Das historische Foto zeigt die Trümmer des sogenannten „Braunen Hauses“ in München. Darin befand sich einst die Parteizentrale der NSDAP. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bei Luftangriffen von Fliegerbomben getroffen, erstmals in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1943 und besonders schwer am 7. Januar 1945. Die Ruine wurde im Jahre 1947 abgerissen. Heute steht hier das Dokumentationszentrum zum Thema Nationalsozialismus.
Das historische Bild zeigt die von Fliegerbomben zerstörte Festhalle in Frankfurt am Main nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Krieg diente die Halle der Lagerung von Uniformen der Wehrmacht. Im Dezember 1940 entzündeten sich jene Textilien und die Festhalle wurde durch das daraus resultierende Großfeuer stark beschädigt. Ein Bombenangriff beschädigte die Festhalle ein zweites Mal.
Das Luftbild zeigt die von Fliegerbomben zerstörte Eisenbahnbrücke über den Fluß Nahe in Bad Münster am Stein-Ebernburg von Nordwesten nach Südosten photographiert. Deutlich sind die neben der Eisenbahnlinie verlaufenden Fahrbahnen der heutigen Berliner Straße bzw. Bundesstraße B 48 zu erkennen. Außerdem ist im Vordergrund das alte Gradierwerk (Saline) zu sehen. Ebenso ist der Rundbau, direkt am Ufer, zu erkennen, der zum ehemaligen Schwimm- und Sonnenbad von Bad Münster am Stein gehörte.
Die Luftaufnahme zeigt Bad Münster am Stein-Ebernburg, einen Stadtteil von Bad Kreuznach, und dort die von Weltkriegsbomben zerstörte Eisenbahnbrücke, die heute zugleich als Berliner Straße bzw. Bundesstraße B 48 befahrbar ist. Im Hintergrund ist das alte Gradierwerk (Saline) bzw. der heutige alte Salinenweg zu sehen. Der Rundbau direkt am Ufer gehörte zum Schwimm- und Sonnenbad von Bad Münster am Stein.
Das Luftbild zeigt die Gothaer Waggonfabrik, die mit Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg zu mehr als zwei Dritteln zerstört wurde. Quer durch die Bildmitte verläuft die Eisenbahnstrecke, die zur rechten Seiten hin zum Gothaer Ostbahnhof (Gotha Ost) führt. Unterhalb der Bahngleise erstreckt sich die Mühlhäuser Straße. Unmittelbar unterhalb der Tragfläche verläuft die heutige Leinefelder Straße, an der sich heute zahlreiche Kleingärten befinden.
Das Luftbild zeigt die völlig zerstörte Start- und Landebahn am Flugplatz Giebelstadt im Mai 1945. Das gesamte Flugfeld in Giebelstadt wurde gegen Kriegsende das Ziel schwerer Bombenangriffe. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden 16 Tonnen Blindgänger und Fliegerbomben beseitigt.
Im Zweiten Weltkrieg waren für Bombenangriffe in Hanau die Betriebsanlagen der Firma Heraeus für die US Army Air Force und Royal Air Force ein bedeutendes Ziel. Auf der Luftaufnahme ist zu erkennen, wie Fliegerbomben in den Jahren 1944 und 1945 große Teile der Betriebsanlagen fast völlig zerstört haben.
In diesem Videofilm sind Luftaufnahmen von München aus dem Sommer 1945 zu sehen. Diese Filmaufnahmen sind nicht während der „Trolley Mission“ entstanden, sondern im Rahmen des „Special Film Project 186“ der United States Army Air Forces (USAAF). Bei diesem Spezialfilmprojekt hatte die „First Motion Picture Unit“, die später als „18th Army Air Forces Base Unit“ bezeichnet wurde, den Befehl erhalten, den Alltag fast überall in Deutschland unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg mit 16mm-Filmkameras zu dokumentieren. Damals sind fast zeitgleich zur „Trolley Mission“ auch Luftaufnahmen aus Flugzeugen gedreht worden. Obgleich das „Special Film Project 186“ nichts mit der „Trolley Mission“ zu tun hat, weil es sich um zwei völlig unterschiedliche militärische Missionen handelte, wird dieser Flug über München nachstehend als Videofilm zur Verfügung gestellt, um damit das Jahr 1945 auch als Bewegtbild zu illustrieren.