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▶ Luftaufnahme als Vollbild in einem neuen Fenster öffnen

Privatleute, Stadtarchive sowie institutionelle Nutzer können die Luftbilder der „Trolley Mission“ in der vollen Bildauflösung - insbesondere ohne Kopierschutz und ohne Wasserzeichen - gegen Bezahlung lizensieren lassen. Mit dem Kauf wird eine Nutzungslizenz erworben, die dazu berechtigt, das jeweilige Luftbild in Büchern, in Zeitschriften, in Fernsehdokumentationen sowie in sonstigen Online-/Offline-Veröffentlichungen zu verwenden.

Urheber, Lizenz und Copyright

Im US-amerikanischen Staatsarchiv „National Archives and Records Administration“ (NARA) in Washington können unzählig viele Photographien - insbesondere Luftaufnahmen und sogar Videofilme sowie Dokumente - kostenlos recherchiert und eingesehen werden, die allesamt mit den Vereinigten Staaten von Amerika, ihren Behörden, ihrer Verwaltung sowie ihrer Armee zu tun haben. Dies betrifft aus europäischem bzw. aus deutschem Blickwinkel vornehmlich den Zeitraum des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie die Zeit des Besatzungsstatutes, das vom 10. April 1949 bis zur deutschen Wiedervereinigung und dem Inkrafttreten des Zwei-plus-Vier-Vertrages am 15. März 1991 andauerte. De facto alles, was mit der US Army und Deutschland zu tun hatte, läßt sich im „National Archives and Records Administration“ wiederfinden, insofern die dortigen Unterlagen keiner Sperrfrist oder Geheimhaltung unterliegen.

Ein weiterer Vorteil, den ambitionierte Forscher aus Deutschland wohlwollend berücksichtigen sollten, ist der urheberrechtliche Status dieser Archivdokumente. Es gilt nämlich der Grundsatz, dass Dokumente, Photographien und Filmaufnahmen grundsätzlich dann frei von Urheberrechten sind, wenn Sie von Angehörigen der US-amerikanischen Behörden in Ausübung ihres Dienstes erstellt worden sind. Diese Dokumente gelten grundsätzlich als gemeinfrei - besser bekannt als „Public Domain“. Ein Photo, das von einem Presseoffizier der US Army im Zweiten Weltkrieg erstellt worden ist, kann ohne Verletzung des Urheberrechtes publiziert werden. Freilich gehört es zum korrekten wissenschaftlichen Arbeiten, dass Autor und Provenienz genannt werden. Ein Photo, das allerdings von einem Kriegsberichterstatter, der nicht Angehöriger der US Army war, im Zweiten Weltkrieg erstellt wurde, genießt vollumfänglich jeglichen Urheberrechtsschutz und darf nicht ohne Lizenz des Autors verwendet werden.

Gerade dieses Beispiel verdeutlicht den gravierenden Umstand, welcher mit der Recherche nach Luftbildern der „Trolley Mission“ verbunden ist: Es waren zwar Soldaten der US Air Force bzw. Royal Air Force, die bei den „Trolley Missions“ über Deutschland mitgeflogen sind und Luftbilder erstellt haben, aber erstens sind sie freiwillig mitgeflogen (keine Ausübung des Dienstes) und zweitens haben sie, wenn sie denn überhaupt über eine Photokamera verfügten, ihre Luftbilder als private Photographien erstellt (kein Dienstbefehl). Folglich lassen sich im „National Archives and Records Administration“ gar keine Luftaufnahmen der „Trolley Mission“ finden, sondern müssen durch mühevolle Suche bei US-amerikanischen Veteranenverbänden sowie durch Anfragen bei Hinterbliebenen der im Zweiten Weltkrieg kämpfenden Soldaten recherchiert werden.

Diese mühselige Such- und Recherchearbeit führt Markus Lenz seit vielen Jahren durch. Wenn Markus Lenz Luftbilder gefunden hat und diese eindeutig der „Trolley Mission“ zuzuordnen sind, hat er die Bilder entweder bei den Urhebern sowie deren Familien oder bei den Veteranenvereinigungen gegen Geldspenden oder Pauschalhonorare lizensieren lassen. Aus diesem Grund sind sämtliche Luftaufnahmen, die auf der Internetseite der „Trolley Mission“ veröffentlicht werden, urheberrechtlich bzw. lizenzrechtlich geschützt und darüber hinaus mit einem Wasserzeichen versehen.

Nachdem Markus Lenz mittlerweile „ein kleines Vermögen“ an Geldspenden, Lizenzgebühren und Pauschalhonoraren bei den Urhebern ausgegeben hat, sind im Luftbildarchiv von Markus Lenz Digitalisate von originalen Negativfilmstreifen aus dem Jahre 1945 sowie Retrodigitalisierungen via Foto- bzw. Diabelichtung bis zu 10.000 x 10.000 Pixel verfügbar. Digitalbilder sind in der Regel mit mindestens 400 dpi, wenn nicht sogar mit 600 dpi, gespeichert. Unter dem Menüpunkt „Digitalisierung“ finden Sie beispielsweise einen Ratgeber zur Digitalisierung sowie Restaurierung alter Fotos und Negative, insbesondere eine Beschreibung der dabei von Markus Lenz eingesetzten Hardware und Software.

Bezug von Luftaufnahmen der Trolley Mission

Haben Sie Interesse an einer oder an mehreren Luftaufnahmen, notieren Sie sich bitte den sogenannten „Bildcode“, der unter allen Fotos bzw. unter den Bildbeschreibungen eingefügt ist (Beispiel: Bildcode: GCTM15). Eine automatische Download-Funktion wird derzeit erprobt, jedoch findet der Verkauf bzw. die Lizensierung vorerst via E-Mail statt. Nutzen Sie daher bitte die nachstehenden abgedruckten Kontaktdaten. Mit dem Erwerb einer Lizenz erhalten Sie eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer. Die Luftbilder werden digital in jedem gewünschten Format (TIFF, JPEG, etc.) zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhalten Sie stets eine vollumfassende Provenienz der Luftbilder.

Kontaktinformationen
Markus Lenz, Frankfurt am Main, DE
E-Mail: aviation @ markus-lenz.de
Telefon/Telefax: 069 - 2475 3034 (Anrufbeantworter)

Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe im Mai 1945, die auch als „Low Level Tour“, als „Low Level Mission“ oder als „Cook‘s Tour“ bezeichnet wurde. Seinerzeit sind Luftbilder erstellt worden, die deutsche Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.