Am 6. Januar 1945 bombardierten britische Bomber sowohl die Alt- und Neustadt. Wenige Tage vor dem Einmarsch der US-amerikanischen Bodentruppen brachte der Luftangriff am 19. März 1945 schließlich die völlige Zerstörung der Stadt. Bei einem Nachtangriff mit über 230 Flugzeugen wurden weit über 1.200 Tonnen Spreng- und Brandbomben abgeworfen, die einen verheerenden Feuersturm entfachten. Die Abbildung zeigt neben zahlreichen Bombentrichtern die im Süden liegenden Eisenbahngleise des Hanauer Hauptbahnhofes, die sich zur Linken hin in die Kinzigtalbahn und zur Rechten hin in die Main-Spessart-Bahn verzweigen. Da Hanau schon immer ein Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt war, wurde im Jahre 1904 südöstlich des damaligen Ostbahnhofes, der heute als Hauptbahnhof dient, mit dem Bau des Bahnbetriebswerks Hanau Ost begonnen, das deutlich in der Bildmitte zu erkennen ist. Es hatte die Luftangriffe nahezu unzerstört überstanden und dient heute mit zwei Lokomotivschuppen, zwei Drehscheiben und Lokomotivwerkstatt als Museumseisenbahn.
Die Luftaufnahme entstand westlich des Hauptbahnhofes von Bologna in Italien. Vermutlich handelt es sich um das gleiche Negativ, das auch dem Bildcode USASC-367 entspricht, allerdings wurde es um wenige Zentimeter größer ausbelichtet. Deutlich zu erkennen ist das alte Bahnbetriebswerk, das auch heute noch am gleichen Standort steht.
Das historische Luftbild zeigt das teilweise im Zweiten Weltkrieg zerstörte große Bahnbetriebswerk, das zum Hauptbahnhof von „Bologna Centrale“ gehört. Der Gleisbogen, der nach rechts oben abzweigt gehört zur Bahnstrecke Bologna-Ferrara. Das „Deposito Locomotive Bologna Centrale“ liegt unterhalb der Via del Lazzaretto, wo auch heute noch einige der historischen Gebäude wiederzuerkennen sind.
Das Luftbild entstand westlich des Hauptbahnhofes von Bologna in Italien. Deutlich zu erkennen ist das alte Bahnbetriebswerk („Deposito Locomotive Bologna Centrale“), das auch heute noch am gleichen Standort steht.
Die Luftaufnahme entstand unmittelbar über der heutigen Jansenbrücke in Nürnberg und zeigt die „Maschinentechnische Abteilung III“, die auf dem Gelände der Betriebswerkstätte Nürnberg Centralbahnhof („Centralwerkstätte“) angesiedelt war. Die „Maschinentechnische Abteilung III“ war für die Wartung und Reparatur von Rangier-, Güterzug- und Lokalbahnlokomotiven zuständig und wurde im Laufe der Zeit in BW Nürnberg Hbf umbenannt.
Das Luftbild zeigt den im Zweiten Weltkrieg von Luftangriffen teilweise zerstörten Rangierbahnhof in Nürnberg (Nürnberg Rbf). Zu erkennen ist der nördliche Bereich, wo zahlreiche Betriebseinrichtungen, u.a. ein Bahnbetriebswerk und Drehscheiben sowie eine Werkstatt zur Reparatur von Lokomotiven und Waggons angesiedelt waren.
Die Luftaufnahme zeigt einen Teil des großen Rangierbahnhofes in Nürnberg, der heute in dieser Form nicht mehr existiert. Im Hintergrund ist der Stadtteil Hasenbuck zu erkennen, wo heute das Industriegebiet Brunecker Straße entsteht. Zentral in der unteren Bildhälfte ist das ehemalige Elektrizitätswerk (Kohlekraftwerk) zu erkennen, das eigens für den Rangierbahnhof sowie für das Bahnbetriebswerk mit Werkstätten zur Reparatur von Lokomotiven gebaut wurde.
Die Luftaufnahme zeigt mit Blickrichtung gen Nordwesten einen Teil des großen Rangierbahnhofes in Nürnberg, der heute in dieser Form nicht mehr existiert. Im Hintergrund sind die Schornsteine des MAN-Motorenwerkes entlang der Katzwanger Straße auszumachen, während im Vordergrund Teile des großen Bahnbetriebswerkes, Lagerschuppen und Werkstätten zu erkennen sind.