Hanau Luftbild Bahnbetriebswerk Hanau Ost mit Lokschuppen und Wasserturm

Hanau Luftbild Bahnbetriebswerk Hanau Ost mit Lokschuppen und Wasserturm

Datum: 12. September 2019

Am 6. Januar 1945 bombardierten britische Bomber sowohl die Alt- und Neustadt. Wenige Tage vor dem Einmarsch der US-amerikanischen Bodentruppen brachte der Luftangriff am 19. März 1945 schließlich die völlige Zerstörung der Stadt. Bei einem Nachtangriff mit über 230 Flugzeugen wurden weit über 1.200 Tonnen Spreng- und Brandbomben abgeworfen, die einen verheerenden Feuersturm entfachten.

Die Abbildung zeigt neben zahlreichen Bombentrichtern die im Süden liegenden Eisenbahngleise des Hanauer Hauptbahnhofes, die sich zur Linken hin in die Kinzigtalbahn und zur Rechten hin in die Main-Spessart-Bahn verzweigen. Da Hanau schon immer ein Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt war, wurde im Jahre 1904 südöstlich des damaligen Ostbahnhofes, der heute als Hauptbahnhof dient, mit dem Bau des Bahnbetriebswerks Hanau Ost begonnen, das deutlich in der Bildmitte zu erkennen ist. Es hatte die Luftangriffe nahezu unzerstört überstanden und dient heute mit zwei Lokomotivschuppen, zwei Drehscheiben und Lokomotivwerkstatt als Museumseisenbahn.

Bildcode: GCTM27 + GCTM28

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Frankfurt am Main Luftbild Großmarkthalle und Deutschherrnbrücke

Frankfurt am Main Luftbild Großmarkthalle und Deutschherrnbrücke

Datum: 12. September 2019

Auf dem Luftbild ist das Frankfurter Ostend, insbesondere die Großmarkthalle mit angrenzender Deutschherrnbrücke (Eisenbahnbrücke) und dahinter liegendem Osthafen zu erkennen. Obgleich Frankfurt am Main seit dem Sommer 1940 knapp 75 Luftangriffen zum Opfer fiel, war das Frankfurter Ostend weit weniger stark betroffen als die historische Frankfurter Altstadt, die zunächst am 18. März 1944 teilweise und schließlich am 22. März 1944 restlos zerstört wurde.

Der in der oberen rechten Bildhälfte liegende Stadtteil Oberrad, der an die Stadt Offenbach am Main angrenzt, und die damals unmittelbar am Mainufer liegenden Schlacht- und Viehhofbetriebe blieben gänzlich von den Luftangriffen unversehrt. Dennoch existiert das gesamte Areal am linken wie rechten Mainufer heute nicht mehr, da auf dem Gelände der Großmarkthalle die europäischen Zentralbank ein neues Zuhause gefunden hat, das von zahlreichen Wohnhäusern entlang der Oskar-von-Miller-Straße umgegeben wird. Anstelle des ehemaligen Schlachthofes entstand am Deutschherrnufer zudem ein neues Einkaufs- und Wohnviertel.

Bildcode: GCTM25 + GCTM26

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Frankfurt am Main Luftbild der Altstadt mit Dom sowie zerstörten Mainbrücken

Frankfurt am Main Luftbild der Altstadt mit Dom sowie zerstörten Mainbrücken

Datum: 12. September 2019

Es sind die Überreste und Ruinen der Frankfurter Altstadt zu erahnen. Während der Sankt Bartholomäus Dom wie ein Mahnmal - zumindest mit Kirchturm - erhalten blieb, lag ihm die historische Altstadt nur noch in Trümmern zu Füßen. Am unteren Bildrand ist noch der bombardierte Eiserne Steg zu erkennen, dem am oberen Bildrand die Alte Brücke folgt.

Am linken Mainufer erstreckt sich der Mainkai, wo Rententurm und Saalhofkapelle zu sehen sind. Parallel dazu verläuft die Saalgasse, zu deren Beginn der Römerberg mit Nikolaikirche gelegen ist. Nachdem zur Mitte der 1980’er Jahre die erste Häuserzeile am Römerberg nach historischen Vorbildern rekonstruiert wurde, soll im Rahmen des Dom-Römer-Projektes - nach nunmehr 70 Jahren - auch wieder das gesamte Areal der historischen Altstadt wiederhergestellt werden.

Auch verläuft die Obermainanlage quer durch das Bild, d.h. jener alte Stadtgraben, an welchem u.a. die Alte Stadtbibliothek (Obermaintor) und das Hospital zum Heiligen Geist liegen. Dahinter ist unschwer das Zoogesellschaftshaus mit Tiergarten zu erkennen, dem sich in der oberen Bildhälfte die Frankfurter Stadtteile Ostend mit Osthafen und Ostbahnhof sowie Bornheim anschließen.

Bildcode: GCTM22 + GCTM23 + GCTM24

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Frankfurt am Main Luftbild der Reichsautobahn-Brücke in Niederrad

Frankfurt am Main Luftbild der Reichsautobahn-Brücke in Niederrad

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild zeigt die ehemalige Brücke der Reichsautobahn bzw. heutige Autobahnbrücke im Stadtteil Niederrad. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM20 + GCTM21

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Düsseldorf Luftbild Rheinufer mit Tonhalle und Oberkasseler Brücke

Düsseldorf Luftbild Rheinufer mit Tonhalle und Oberkasseler Brücke

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild zeigt die Oberkasseler Brücke, welche den Stadtteil Oberkassel mit der Düsseldorfer Altstadt verbindet. In der unteren Bildhälfte ist ein Teil der heutigen Festwiese Oberkassel zu erkennen, woran sich zum einen der Kaiser-Wilhelm-Ring und zum anderen der Kaiser-Friedrich-Ring anschließen. Auf dem gegenüberliegenden Rheinufer befindet sich nördlich der Altstadt, am Ende der Oberkasseler Brücke gelegen die Tonhalle, ein Konzerthaus in Düsseldorf.

Dem Rheinufer zur rechten Bildhälfte hin folgend steht die Sankt Lambertus Kirche, eines der ältesten Bauwerke in der Altstadt; direkt daneben, dem Schloßufer folgend, schließt sich der Burgplatz an, wo der alte Schloßturm steht. Er ist das einzige Überbleibsel des Düsseldorfer Schlosses, das bereits im Jahre 1872 durch einen Großbrand vernichtet wurde. Der Schloßturm, der nach den Luftangriffen im Jahre 1943 völlig ausbrannte, ist das Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf und beherbergt heute das Schiffahrtsmuseum, eines der ältesten Binnenschiffahrtsmuseen in Deutschland überhaupt.

Bildcode: GCTM18 + GCTM19

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Düsseldorf Luftbild Hauptbahnhof

Düsseldorf Luftbild Hauptbahnhof

Datum: 12. September 2019

Auf dem Luftbild ist die Stadt Düsseldorf zu erkennen, die während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg, insbesondere am 12. Juni 1943, durch gezieltes Bombardement der britischen Luftwaffe weitgehend zerstört wurde. In der oberen Bildhälfte ist der nördliche Teil der Gleisanlagen vom Düsseldorfer Hauptbahnhof zu sehen, worunter die Erkrather Straße und die Kölner Straße als Unterführung verlaufen.

Den Bahngleisen zur linken Bildhälfte hin folgend ist unschwer die Elisabethkirche am Vinzenzplatz zu erkennen, von wo aus sich die Gerresheimer Straße entlang der Häuserruinen bis zur Worringer Straße und später bis zur Kölner Straße erstreckt. Die Industrieanlagen hinter den Bahngleisen neben dem Hauptbahnhof gehörten seinerzeit zur Maschinenfabrik Haniel & Lueg, woran sich an der Erkrather Straße das alte Straßenbahndepot der Rheinbahn AG anschloß. Aus dem alten Straßenbahndepot entstand zu Beginn der 1990’er Jahre das „Capitol Theater“.

Bildcode: GCTM16 + GCTM17

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Bonn Luftbild mit Blick auf das Siebengebirge

Bonn Luftbild mit Blick auf das Siebengebirge

Datum: 12. September 2019

Zu erkennen ist die Nordstadt von Bonn, die zerstörte alte Rheinbrücke, die heute den Namen „Kennedybrücke“ trägt und die Altstadt von Bonn mit dem Stadtteil Bonn-Beuel verbindet. Nachdem Bonn im Verlauf des Zweiten Weltkrieges größtenteils von Luftangriffen verschont geblieben ist, zerstörte ein Bombardement der britischen Luftwaffe am 18. Oktober 1944 innerhalb von nur 30 Minuten die Innenstadt. Im Hintergrund ist das Siebengebirge mit den darunter liegenden Städten Königswinter und Bad Honnef zu erkennen.

In der rechten Bildhälfte sind die kleinen Einfamilienhäuser in der Mondorfer Straße zu sehen, die wie an einer Perlenkette aufgereiht zum heutigen Sportpark Nord führen, der allerdings erst Ende der 1960’er Jahre geschaffen wurde; daran schließt sich der heutige Krankenhauskomplex vom Landschaftsverband Rheinland am Kaiser-Karl-Ring an, der im Jahre 1882 als Rheinische Provinz-Irrenanstalt gegründet wurde und später als Rheinische Kliniken Bonn bezeichnet worden ist. Zum Komplex des Klinikgeländes gehörte damals die Anstaltskapelle, die heute den Namen Christus-König-Kirche trägt.

Bildcode: GCTM14 + GCTM15

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Aschaffenburg Luftbild Pionierkaserne und Südbahnhof

Aschaffenburg Luftbild Pionierkaserne und Südbahnhof

Datum: 12. September 2019

Aschaffenburg selbst war in den Jahren 1940 bis 1945 stets das Angriffsziel von knapp 20 alliierten Luftangriffen. Der schwerste erfolgte am 21. November 1944 durch die Royal Air Force, bei welchem große Teile von Aschaffenburg zerstört wurden. So ist in der Abbildung oben rechts die heutige Adenauerbrücke über den Main in zerstörtem Zustand zu sehen. In der Bildmitte ist unschwer der Aschaffenburger Südbahnhof mit seinen Gleisanlagen zu erkennen, der an das benachbarte Gewerbegebiet Schweinheim angrenzt.

Quer durch das Bild führt die Schweinheimer Straße, an deren ersten Abzweigung die Christian-Schad-Straße liegt, wo damals die Pionierkaserne lag. Die fünf imposanten Kasernengebäude sind auch heute noch vollständig erhalten; unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie von der US-amerikanischen Militärregierung übernommen, welche dort die sogenannten „Fiori Barracks“ einrichtete. Die „Fiori Barracks“ wurden in den frühen 1990’er Jahren aufgegeben und dienen heute als reguläre Wohnhäuser.

Bildcode: GCTM12 + GCTM13

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Aschaffenburg Luftbild Güterbahnhof und Hauptbahnhof

Aschaffenburg Luftbild Güterbahnhof und Hauptbahnhof

Datum: 12. September 2019

Dieses Luftbild zeigt - von der Bildmitte aus gesehen - zunächst den Güterbahnhof sowie - zum rechten Bildrand hin - den Aschaffenburger Hauptbahnhof. Am Mainufer, dort wo Rauchschwaden entlang ziehen, ist das Wahrzeichen der Stadt, nämlich das Schloß Johannisburg zu erkennen. Ferner ist im Hintergrund der Main mit der Aschaffenburger Maininsel zu sehen. In der linken Bildhälfte ist außerdem der Hofgarten zu erkennen, der im Norden von der Platanenallee und im Osten von der Hofgartenstraße umsäumt wird. Darin befindet sich heute wie damals der Park Schöntal, ein Landschaftsgarten inmitten der Stadt.

In der unteren, rechten Bildhälfte sind zahlreiche Bombentrichter auszumachen; sie entstanden im Rahmen der Luftangriffe auf Aschaffenburg und zielten auf das am Güterbahnhof gelegene Industrie- und Gewerbegebiet ab. Vom Bahnbetriebswerk Aschaffenburg mit Schornstein, Wasserturm und mehreren Lokschuppen ist heute nur noch der große Ringlokschuppen übrig geblieben. Deutlich zu erkennen ist auch die zerstörte Glattbacher Überfahrt, jene Brücke zwischen Güterbahnhof und Hauptbahnhof.

Bildcode: GCTM10 + GCTM11

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Sankt Vith oder St. Vieth - Luftbild aus dem Mai 1945 im Zweiten Weltkrieg (Belgien)

Sankt Vith oder St. Vieth - Luftbild aus dem Mai 1945 im Zweiten Weltkrieg (Belgien)

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild, das am 7. Mai 1945 erstellt wurde, zeigt einen kleinen Teil der Stadtgemeinde Sankt Vith bzw. St. Vieth im Osten der Provinz Lüttich in Belgien. Die Gemeinde liegt an der Schnittstelle zwischen Eifel und Ardennen. St. Vith wurde während der Trolley Mission aus besonderem Grund aus der Luft photographiert: Während des Zweiten Weltkrieges marschierten am 10. Mai 1940 deutsche Truppen nach St. Vith ein. Zunächst war die Stadtgemeinde damit nur vom Deutschen Reich annektiert worden.

Mit dem Vorrücken der US-amerikanischen Truppen ereigneten sich im August 1944 die ersten Kampfhandlungen, wobei die Sankt-Vitus-Kirche und der Bahnhof zerstört wurden. Im September 1944 wurde Sankt Vith von US-Truppen eingenommen. Im Zuge der Ardennenoffensive - The Battle of the Bulge (Ardennes Counteroffensive) - geriet Sankt Vith allerdings wieder in den Fokus der Kriegshandlungen, als die Wehrmacht im Dezember 1944 mit dem Beschuß auf Sankt Vith begann, um die dort stationierte 2. US-Infanteriedivision zu verdrängen.

Schließlich wurde Sankt Vith wenige Tage später wieder von deutschen Truppen eingenommen, was dazu führte, dass alliierte Bomberverbände die Stadtgemeinde an den beiden Weihnachtstagen im Jahre 1944 sprichwörtlich in Schutt und Asche legten, was auf dem Luftbild deutlich zu erkennen ist.

Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM07 + GCTM08

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Der Fluß Schelde bei Nazareth und Eke bei Gent - Luftbild im Mai 1945 (Belgien)

Der Fluß Schelde bei Nazareth und Eke bei Gent - Luftbild im Mai 1945 (Belgien)

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild zeigt den Fluß Schelde in der Nähe der Gemeinde Nazareth. Das Foto wurde während der Trolley Mission am 7. Mai 1945 erstellt, als die Piloten von Norden kommend über die Hafenanlagen von Gent geflogen sind und dann in einem südöstlichen Halbkreis-Flugmanöver weiter in Richtung Brüssel abgedreht sind. Nazareth ist eine belgische Gemeinde, die aus den Ortsteilen Nazareth und Eke besteht und in der Region Flandern liegt. Die Stadt Gent liegt etwa zehn Kilometer nördlich davon entfernt. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM05 + GCTM06

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Luftbild Dorf Fosse von Trois-Ponts Mai 1945 (Belgien)

Luftbild Dorf Fosse von Trois-Ponts Mai 1945 (Belgien)

Datum: 12. September 2019

Das Foto wurde am 7. Mai 1945 erstellt und zeigt das kleine Dorf Fosse in Belgien. Das Dorf gehört zur Gemeinde Trois-Ponts, ehemals Dreibrücken (deutsch), und liegt in der Provinz Lüttich. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM04

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Luftbild von Andenne an der Maas Mai 1945 (Belgien)

Luftbild von Andenne an der Maas Mai 1945 (Belgien)

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild wurde während der Trolley Mission am 7. Mai 1945 erstellt und zeigt Andenne an der Maas, eine Stadt in der Provinz Namur im wallonischen Teil Belgiens. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM02

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Moseleisenbahnbrücke und Balduinbrücke in Koblenz

Moseleisenbahnbrücke und Balduinbrücke in Koblenz

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt zur Linken die Moseleisenbahnbrücke und zur Rechten die Balduinbrücke in Koblenz. Die Grundsteinlegung der Moseleisenbahnbrücke erfolgte am 11. November 1857. Der erste Zug der damals tätigen Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft fuhr am 11. November 1858 über die fertiggestellte Brücke. Unweit entfernt erstreckt sich die Balduinbrücke über die Mosel. Sie ist eine steinerne Bogenbrücke und die älteste Brücke von Koblenz, erbaut im 14. Jahrhundert.

Die Moseleisenbahnbrücke wurde zum Ende des Zweiten Weltkrieges im März 1945 von den sich zurückziehenden Einheiten der Wehrmacht gesprengt, aber nur wenige Tage später von US-amerikanischen Truppen durch eine Behelfsbrücke provisorisch repariert. Auch die Balduinbrücke wurde im März 1945 von der Wehrmacht gesprengt. Der Wiederaufbau fand bereits in den Jahren von 1946 bis 1949 statt.

Bildcode: 44BG08

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Dortmund Westfalenhütte - Thyssen Krupp Werke im Mai 1945

Dortmund Westfalenhütte - Thyssen Krupp Werke im Mai 1945

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt einen Teil der Thyssen-Krupp-Werke in Dortmund, der sogenannten „Westfalenhütte“. Das Stahlunternehmen, damals Hoesch AG, wurde im Jahre 1871 errichtet. Die Westfalenhütte besaß mit dem Bahnhof Dortmund-Hoesch sogar einen eigenen Haltepunkt. Infolge der Veränderungen auf dem globalen Stahlmarkt gingen die Aktivitäten der Hoesch AG nach Fusionen letztlich im Konzern ThyssenKrupp auf.

Nachdem Hochöfen, die Sinteranlage und das Warmbreitbandwalzwerk der Westfalenhütte stillgelegt wurden, sind die Aktivitäten auf dem Gelände mittlerweile auf wenige Kernbereiche geschrumpft. Eine der wenigen, verbliebenen Anlagen ist die Feuerverzinkungsanlage der ThyssenKrupp Steel („Dortmunder Oberflächen-Centrum“); ansonsten entspricht die Westfalenhütte heute einer der größten Industriebrachflächen mitten in Europa. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 44BG07

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Coesfeld nach den Luftangriffen im Mai 1945

Coesfeld nach den Luftangriffen im Mai 1945

Datum: 11. September 2019

Auf der Luftaufnahme ist der Marktplatz in Coesfeld zu sehen. Am linken, oberen Bildrand ist die Kirche St. Lamberti zu sehen, rechts oben sind die Trümmer der völlig zerstörten Stadtkirche zu erkennen. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 44BG06

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Braunschweig am Kalenwall mit Luftbild alter Straßenbahnen

Braunschweig am Kalenwall mit Luftbild alter Straßenbahnen

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt die Innenstadt von Braunschweig, dort den Kalenwall mit jenen Straßenbahngleisen, die weiter nördlich zum Friedrich-Wilhelm-Platz führen und dort in den Bruchtorwall münden. Gemäß der Braunschweiger Stadtgeschichte soll während eines Besuches Hermann Görings am 6. November 1937 der Kalenwall zusammen mit dem Bruchtorwall in „Adolf-Hitler-Wall“ umbenannt worden sein. Im Jahre 1950 erhielten beide Straßen offiziell ihre ursprünglichen Namen zurück.

Bildcode: 44BG05

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Brücke von Remagen (Ludendorff-Brücke) im Zweiten Weltkrieg

Brücke von Remagen (Ludendorff-Brücke) im Zweiten Weltkrieg

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt die zerstörte Ludendorff-Brücke zwischen Remagen und Erpel. Die sogenannte „Brücke von Remagen“ wurde im Jahre 1916 zur Nachschubversorgung im Ersten Weltkrieg in Auftrag gegeben und schließlich am 15. August 1918 eingeweiht. Sie wurde seinerzeit nach General Erich Ludendorff benannt. In der Schlußphase des Zweiten Weltkrieges stellte die Brücke den ersten alliierten Übergang über den Rhein dar. Die Brücke sollte durch die Wehrmacht gesprengt werden, um das Vorrücken der US-Truppen zu verhindern. Allerdings scheiterte die Sprengung. Erst am 17. März 1945 stürzte die Brücke aufgrund der mißlungenen Sprengung und der vorherigen Kampfhandlungen ein.

Bildcode: 44BG04

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Großmarkthalle in Frankfurt am Main

Großmarkthalle in Frankfurt am Main

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt einen Teil der zerstörten Frankfurter Großmarkthalle, ungefähr an jener Stelle, wo heute der Turm der Europäischen Zentralbank erbaut wurde. Auf der Luftaufnahme sind zudem noch die überdachten Eisenbahngleise (links) des Bahnhofs Großmarkthalle zu sehen.

Unter Oberbürgermeister Franz Adickes entstanden die ersten Überlegungen, außerhalb der Innenstadt eine neue Großmarkthalle mit Eisenbahnanschluß zu errichten, um die bislang quer über die Stadt verteilten Marktbetriebe an einem Ort zu konzentrieren. Der Erste Weltkrieg und die Inflationszeit verhinderten jedoch vorerst die Bauarbeiten; erst im Juni 1926 wurde mit dem Bau des vom Architekten Martin Elsaesser entworfenen Gebäudes begonnen.

Zum Tag der Einweihung am 25. Oktober 1928 war die Großmarkthalle mit 220 Metern Länge, 50 Metern Breite und einer Höhe zwischen 16 und 24 Metern das seinerzeit größte Gebäude in Frankfurt am Main. Von 1928 bis 2004 bot die Großmarkthalle auf 13.000 m² Platz für mehr als 130 Verkaufsstände für den Handel von Frischobst und Gemüse.

Bildcode: 44BG03

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Schildescher Viadukt nach seiner Zerstörung im Mai 1945

Schildescher Viadukt nach seiner Zerstörung im Mai 1945

Datum: 11. September 2019

Der Schildescher Viadukt wurde in den 1840’er Jahren von der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft im Stadtbezirk Schildesche von Bielefeld errichtet. Auf dem Viadukt mit damals 28 Bögen, der auf einer Länge von 360 Metern das Johannisbachtal überspannt, verlief die Bahnstrecke von Hamm nach Minden.

Im Zweiten Weltkrieg war der Schildescher Viadukt nach Einschätzung der Alliierten eine der wichtigsten deutschen Eisenbahnbrücken, so dass er zum Ziel zahlreicher Luftangriffe wurde, die bereits im Sommer 1941 begannen und ab Herbst 1944 massiv verstärkt wurden. Am 14. März 1945 wurde der Viadukt von der Royal Air Force mit sogenannten „Grand-Slam-Bomben“ attackiert, so dass das Bauwerk auf einer Länge von 130 Meter vollständig zerstört wurde.

Bildcode: 44BG02

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Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe im Mai 1945, die auch als „Low Level Tour“, als „Low Level Mission“ oder als „Cook‘s Tour“ bezeichnet wurde. Seinerzeit sind Luftbilder erstellt worden, die deutsche Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.