Nutzen Sie diese Internetseite, um sich die Luftbilder aus dem Jahre 1945 kostenlos anzuschauen oder beim Identifizieren der noch unbekannten Luftaufnahmen mitzuwirken (vgl. Rubrik „Unbekannte Luftbilder“). Beachten Sie bitte auch, dass die historischen Luftbilder grundsätzlich immer nur in Schwarz-Weiß-Bildqualität überliefert worden sind. Die farbigen Luftbildaufnahmenr, die manchmal auf dieser Internetseite zu sehen sind, wurden nachträglich von Markus Lenz koloriert, weil durch die künstliche Farbgebung Bildkontraste und Bilddetails besonders gut hervorgehoben werden, was einen Vergleich von „Damals“ und „Heute“ einfacher erscheinen läßt. Schließlich bleibt anzumerken, dass Privatleute, Stadtarchive sowie institutionelle Nutzer die Luftaufnahmen der „Trolley Mission“ in der vollen Bildauflösung - insbesondere ohne Kopierschutz und ohne Wasserzeichen - kostenpflichtig lizensieren lassen können.
Die historische Luftaufnahme zeigt einen Ausschnitt des ehemaligen Rangierbahnhofes in Wuppertal-Vohwinkel. Markant ist das Gebäude in der Vohwinkeler Straße 154, da es damals wie heute in derselben Gebäudestruktur erhalten geblieben ist und somit eindeutig zur Identifikation des Standortes des Luftbildes von 1945 herangezogen werden kann.
Das historische Luftbild zeigt die beiden großen Ringlokschuppen mit dazugehörigen Drehscheiben, die zum ehemaligen Bahnbetriebswerk Köln-Kalk Nord gehörten. Im Zeitraum vom 1904 bis 1910 entstand der Rangierbahnhof Köln-Kalk Nord („Güterbahnhof Kalk-Nord“) als wichtigster Bahnknotenpunkt für den Güterverkehr im rechtsrheinischen Köln. Wenige Jahre später entstand auch das dazugehörige BW Köln-Kalk Nord.
Die historische Aufnahme zeigt das Gebiet rund um die Schederhofstraße in Essen. Die Gegend südlich der Bahngleise war maßgeblich durch die „Arbeiterkolonie Schederhof“ geprägt („Krupp’sche Arbeiterkolonie“). Nördlich der Bahngleise lag die Gußstahlfabrik der ehemaligen Friedrich Krupp AG.
Diese Luftaufnahmen stammen aus dem Nachlass eines US-amerikanischen Soldaten, der in seiner Veteranen-Vereinigung über Jahrzehnte hinweg Fotos und Negative gesammelt hat. Weder auf der Rückseite der Fotos noch auf den Negativen ist vermerkt gewesen, wo die Luftaufnahmen entstanden sind. Sie sind daher herzlich eingeladen, Ihre Hinweise sowie Kommentare via E-Mail einzureichen, wenn Sie glauben, Standorte, Städte oder Gebäude auf diesen historischen Bildern erkannt zu haben.
Wenn im Zweiten Weltkrieg - abgesehen von Industriegebieten - ein Flächenbombardement bzw. eine Flächenbombardierung stattgefunden hat, trifft dies häufig auf Flugfelder, Flugplätze oder Flughäfen zu. So zeigt das Bild vielleicht eine Rollbahn, die von Bombentrichtern und Bombenkrater übersäht ist. Doch welcher Flugplatz könnte hier aus der Luft dokumentiert worden sein?
Es hat den Eindruck, als ob es sich um ein Flugplatz handelt, wobei mehrere Rollwege in Hangars abzweigen. Die Hangars scheinen jedoch weggesprengt oder aus der Luft bombardiert zu sein. Dass es sich um einen Flugplatz handeln könnte, bestätigen eventuell die Bombenkrater, die oben rechts (Rollbahn) zu erkennen sind. Doch es bleibt unklar, wo das Luftbild entstanden ist.
Sie sind als Besucher dieser Internetseite herzlich eingeladen, Ihre Hinweise sowie Kommentare via E-Mail einzureichen, wenn Sie glauben, den Standort auf diesem historischen Luftbild erkannt zu haben.
Das historische Luftbild zeigt neben vielen Ruinen und Trümmern entlang der Rather Straße, Metzer Straße und Ulmenstraße in Düsseldorf insbesondere die Justizvollzugsanstalt Ulmer Höh’ im Stadtteil Derendorf.