Unbekanntes Luftbild Mai 1945 Fabrik oder Raffinerie mit zwei Schornsteinen

Unbekanntes Luftbild Mai 1945 Fabrik oder Raffinerie mit zwei Schornsteinen

17. Juli 2019

Dieses Luftbild wurde im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden. Wenn Sie glauben, dieses Luftbild bzw. die Stadt, wo dieses Foto gemacht wurde, identifiziert zu haben, besuchen Sie bitte die Rubrik „Unbekannte Luftbilder“ oben im Hauptmenü dieser Internetseite.

Bildcode: 306BG45


Luftbild Konzentrationslager Buchenwald nach der Befreiung

Luftbild Konzentrationslager Buchenwald nach der Befreiung

17. Juli 2019

Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager im Deutschen Reich. Es wurde ursprünglich im Juli 1937 auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager errichtet und betrieben. Insgesamt waren bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 266.000 Menschen aus allen Ländern Europas in Buchenwald inhaftiert. Bei Annäherung der 3. US-Armee übernahmen am 11. April 1945 die Häftlinge die Leitung des Lagers von den flüchtenden SS-Truppen. Um etwa 14.30 Uhr erreichte eine Vortruppe der 6. Panzerdivision der US-Armee das Lager; nach Entwaffnung des restlichen Wachpersonals der SS-Truppen war das Lager um 16.00 Uhr befreit. Nach der Befreiung, so berichtete die Zeitzeugin Edelgard Schlegelmilch, konfrontierten die amerikanischen Truppen am 16. April 1945 etwa 1.000 Einwohner der Stadt Weimar mit den Leichenbergen im Konzentrationslager.

Dieses Luftbild wurde im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden. Aufgrund der geographischen Lage kann diese Luftaufnahme nicht während der Trolley Mission im Mai 1945 erstellt worden sein, da die US-amerikanischen Truppen strengstens dem Befehl folgen mußten, nicht ins Gebiet der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) - also in die spätere Sowjetische Besatzungszone - einzufliegen. Die Luftaufnahme muß vermutlich bei Aufklärungsflügen im April 1945 erstellt worden sein.

Bildcode: 306BG42


Flug über die Baracken des Konzentrationslagers Buchenwald

Flug über die Baracken des Konzentrationslagers Buchenwald

17. Juli 2019

Dieses Luftbild wurde im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden und zeigt die Baracken des Konzentrationslagers Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar. Die Baracken wurden von den SS-Truppen umgangssprachlich auch als Block bezeichnet. Alle Baracken bildeten das sogenannte Schutzhaftlager, den jeweiligen Bereich eines Konzentrationslagers für Häftlinge.

Aufgrund der geographischen Lage kann diese Luftaufnahme nicht während der Trolley Mission im Mai 1945 erstellt worden sein, da die US-amerikanischen Truppen strengstens dem Befehl folgen mußten, nicht ins Gebiet der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) - also in die spätere Sowjetische Besatzungszone - einzufliegen. Die Luftaufnahme muß vermutlich bereits bei Aufklärungsflügen der vorrückenden 3. US-Armee im April 1945 erstellt worden sein.

Bildcode: 306BG41


Luftbild der durch Weltkriegsbomen völlig zerstörten Innenstadt von Duisburg

Luftbild der durch Weltkriegsbomen völlig zerstörten Innenstadt von Duisburg

17. Juli 2019

Die Luftaufnahme zeigt Duisburg, obgleich dies schwer zu erkennen ist. Am oberen, linken Bildrand ist das historische Rathaus der Stadt Duisburg zu sehen; markant ist der Rathausturm am Burgplatz. Durch die Bildmitte - von oben nach unten - verläuft heute die Steinsche Gasse; rechts daneben verlaufen die Untermauerstraße sowie der Sonnenwall in einem geschwungenen Bogen bis zum Kuhtor. Deutlich sticht in der Bildmitte der unzerstörte, ehemalige Hochbunker hervor, der einst in der Universitätsstraße, Ecke Steinsche Gasse, stand. Der Luftschutzbunker existiert heute nicht mehr. Dort wurde das Gebäude der Volkshochschule Duisburg errichtet. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG40


Luftbild Hauptbahnhof und Henschel Hammerschmiede in Kassel aus dem Mai 1945

Luftbild Hauptbahnhof und Henschel Hammerschmiede in Kassel aus dem Mai 1945

17. Juli 2019

Auf dem Luftbild ist auf der linken Seite die Hammerschmiede, ein Teil des ehemaligen Thyssen-Henschel-Fabrikgeländes in der Wolfhager Straße, sowie auf der rechten Seite der Hauptbahnhof von Kassel zu erkennen. Dazwischen liegen der Werkshallen der heutigen Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG. Die alte Henschel Hammerschmiede beherbergt heute u.a. das Technik-Museum Kassel.

Bildcode: 306BG38


Luftbild vom Motorenbau Werk Kassel zwischen der Lilienthalstraße und dem Leipziger Platz in Kassel-Bettenhausen

Luftbild vom Motorenbau Werk Kassel zwischen der Lilienthalstraße und dem Leipziger Platz in Kassel-Bettenhausen

17. Juli 2019

Im unteren Bildbereich verläuft die Lilienstraße; dort sind auch heute noch die vier Wohnhäuser vorhanden. Darüber ist das Motorenbau Werk Kassel, ein Zweigwerk der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG Dessau, zu sehen. Das Gelände wird heute als Unternehmenspark Kassel vornehmlich durch die Volkswagen AG als Logistikstandort genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurden Großteile von Bettenhausen durch zahlreiche Fliegerbomben der Alliierten zerstört. Im oberen Bildbereich (links) ist der alte Leipziger Platz zu erkennen.

Bildcode: 306BG39


Kassel nach dem Zweiten Weltkrieg - Luftbild vom Rathaus, der Fünffensterstraße und der Karlskirche

Kassel nach dem Zweiten Weltkrieg - Luftbild vom Rathaus, der Fünffensterstraße und der Karlskirche

17. Juli 2019

Auf der Luftbildaufnahme ist das Rathaus von Kassel, unmittelbar an der heutigen Fünffensterstraße, zu sehen. Direkt hinter dem Rathaus ist die Ruine der Karlskirche am Karlsplatz zu erkennen.

Bildcode: 306BG37


Luftbild der Liebfrauenkirche in der Amalienstraße in Dortmund aus dem Mai 1945 nach den Fliegerbomben

Luftbild der Liebfrauenkirche in der Amalienstraße in Dortmund aus dem Mai 1945 nach den Fliegerbomben

17. Juli 2019

Die Luftaufnahme zeigt die Liebfrauenkirche in der Amalienstraße in Dortmund. Waagerecht durch das Bild führt die Wilhelmstraße und kreuzt die Humbold- und Friedrichstraße. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG36


Luftbild der Renault Automobil-Werke in Boulogne-Billancourt bei Paris (Frankreich)

Luftbild der Renault Automobil-Werke in Boulogne-Billancourt bei Paris (Frankreich)

17. Juli 2019

Die Luftaufnahme zeigt das alte Renault-Werk im Pariser Vorort Boulogne-Billancourt. Im Jahre 1989 hatte Renault beschlossen, das Werk zu verlagern. Im Jahre 1992 wurde die Produktion in Boulogne-Billancourt eingestellt, so dass knapp 52 Hektar Grundstücksfläche in ein gänzlich neues Stadtquartier mit 6.000 neuen Wohnungen, einer Museums- und Wissenschaftsinsel sowie einem breiten Uferboulevard umgewandelt wurden.

Bildcode: 306BG35


Paris Luftbild 1945 der Vororte Boulogne-Billancourt und Sèvres (Frankreich)

Paris Luftbild 1945 der Vororte Boulogne-Billancourt und Sèvres (Frankreich)

17. Juli 2019

Auf dem Luftbild ist die alte Brücke zwischen den Pariser Vororten Boulogne-Billancourt (vorne) und Sèvres (hinten) zu erkennen. Das auffällige historische Gebäude in der Bildmitte beherbergt die „Manufacture royale de porcelaine de Sèvres“, eine Porzellan-Manufaktur mit Museum. Die Gebäude auf der Insel der Seine („Île Seguin“) existieren nicht mehr. Dort steht heute das moderne „La Seine Musicale“, ein Festival- und Schauspielhaus.

Bildcode: 306BG34


Luftbild der Westfalenhütte und Zeche Kaiserstuhl II in Dortmund

Luftbild der Westfalenhütte und Zeche Kaiserstuhl II in Dortmund

17. Juli 2019

Während der Trolley Mission ist auch eine Luftaufnahme der Westfalenhütte sowie der Zeche Kaiserstuhl II in Dortmund entstanden. Das Bild wurde von Süden aufgenommen und zeigt auf der rechten Seite die Zeche inklusive Kokerei sowie auf der linken Seite die Westfalenhütte. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Brodale identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG33


Luftbild Stadttheater Dortmund aus dem Zweiten Weltkrieg nach den Fliegerbombenangriffen

Luftbild Stadttheater Dortmund aus dem Zweiten Weltkrieg nach den Fliegerbombenangriffen

17. Juli 2019

Auf dem Bild ist die Stadt Dortmund abgelichtet. Im Detail ist die Ruine des Dortmunder Stadttheaters zu erkennen.

Bildcode: 306BG32


Dortmund Weißenburger Straße sowie Osterlandwehr - Luftbild aus dem Mai 1945

Dortmund Weißenburger Straße sowie Osterlandwehr - Luftbild aus dem Mai 1945

17. Juli 2019

Die Hallen im Vordergrund stehen noch und beherbergen heute einen Dämmstoffhandel. Diese Hallen sind an der Weißenburger Straße angesiedelt. Die Häuserreihe hinter der Bahnlinie, entlang der Osterlandwehr und gegenüber der Zweigstraße, existieren nicht mehr. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG31


Unbekanntes Luftbild Mai 1945 mit Industrieanlagen

Unbekanntes Luftbild Mai 1945 mit Industrieanlagen

16. Juli 2019

Dieses Luftbild hatte Markus Lenz im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden. Es wurde auf der Rückseite mit „Ruhr Valley“ (Ruhrgebiet) beschriftet. Eventuell könnte es sich um Bochum oder Essen handeln. Wenn Sie glauben, dieses Luftbild bzw. die Stadt, wo dieses Foto gemacht wurde, identifiziert zu haben, besuchen Sie bitte die Rubrik „Unbekannte Luftbilder“ oben im Hauptmenü dieser Internetseite.

Bildcode: 306BG43


Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

8. Juli 2019

Einmal mehr stellt die Wasserschutzpolizei-Station Andernach weitere Photos der Wrackteile des am 7. Mai 1945 an der Urmitzer Eisenbahnbrücke verunglückten Flugzeuges der US Air Force zur Verfügung. Die Bilder wurden von Herrn Markus Schaaf sowie von Herrn Nico Becker erstellt und zeigen ein aktuelles Bild der Rheinbrücke vom Rhein aus sowie Wrackteile, insbesondere die Panzerglasscheibe, die im Gefechtsturm des B24-Bombers installiert war.

Die für diesen Flugzeugabsturz verantwortliche Behörde in den Vereinigten Staaten von Amerika, die Defense POW/MIA Accounting Agency (DPAA), wurde am 5. Juli 2019 über den Fund der Wrackteile informiert. Weitere Informationen über diese besondere Behörde können unter https://www.dpaa.mil nachgelesen werden.

 

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

 

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

 

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

 

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

 

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

 

Bildquelle: Markus Schaaf und Nico Becker (Wasserschutzpolizei)

Quelle: Google Maps 2019


Flugzeugabsturz während der Trolley Mission bei Neuwied an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

Flugzeugabsturz während der Trolley Mission bei Neuwied an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

4. Juli 2019

Während der Trolley Mission ereignete sich am ersten Flugtag, also am 7. Mai 1945, ein tragischer Flugzeugabsturz, bei welchem alle 19 Besatzungsmitglieder und Passagiere den Tod fanden. Obgleich die Piloten instruiert wurden, eine gewisse Sicherheitsmindesthöhe während der Flüge einzuhalten, ist eines der Flugzeuge viel zu tief über die Urmitzer Eisenbahnbrücke, die auch als „Rheinbrücke Engers-Urmitz“ bzw. ursprünglich als „Kronprinz-Wilhelm-Brücke“ errichtet wurde, geflogen.

Augenzeugen berichteten, dass die alliierten Truppen damals Telefon-, Strom- und Versorgungsleitungen in einer Höhe von ca. 30 Metern über den Rhein gespannt hatten und die viel zu tief fliegende Maschine vom Typ B24 wohl mit diesen Versorgungsleitungen kollidierte. Da während der Trolley Mission üblicherweise vier bis sechs Flugzeuge im Verband geflogen sind, wurde dieser Absturz von Besatzungsmitgliedern aus den anderen Flugzeugen photographiert.

Bei dem Flugzeug handelte es sich um um die Maschine „The Falcon Returns“ mit der Seriennummer 44-10620, die dem 564. Bombengeschwader bzw. der 398. Bombergruppe der US-amerikanischen Air Force angehörte. Nachstehend kann der originale Flugunfallbericht bzw. der „Non Battle Casualty Report“ nachgelesen werden. Neben der Besatzung, die aus Pilot George Saunderson und Copilot Cornelius Adkins sowie aus den Bordschützen Raymond Ruth, Thomas Evans und Gordon Thomas sowie dem Navigator Stephen Curtis, Flugingenieur John Kunkel, Funker Chester Conrad sowie Flugassistent William Riser bestand, kamen auch die Passagiere Stanley Anderson, Elbert Ravenscraft, Ronald Maier, Fredrick Selk, Lilburn Daly, Alfred Odegard, John Dunnings, William Emery, Gildo Uliana und Abe Becker ums Leben.

 

Flugunfallbericht bzw. Non Battle Casualty Report

 

Dass dieser Flugzeugabsturz auf der Internetseite der Trolley Mission so ausführlich erwähnt wird (vgl. Bildcode 392BG051), hat nach weit über 70 Jahren einen durchaus phänomenalen und spektakulären Hintergrund, denn im Juni 2019 wandte sich die Wasserschutzpolizei aus Andernach an den Autor Markus Lenz mit dem Hinweis, dass am 22. Oktober 2018 gegen 10:00 Uhr aufgrund des extremen Niedrigwassers im Rhein Wrackteile geborgen wurden, die nachweislich von der damals abgestürzten Maschine stammten.

Geborgen wurden u.a. Teile der Panzerglasscheibe des Emerson-Geschützturmes, der Antriebsmotor des Emerson „Electric Nose Turret“ sowie diverse Steuerhebel für den Geschützturm. Anzumerken bleibt, dass die US-amerikanische Firma „Emerson Electric Company“ mit Sitz in Ferguson im Bundesstaat Missouri im Jahre 1890 gegründet wurde und während des Zweiten Weltkrieges der größte Hersteller von Flugzeugbewaffnungssystemen war.

Freundlicherweise stellt das Polizeipräsidium (Abteilung Einsatz, Logistik und Technik der Wasserschutzpolizei) bzw. die Wasserschutzpolizei-Station Andernach drei Photos der besagten Wrackteile für die Internetseite der Trolley Mission zur Verfügung.

 

Flugzeugabsturz Wrackteile

 

Urmitzer Eisenbahnbrücke US Air Force Flugunfall

 

Wrackteile von der Wasserschutzpolizei geborgen

 

Bildcode: 392BG108

Bildquelle: Markus Schaaf und Nico Becker (Wasserschutzpolizei)


Flugzeugabsturz bei Neuwied im Stadtteil Engers an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

Flugzeugabsturz bei Neuwied im Stadtteil Engers an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

4. Juli 2019

Auf feindliches Feuer seitens deutscher Bodentruppen stießen die Flugzeuge der Trolley Mission am 7. Mai 1945 nicht mehr, allerdings ereignete sich dennoch ein tragischer Flugzeugabsturz. Im sogenannten „Non Battle Casualty Report“, der vollständig im Buch von Markus Lenz (vgl. S. 20 ff.) abgedruckt ist, heißt es, dass der Pilot beim Umkreisen von bestimmten Bauwerken auf Gegenkurs mit einem anderen Flugzeug geraten war. Ein Ausweichmanöver war kaum möglich, da sich der Pilot ohnehin schon im Tiefflug befand.

Durch starkes Ziehen am Steuerruder versuchte er noch, seine Flugrichtung zu korrigieren, was jedoch zu einem Strömungsabriß führte, so dass das Flugzeug schließlich manövrierunfähig frontal gegen die ehemalige Kronprinz-Wilhelm-Brücke krachte. Die Brücke wurde in den 1950’er Jahren wiederhergestellt und heißt heute „Urmitzer Eisenbahnbrücke“.

Nach aktuellen Recherchen, die im Monat Oktober 2018 angestellt wurden, hatten Augenzeugen berichtet, dass die alliierten Truppen im Mai 1945 Telefon-, Strom- und Versorgungsleitungen in einer Höhe von ca. 30 Metern über den Rhein gespannt hatten. Unter Umständen ereignete sich der Flugzeugabsturz deshalb, weil der Pilot ohnehin viel zu tief über Grund geflogen war und schließlich mit diesen Versorgungsleitungen kollidierte. Nachstehend ein aktuelles Vergleichsbild aus Google Maps.

Bildcode: 392BG051

Aktuelles Vergleichsbild aus Google Maps

Quelle: Google Maps 2019


Luftbild von Essen im Mai 1945 - Sälzerstraße, Helmholtzstraße und Buddestraße sowie Krupp-Werke an der Haedenkampstraße

Luftbild von Essen im Mai 1945 - Sälzerstraße, Helmholtzstraße und Buddestraße sowie Krupp-Werke an der Haedenkampstraße

19. Mai 2019

Die Luftaufnahme zeigt die Stadt Essen, insbesondere im linken, unteren Bereich den heutigen Helmholtzplatz, der von der Sälzerstraße, Unterdorfstraße und Helmholtzstraße umsäumt wird. Im rechten Bereich sind die zerstörten Krupp-Werke entlang der Haedenkampstraße zu sehen. Nachstehend ein aktuelles Vergleichsbild aus Google Earth.

Bildcode: 392BG102


Quelle: Google Earth 2019


Luftbild von Braunschweig am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 2/11 der US Air Force

Luftbild von Braunschweig am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 2/11 der US Air Force

18. Mai 2019

Luftbildserie Braunschweig 2/11. Dieses Luftbild von Braunschweig wurde am 12. Mai 1945 mit einer sogenannten „K-24 Aerial Surveillance Camera“, also mit einer professionellen Mittelformatkamera, die von der US Air Force im Krieg zur Luftbildaufklärung verwendet wurde, erstellt. Das Foto ist Bestandteil einer Luftbildserie, die insgesamt aus elf Luftbildern besteht.

Sollten Sie diese Internetseite mit einem Smartphone oder mit einem Tablet PC anschauen, können Sie das Foto mit einer Fingergeste erheblich vergrößern. Nutzen Sie einen Desktop PC, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen Sie den Menüpunkt „Grafik anzeigen“ aus. Das Bild wurde hier mit 2.400 x 2.200 Pixel gespeichert.

Möchten Sie dieses Luftbild kommentieren, also im Detail beschreiben, was genau zu sehen ist oder besonders markante Objekte mit einer Anmerkung hervorheben, so schreiben Sie bitte an die E-Mail-Adresse, die in der Rubrik „Information“ veröffentlicht ist. Ihr Text wird - wenn gewünscht - mit Namensnennung umgehend veröffentlicht - vielen Dank!

Bildcode: HDBR-02

Frau Nicole Beddig ergänzt folgende Informationen zu diesem Luftbild:

Dieses Bild zeigt den Bereich Niebelungenviertel in Braunschweig. In der Bildmitte ist die Siegfriedstraße zu sehen. Die bogenförmig verlaufende Bebauung ist der Walkürenring.


Luftbild von Braunschweig im Mai 1945 - Hugo-Luther-Straße, Arndstraße und Westbahnhof sowie Luther-Werke

Luftbild von Braunschweig im Mai 1945 - Hugo-Luther-Straße, Arndstraße und Westbahnhof sowie Luther-Werke

20. März 2019

Die Luftaufnahme zeigt die Stadt Braunschweig, insbesondere die parallel zum Bildrand verlaufende Hugo-Luther-Straße, mit dem ehemaligen Bahnübergang, der Kreuzung zur Arndtstraße und dem Westbahnhof. Die im Bild zu erkennenden Lagerhallen und angrenzenden Wohnhäuser sind bis heute erhalten geblieben. Die bogenförmig verlaufenden Bahngleise sind heute ein Rad- und Wanderweg. Die zerbombten Ruinen zeigen die ehemaligen Luther-Werke, ein Unternehmen des Mühlen- und Maschinenbaus, das am 1. Juli 1875 von Gottlieb Luther gegründet wurde.

Nachdem die Luther-Werke im Jahre 1898 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurden und später mit der am 1. August 1921 von Hugo Greffenius in Frankfurt am Main gegründeten MIAG Mühlenbau und Industrie Aktiengesellschaft fusionierte, wurde der Firmensitz der MIAG im Jahre 1930 komplett nach Braunschweig verlegt. Wegen der rasant steigenden Rüstungsaufträge wuchs nicht nur die Beschäftigtenzahl in Braunschweig, sondern auch das Werksgelände.

Bedingt durch die Flugzeugproduktion der MIAG, u.a. Lizenzbauten der Typen Messerschmitt Bf 110, Me 210 und Me 410, wurden die Luther-Werke zu einem favorisierten Ziel alliierter Luftangriffe. Das ehemalige Firmengelände der Luther-Werke wird heute teilweise von der Braunschweiger Niederlassung der ALBA AG als Betriebshof für die Stadtreinigung genutzt. Das Luftbild wurde von Herrn Friedrich Oppermann identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG03


Luftbild der alten Windmühle an der A4 bei Zoeterwoude-Dorp südlich von Leiden (Niederlande)

Luftbild der alten Windmühle an der A4 bei Zoeterwoude-Dorp südlich von Leiden (Niederlande)

27. Februar 2019

Das Luftbild entstand südlich von Leiden in der Nähe der heutigen Autobahn A4. Markant ist die alte Windmühle bzw. Poldermühle, die im Zeitraum von 1645 bis 1646 von Adriaen Jacobszn Butterma errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht (Rijnlandse Molenstichting). Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG096


Zeche Sachsen in Hamm - Stadteil Heessen - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Zeche Sachsen in Hamm - Stadteil Heessen - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

8. Februar 2019

Das Luftbild zeigt die Zeche Sachsen, ein Steinkohlebergwerk im Stadtteil Hamm-Heessen, das von 1912 bis 1976 betrieben wurde. Im Zweiten Weltkrieg gehörte die Zeche der Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten Hermann Göring an. Luftangriffe der Royal Air Force am 16. Februar 1945 sowie am 27. März 1945 beschädigten die Übertageanlagen stark. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG101


Zeche Hannibal in Bochum-Hofstede Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Zeche Hannibal in Bochum-Hofstede Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

8. Februar 2019

Das Luftbild zeigt die Zeche Hannibal und das Hydrierwerk von Krupp in Bochum, Stadteil Hofstede. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG098


Flugplatz Merseburg - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Flugplatz Merseburg - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

2. Februar 2019

Das Luftbild zeigt das Geländes des Flugplatzes Merseburg in Sachsen-Anhalt. Der Flugplatz wurde im Jahre 1925 als Segelflugplatz eingeweiht, jedoch nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten zu einem Fliegerhorst der Luftwaffe umfunktioniert. Auf dem Gelände befanden sich neben Kasernen und einer Fliegergarnison ab dem Jahre 1936 auch eine Zweigstelle der Junkers-Werke.

Diese Luftaufnahme wurde im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden. Aufgrund der geographischen Lage kann diese Luftaufnahme nicht während der Trolley Mission im Mai 1945 erstellt worden sein, da die US-amerikanischen Truppen strengstens dem Befehl folgen mußten, nicht ins Gebiet der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) - also in die spätere Sowjetische Besatzungszone - einzufliegen. Das Luftbild muß bereits im April 1945 erstellt worden sein, denn am 12. April 1945 wurde der Flugplatz durch US-Truppen eingenommen und wenige Wochen später an die sowjetische Luftwaffe übergeben. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG20


Braunkohle- und Kraftwerk Böhlen-Lippendorf - Luftbild der Braunkohle-Benzin AG der Aktiengesellschaft Sächsische Werke

Braunkohle- und Kraftwerk Böhlen-Lippendorf - Luftbild der Braunkohle-Benzin AG der Aktiengesellschaft Sächsische Werke

1. Februar 2019

Das Luftbild zeigt den Standort der AG Sächsische Werke in Böhlen südlich von Leipzig in Sachsen. Die in den 1920'er Jahren gegründete Brikettfabrik wurde stetig zu einem Großkraftwerk ausgebaut. In den Jahren 1936 bis 1941 wurden die Entphenolung, ein Gaswerk sowie die Schwefelgewinnung hinzugefügt. Es wurden Briketts, Dampf, Elektroenergie, Gas, Teer, Leichtöl, Industriekoks und Schwefel erzeugt. Während der Kriegsjahre die AG Sächsische Werke verpflichtet, der Braunkohle-Benzin AG (BRABAG) beizutreten und im Werk Böhlen die Produktion synthetischen Benzins aufzunehmen. Das Werk wurde in den Jahren 1944/1945 bei Luftangriffen schwer zerstört.

Diese Luftaufnahme wurde im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden. Aufgrund der geographischen Lage kann diese Luftaufnahme nicht während der Trolley Mission im Mai 1945 erstellt worden sein, da die US-amerikanischen Truppen strengstens dem Befehl folgen mußten, nicht ins Gebiet der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) - also in die spätere Sowjetische Besatzungszone - einzufliegen. Das Bild muß vermutlich noch vor dem Mai 1945 erstellt worden sein. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG21