Harburger Hafen - Luftaufnahme von 1945 mit der Überlandzentrale Harburg-Wilhelmsburg

Datum: 25. Juli 2022
Harburger Hafen - Luftaufnahme von 1945 mit der Überlandzentrale Harburg-Wilhelmsburg

Das Luftbild wurde im Jahre 1945 unmittelbar über der Süderelbe in Hamburg-Harburg erstellt und zeigt den Seehafen 2 (links) und den Seehafen 3 (rechts). Links unten im Bild war die Überlandzentrale Harburg-Wilhelmsburg (Stromversorgung aus Kohle) angesiedelt. Weiter links erstreckte sich eine große Kaimauer mit zwei Ladekränen. Das gesamte Gelände ist mit Bombentrichtern übersäht. Ganz oben rechts im Bild an der Seehafenstraße, dort wo Tanklager und ein großer Schornstein zu sehen sind, ist die Firma Noblee & Thörl GmbH angesiedelt.


Historisches Luftbild von Harburg 1945 mit Seehafen 1 und Fabrik der Firma Hamburger Leistungsfutter sowie Reiherstieg Schleuse

Datum: 25. Juli 2022
Historisches Luftbild von Harburg 1945 mit Seehafen 1 und Fabrik der Firma Hamburger Leistungsfutter sowie Reiherstieg Schleuse

Die Luftaufnahme zeigt in der Bildmitte den Seehafen 1 in Hamburg-Harburg. Ganz unten links ist ein Haus zu erkennen, das heute noch an der Straßenkreuzung von Seehafenstraße bzw. Konsul-Ritter-Straße und 1. Hafenstraße existiert. Ebenso existiert noch das rechts daneben liegende, langgezogene Gebäude in der Konsul-Ritter-Straße 3, wo die HL Hamburger Leistungsfutter GmbH angesiedelt ist, die mit ihren Marken IBEKA, PANTO, ADDIFERM und WISAN im Laufe der letzten 140 Jahren zu einem der führenden Hersteller und Lieferanten von Spezial- sowie Heimtierfutter in Deutschland und im Ausland geworden ist. Im Hintergrund - auf dem anderen Ufer der Süderelbe - ist die Einfahrt zur Reiherstieg Schleuse an der heutigen Hohe-Schaar-Straße auszumachen.


Harburger Hafen - Gelände der Firma Noblee & Thörl GmbH nach den Luftangriffen 1945

Datum: 25. Juli 2022
Harburger Hafen - Gelände der Firma Noblee & Thörl GmbH nach den Luftangriffen 1945

Das Luftbild wurde unmittelbar über der heutigen 2. Hafenstraße erstellt und zeigt den Seehafen 2 (links) und den Seehafen 3 (rechts) in Hamburg-Harburg. Keines der damals existierenden Gebäude hat die Luftangriffe mit Fliegerbomben unbeschadet überstanden. Die Zahl der Blindgänger, die im Bereich zwischen Stader Straße und Seehafenstraße sowie in der Verlängerung zur Moorburger Straße liegen, dürfte unzählig hoch sein, zumal heute noch immer wieder Fliegerbomben bei Bauarbeiten in Harburg entdeckt werden.


Luftbild Ebano Asphalt-Werke AG - heute HOLBORN Europa Raffinerie - in der Moorburger Straße in Hamburg-Harburg

Datum: 25. Juli 2022
Luftbild Ebano Asphalt-Werke AG - heute HOLBORN Europa Raffinerie - in der Moorburger Straße in Hamburg-Harburg

Unmittelbar nach der Luftaufnahme mit dem Bildcode USASC-259 entstand ein zweites Luftbild, das die Raffinerie der ehemaligen Ebano Asphalt-Werke AG zeigt. Die Raffinerie im Harburger Hafen lagerte nicht nur Rohöl ein, sondern produzierte mit Rohöl auch Treibstoffe sowie andere Mineralölprodukte. Das Ausmaß der Bombenangriffe ist auf diesem Luftbild überdeutlich dokumentiert, so dass die Raffinerie nach Kriegsende fast völlig zerstört war. Heute ist an gleicher Position die HOLBORN Europa Raffinerie GmbH angesiedelt, die Hamburg sowie Norddeutschland mit Kraftstoffen.


Luftaufnahme Ebano Asphalt-Werke AG im Petroleum-Hafen von Harburg nach den Fliegerbomben-Angriffen im Zweiten Weltkrieg

Datum: 25. Juli 2022
Luftaufnahme Ebano Asphalt-Werke AG im Petroleum-Hafen von Harburg nach den Fliegerbomben-Angriffen im Zweiten Weltkrieg

Die Luftaufnahme entstand über dem Petroleum-Hafen (Seehafen 4) in Harburg und zeigt die ehemalige Ebano Asphalt-Werke AG. Die Raffinerie lagerte nicht nur Rohöl ein, sondern produzierte mit Rohöl auch Treibstoffe sowie andere Fertigprodukte, beispielsweise Bitumen für den Straßenbau. Insbesondere die Herstellung und Lagerung von Treibstoffen machte das Harburger Hafengelände häufig zum Ziel von Bombenangriffen. Unübersehbar ist daher das Ausmaß der unzähligen Bombentrichter, die sich entlang der Moorburger Straße erstrecken.


Luftbild Hamburg-Wilhelmsburg 1945 mit Blick auf den Reiherstieg und Schmidt-Kanal sowie die Alte Schleuse am Vering-Kanal

Datum: 25. Juli 2022
Luftbild Hamburg-Wilhelmsburg 1945 mit Blick auf den Reiherstieg und Schmidt-Kanal sowie die Alte Schleuse am Vering-Kanal

Nachdem der Harburger Hafen überflogen wurde, folgte sodann ein tiefer Überflug über Wilhelmsburg. Unmittelbar über dem Vering-Kanal, kurz vor der Alten Schleuse Wilhelmsburg, entstand dieses Luftbild, das mit Blickrichtung gen Süden den Harburger Hafen und die davor fließende Süderelbe zeigt.


Luftbild Petroleum-Hafen und Raffinerie der Rhenania-Ossag Mineralölwerke AG in Hamburg-Harburg

Datum: 25. Juli 2022
Luftbild Petroleum-Hafen und Raffinerie der Rhenania-Ossag Mineralölwerke AG in Hamburg-Harburg

Die Luftaufnahme zeigt die zerstörte Mineralölindustrie im Harburger Hafen, wobei links der Seehafen 4 (Petroleum-Hafen) und rechts der Seehafen 3 zu sehen sind. Die Raffinerie gehörte einst der Rhenania-Ossag Mineralölwerke AG, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Markennamen als Firmierung übernahm, nämlich Deutsche Shell Aktiengesellschaft. Auch heute noch befinden sich auf dem Gelände zahlreiche Tanklager; ebenso sind die Bahngleise (Werksbahn) vorhanden. Auch das Verwaltungsgebäude, das im Luftbild von 1945 zu erkennen ist, ist heute noch direkt neben den Bahngleisen vorhanden.


Luftbild Hamburg 1945 - Seehafen 1 in Harburg an der Süderelbe

Datum: 25. Juli 2022
Luftbild Hamburg 1945 - Seehafen 1 in Harburg an der Süderelbe

Das Luftbild wurde im Jahre 1945 über Hamburg-Harburg erstellt und zeigt den Seehafen 1 sowie seine dort angesiedelten Gebäude der Friedrich Thörl‘s Vereinigten Ölfabriken AG und der Harburger Chemischen Werke Schön & Co. AG. Die Krananlagen in der Bildmitte gehörten zur Hamburger Getreide Lagerhaus AG. Keines der Gebäude ist heute mehr vorhanden.


Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine damals geheime Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe. Im Mai 1945 sind Luftaufnahmen erstellt worden, die deutsche Städte unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.

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