnen.

Zum Tag der Einweihung am 25. Oktober 1928 war die Großmarkthalle mit 220 Metern Länge, 50 Metern Breite und einer Höhe zwischen 16 und 24 Metern das seinerzeit größte Gebäude in Frankfurt am Main. Von 1928 bis 2004 bot die Großmarkthalle auf 13.000 m² Platz für mehr als 130 Verkaufsstände für den Handel von Frischobst und Gemüse.

Bildcode: 44BG03

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TROLLEY-MISSION-44BG03.jpg


Deutschherrnbrücke Luftbild Frankfurt am Main im Zweiten Weltkrieg

Datum: 25. Januar 2019
Deutschherrnbrücke Luftbild Frankfurt am Main im Zweiten Weltkrieg

Das Luftbild zeigt die Deutschherrnbrücke in Frankfurt am Main. Die zweigleisige Eisenbahnbrücke mit Fußgängerweg wurde vom MAN Werk Gustavsburg in den Jahren 1911 bis 1913 gebaut, um den damals neuen Ostbahnhof und seine Bahnstrecke von Hanau kommend mit dem Südbahnhof zu verbinden. Die Deutschherrnbrücke wurde allerdings nicht durch Luftangriffe zerstört; der südliche Brückenkopf auf dem Sachsenhäuser Ufer wurde am 26. März 1945 durch ein Kommando der Wehrmacht gesprengt, um den Vormarsch der von Süden heranrückenden Truppen der US Army zu erschweren. Die zerstörte Brücke wurde zwischen den Jahren 1947 und 1949 wiederaufgebaut.

Bildcode: 392BG105


Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe im Mai 1945, die auch als „Low Level Tour“, als „Low Level Mission“ oder als „Cook‘s Tour“ bezeichnet wurde. Seinerzeit sind Luftbilder erstellt worden, die deutsche Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.