Aschaffenburg Luftbild Pionierkaserne und Südbahnhof

Aschaffenburg Luftbild Pionierkaserne und Südbahnhof

Datum: 12. September 2019

Aschaffenburg selbst war in den Jahren 1940 bis 1945 stets das Angriffsziel von knapp 20 alliierten Luftangriffen. Der schwerste erfolgte am 21. November 1944 durch die Royal Air Force, bei welchem große Teile von Aschaffenburg zerstört wurden. So ist in der Abbildung oben rechts die heutige Adenauerbrücke über den Main in zerstörtem Zustand zu sehen. In der Bildmitte ist unschwer der Aschaffenburger Südbahnhof mit seinen Gleisanlagen zu erkennen, der an das benachbarte Gewerbegebiet Schweinheim angrenzt.

Quer durch das Bild führt die Schweinheimer Straße, an deren ersten Abzweigung die Christian-Schad-Straße liegt, wo damals die Pionierkaserne lag. Die fünf imposanten Kasernengebäude sind auch heute noch vollständig erhalten; unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie von der US-amerikanischen Militärregierung übernommen, welche dort die sogenannten „Fiori Barracks“ einrichtete. Die „Fiori Barracks“ wurden in den frühen 1990’er Jahren aufgegeben und dienen heute als reguläre Wohnhäuser.

Bildcode: GCTM12 + GCTM13

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Aschaffenburg Luftbild Güterbahnhof und Hauptbahnhof

Aschaffenburg Luftbild Güterbahnhof und Hauptbahnhof

Datum: 12. September 2019

Dieses Luftbild zeigt - von der Bildmitte aus gesehen - zunächst den Güterbahnhof sowie - zum rechten Bildrand hin - den Aschaffenburger Hauptbahnhof. Am Mainufer, dort wo Rauchschwaden entlang ziehen, ist das Wahrzeichen der Stadt, nämlich das Schloß Johannisburg zu erkennen. Ferner ist im Hintergrund der Main mit der Aschaffenburger Maininsel zu sehen. In der linken Bildhälfte ist außerdem der Hofgarten zu erkennen, der im Norden von der Platanenallee und im Osten von der Hofgartenstraße umsäumt wird. Darin befindet sich heute wie damals der Park Schöntal, ein Landschaftsgarten inmitten der Stadt.

In der unteren, rechten Bildhälfte sind zahlreiche Bombentrichter auszumachen; sie entstanden im Rahmen der Luftangriffe auf Aschaffenburg und zielten auf das am Güterbahnhof gelegene Industrie- und Gewerbegebiet ab. Vom Bahnbetriebswerk Aschaffenburg mit Schornstein, Wasserturm und mehreren Lokschuppen ist heute nur noch der große Ringlokschuppen übrig geblieben. Deutlich zu erkennen ist auch die zerstörte Glattbacher Überfahrt, jene Brücke zwischen Güterbahnhof und Hauptbahnhof.

Bildcode: GCTM10 + GCTM11

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Sankt Vith oder St. Vieth - Luftbild aus dem Mai 1945 im Zweiten Weltkrieg (Belgien)

Sankt Vith oder St. Vieth - Luftbild aus dem Mai 1945 im Zweiten Weltkrieg (Belgien)

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild, das am 7. Mai 1945 erstellt wurde, zeigt einen kleinen Teil der Stadtgemeinde Sankt Vith bzw. St. Vieth im Osten der Provinz Lüttich in Belgien. Die Gemeinde liegt an der Schnittstelle zwischen Eifel und Ardennen. St. Vith wurde während der Trolley Mission aus besonderem Grund aus der Luft photographiert: Während des Zweiten Weltkrieges marschierten am 10. Mai 1940 deutsche Truppen nach St. Vith ein. Zunächst war die Stadtgemeinde damit nur vom Deutschen Reich annektiert worden.

Mit dem Vorrücken der US-amerikanischen Truppen ereigneten sich im August 1944 die ersten Kampfhandlungen, wobei die Sankt-Vitus-Kirche und der Bahnhof zerstört wurden. Im September 1944 wurde Sankt Vith von US-Truppen eingenommen. Im Zuge der Ardennenoffensive - The Battle of the Bulge (Ardennes Counteroffensive) - geriet Sankt Vith allerdings wieder in den Fokus der Kriegshandlungen, als die Wehrmacht im Dezember 1944 mit dem Beschuß auf Sankt Vith begann, um die dort stationierte 2. US-Infanteriedivision zu verdrängen.

Schließlich wurde Sankt Vith wenige Tage später wieder von deutschen Truppen eingenommen, was dazu führte, dass alliierte Bomberverbände die Stadtgemeinde an den beiden Weihnachtstagen im Jahre 1944 sprichwörtlich in Schutt und Asche legten, was auf dem Luftbild deutlich zu erkennen ist.

Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM07 + GCTM08

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Der Fluß Schelde bei Nazareth und Eke bei Gent - Luftbild im Mai 1945 (Belgien)

Der Fluß Schelde bei Nazareth und Eke bei Gent - Luftbild im Mai 1945 (Belgien)

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild zeigt den Fluß Schelde in der Nähe der Gemeinde Nazareth. Das Foto wurde während der Trolley Mission am 7. Mai 1945 erstellt, als die Piloten von Norden kommend über die Hafenanlagen von Gent geflogen sind und dann in einem südöstlichen Halbkreis-Flugmanöver weiter in Richtung Brüssel abgedreht sind. Nazareth ist eine belgische Gemeinde, die aus den Ortsteilen Nazareth und Eke besteht und in der Region Flandern liegt. Die Stadt Gent liegt etwa zehn Kilometer nördlich davon entfernt. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM05 + GCTM06

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Luftbild Dorf Fosse von Trois-Ponts Mai 1945 (Belgien)

Luftbild Dorf Fosse von Trois-Ponts Mai 1945 (Belgien)

Datum: 12. September 2019

Das Foto wurde am 7. Mai 1945 erstellt und zeigt das kleine Dorf Fosse in Belgien. Das Dorf gehört zur Gemeinde Trois-Ponts, ehemals Dreibrücken (deutsch), und liegt in der Provinz Lüttich. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM04

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Luftbild von Andenne an der Maas Mai 1945 (Belgien)

Luftbild von Andenne an der Maas Mai 1945 (Belgien)

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild wurde während der Trolley Mission am 7. Mai 1945 erstellt und zeigt Andenne an der Maas, eine Stadt in der Provinz Namur im wallonischen Teil Belgiens. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM02

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Moseleisenbahnbrücke und Balduinbrücke in Koblenz

Moseleisenbahnbrücke und Balduinbrücke in Koblenz

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt zur Linken die Moseleisenbahnbrücke und zur Rechten die Balduinbrücke in Koblenz. Die Grundsteinlegung der Moseleisenbahnbrücke erfolgte am 11. November 1857. Der erste Zug der damals tätigen Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft fuhr am 11. November 1858 über die fertiggestellte Brücke. Unweit entfernt erstreckt sich die Balduinbrücke über die Mosel. Sie ist eine steinerne Bogenbrücke und die älteste Brücke von Koblenz, erbaut im 14. Jahrhundert.

Die Moseleisenbahnbrücke wurde zum Ende des Zweiten Weltkrieges im März 1945 von den sich zurückziehenden Einheiten der Wehrmacht gesprengt, aber nur wenige Tage später von US-amerikanischen Truppen durch eine Behelfsbrücke provisorisch repariert. Auch die Balduinbrücke wurde im März 1945 von der Wehrmacht gesprengt. Der Wiederaufbau fand bereits in den Jahren von 1946 bis 1949 statt.

Bildcode: 44BG08

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Dortmund Westfalenhütte - Thyssen Krupp Werke im Mai 1945

Dortmund Westfalenhütte - Thyssen Krupp Werke im Mai 1945

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt einen Teil der Thyssen-Krupp-Werke in Dortmund, der sogenannten „Westfalenhütte“. Das Stahlunternehmen, damals Hoesch AG, wurde im Jahre 1871 errichtet. Die Westfalenhütte besaß mit dem Bahnhof Dortmund-Hoesch sogar einen eigenen Haltepunkt. Infolge der Veränderungen auf dem globalen Stahlmarkt gingen die Aktivitäten der Hoesch AG nach Fusionen letztlich im Konzern ThyssenKrupp auf.

Nachdem Hochöfen, die Sinteranlage und das Warmbreitbandwalzwerk der Westfalenhütte stillgelegt wurden, sind die Aktivitäten auf dem Gelände mittlerweile auf wenige Kernbereiche geschrumpft. Eine der wenigen, verbliebenen Anlagen ist die Feuerverzinkungsanlage der ThyssenKrupp Steel („Dortmunder Oberflächen-Centrum“); ansonsten entspricht die Westfalenhütte heute einer der größten Industriebrachflächen mitten in Europa. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 44BG07

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Coesfeld nach den Luftangriffen im Mai 1945

Coesfeld nach den Luftangriffen im Mai 1945

Datum: 11. September 2019

Auf der Luftaufnahme ist der Marktplatz in Coesfeld zu sehen. Am linken, oberen Bildrand ist die Kirche St. Lamberti zu sehen, rechts oben sind die Trümmer der völlig zerstörten Stadtkirche zu erkennen. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 44BG06

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Braunschweig am Kalenwall mit Luftbild alter Straßenbahnen

Braunschweig am Kalenwall mit Luftbild alter Straßenbahnen

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt die Innenstadt von Braunschweig, dort den Kalenwall mit jenen Straßenbahngleisen, die weiter nördlich zum Friedrich-Wilhelm-Platz führen und dort in den Bruchtorwall münden. Gemäß der Braunschweiger Stadtgeschichte soll während eines Besuches Hermann Görings am 6. November 1937 der Kalenwall zusammen mit dem Bruchtorwall in „Adolf-Hitler-Wall“ umbenannt worden sein. Im Jahre 1950 erhielten beide Straßen offiziell ihre ursprünglichen Namen zurück.

Bildcode: 44BG05

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Brücke von Remagen (Ludendorff-Brücke) im Zweiten Weltkrieg

Brücke von Remagen (Ludendorff-Brücke) im Zweiten Weltkrieg

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt die zerstörte Ludendorff-Brücke zwischen Remagen und Erpel. Die sogenannte „Brücke von Remagen“ wurde im Jahre 1916 zur Nachschubversorgung im Ersten Weltkrieg in Auftrag gegeben und schließlich am 15. August 1918 eingeweiht. Sie wurde seinerzeit nach General Erich Ludendorff benannt. In der Schlußphase des Zweiten Weltkrieges stellte die Brücke den ersten alliierten Übergang über den Rhein dar. Die Brücke sollte durch die Wehrmacht gesprengt werden, um das Vorrücken der US-Truppen zu verhindern. Allerdings scheiterte die Sprengung. Erst am 17. März 1945 stürzte die Brücke aufgrund der mißlungenen Sprengung und der vorherigen Kampfhandlungen ein.

Bildcode: 44BG04

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Großmarkthalle in Frankfurt am Main

Großmarkthalle in Frankfurt am Main

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt einen Teil der zerstörten Frankfurter Großmarkthalle, ungefähr an jener Stelle, wo heute der Turm der Europäischen Zentralbank erbaut wurde. Auf der Luftaufnahme sind zudem noch die überdachten Eisenbahngleise (links) des Bahnhofs Großmarkthalle zu sehen.

Unter Oberbürgermeister Franz Adickes entstanden die ersten Überlegungen, außerhalb der Innenstadt eine neue Großmarkthalle mit Eisenbahnanschluß zu errichten, um die bislang quer über die Stadt verteilten Marktbetriebe an einem Ort zu konzentrieren. Der Erste Weltkrieg und die Inflationszeit verhinderten jedoch vorerst die Bauarbeiten; erst im Juni 1926 wurde mit dem Bau des vom Architekten Martin Elsaesser entworfenen Gebäudes begonnen.

Zum Tag der Einweihung am 25. Oktober 1928 war die Großmarkthalle mit 220 Metern Länge, 50 Metern Breite und einer Höhe zwischen 16 und 24 Metern das seinerzeit größte Gebäude in Frankfurt am Main. Von 1928 bis 2004 bot die Großmarkthalle auf 13.000 m² Platz für mehr als 130 Verkaufsstände für den Handel von Frischobst und Gemüse.

Bildcode: 44BG03

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Schildescher Viadukt nach seiner Zerstörung im Mai 1945

Schildescher Viadukt nach seiner Zerstörung im Mai 1945

Datum: 11. September 2019

Der Schildescher Viadukt wurde in den 1840’er Jahren von der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft im Stadtbezirk Schildesche von Bielefeld errichtet. Auf dem Viadukt mit damals 28 Bögen, der auf einer Länge von 360 Metern das Johannisbachtal überspannt, verlief die Bahnstrecke von Hamm nach Minden.

Im Zweiten Weltkrieg war der Schildescher Viadukt nach Einschätzung der Alliierten eine der wichtigsten deutschen Eisenbahnbrücken, so dass er zum Ziel zahlreicher Luftangriffe wurde, die bereits im Sommer 1941 begannen und ab Herbst 1944 massiv verstärkt wurden. Am 14. März 1945 wurde der Viadukt von der Royal Air Force mit sogenannten „Grand-Slam-Bomben“ attackiert, so dass das Bauwerk auf einer Länge von 130 Meter vollständig zerstört wurde.

Bildcode: 44BG02

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Luftbild der zerstörten Brücke von Arnheim (John-Frost-Brücke, John Frostbrug bzw. Bridge to Liberation)

Luftbild der zerstörten Brücke von Arnheim (John-Frost-Brücke, John Frostbrug bzw. Bridge to Liberation)

Datum: 11. September 2019

Das Luftbild zeigt die sogenannte „Brücke von Arnheim“ über den Nederrijn. Ursprünglich wurde die Brücke zwischen 1932 und 1935 errichtet, um die Arnheimer Innenstadt mit den neueren Stadtteilen Arnheims zu verbinden. Während der deutschen Invasion im Jahre 1940 wurde die Brücke von der niederländischen Armee gesprengt, um den deutschen Vormarsch zu verlangsamen.

Nach der Kapitulation der Niederlande wurde zunächst eine provisorische Pontonbrücke errichtet, während die eigentliche Brücke repariert wurde. Im August 1944 wurde die dann (neue) Brücke fertiggestellt. In der Schlacht von Arnheim, die vom 17. bis 25. September 1944 als Teil der „Operation Market Garden“ stattgefunden hatte, war die Brücke von Arnheim die letzte funktionsfähige Rheinbrücke, welche die Alliierten für ihren Vormarsch ins Deutsche Reich hätten nutzen können.

Daher mußte die Brücke von den alliierten Truppen erobert und so lange wie möglich verteidigt werden. Allerdings gelang es von allen gelandeten britischen Truppen nur dem dem Bataillon von Generalmajor John Frost, die Nordseite der Brücke zu erobern. Die Wehrmacht verteidigte die Brücke ebenso und eröffnete von zwei Positionen das Feuer, nämlich von der Südseite der Brücke sowie vom Stadtzentrum. Schlußendlich gelang es den Alliierten jedoch nicht, die Brücke zu übernehmen. Um zu verhindern, dass die Wehrmacht die Brücke zurückerobern konnte, wurde sie schließlich von Einheiten der britischen sowie US-amerikanischen Armee gesprengt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die gesprengte Brücke repariert und im Jahre 1950 wieder für den Verkehr freigegeben. Im Jahre 1978 wurde die Rheinbrücke nach dem britischen Generalmajor John Frost benannt, so dass sie heute als „John-Frost-Brücke“ bzw. „John Frostbrug“ bekannt ist. Seit dem Jahre 2007 steht die Brücke, die vornehmlich auch als „Bridge to Liberation“ bekannt ist, unter Denkmalschutz.

Bildcode:
44BG01

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Luftbild der Eisenbahnbrücke in Stockstadt am Main und Schleuse Mainaschaff

Luftbild der Eisenbahnbrücke in Stockstadt am Main und Schleuse Mainaschaff

Datum: 10. September 2019

Das Foto zeigt die Eisenbahnbrücke in Stockstadt am Main sowie im Hintergrund die Schleuse Mainaschaff. Das Luftbild wurde von Herrn Dietmar Geis identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG057


Luftbild von Gelsenkirchen und dem Stadtteil Bulmke-Hüllen (Brüsseler Straße und Europa Straße)

Luftbild von Gelsenkirchen und dem Stadtteil Bulmke-Hüllen (Brüsseler Straße und Europa Straße)

Datum: 5. September 2019

Das Luftbild zeigt die Stadt Gelsenkirchen, dort den Stadtteil Bulmke-Hüllen im Bereich der Brüsseler Straße und der Europa Straße. Im Gegensatz zur Luftbildaufnahme von 1945 befindet sich heute keines der Gebäude mehr dort; derzeit handelt es sich um eine große Baustelle bzw. um eine brachliegende Fläche (vgl. Google Earth).

Die Luftaufnahme wurde von Herrn Michael Hermann aus Essen identifiziert - vielen Dank! Auch hatte Herr Hermann nach intensiven Recherchen die beiden Google-Earth-Bilder zur exakten Luftbildaufklärung generiert.

Bildcode: 306BG51

Vergleichsbild Nr. 1

Quelle: Google Earth


Vergleichsbild Nr. 2

Quelle: Google Earth


Luftbild von Hamburg und Hafen am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 1/19 der US Air Force

Luftbild von Hamburg und Hafen am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 1/19 der US Air Force

Datum: 4. September 2019

Luftbildserie Hamburg 1/19. Dieses Luftbild von Hamburg sowie vom Hamburger Hafen wurde am 12. Mai 1945 mit einer „K-24 Aerial Surveillance Camera“, einer professionellen Mittelformatkamera, die von der US Air Force im Krieg zur Luftbildaufklärung verwendet wurde, erstellt. Das Foto ist Bestandteil einer Luftbildserie, die insgesamt aus 19 Luftbildern besteht.

Frau Karin Winkelmann ergänzt folgende Informationen zu diesem Luftbild:
Bei diesem Luftbild handelt es sich um den nordöstlichen Teil von Finkenwerder mit dem Köhlfleet, wo damals noch die Güterbahn über eine Brücke fuhr.

Bildcode: HDHH-01

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LUBIHH01.jpg


Luftbild von Bedford in der Grafschaft Bedfordshire (England)

Luftbild von Bedford in der Grafschaft Bedfordshire (England)

Datum: 25. Juli 2019

Die Luftaufnahme, die aus dem Archiv der 306. Bomb Group Historical Association stammt, zeigt die englische Stadt Bedford, Hauptstadt der Grafschaft Bedfordshire, im Mai 1945. Weil die 306. Bombergruppe („306th Bombardment Group“) während des Zweiten Weltkrieges am Flugplatz Thurleigh stationiert war und von hier aus nicht nur Kampfeinsätze flog, sondern auch Flüge der „Trolley Mission“ organisierte, wurde das Luftbild wohl kurz nach dem Start bzw. kurz vor der Landung innerhalb der sogenannten Platzrunde aufgenommen.

Der Flugplatz Thurleigh befindet sich knapp zehn Kilometer nördlich von Bedford und sollte vermutlich mit diesem Luftbild dokumentiert werden, da er sich in der leider überbelichteten, oberen Bildhälfte befindet. Markant ist die Kirche in der linken, unteren Bildhälfte, die zur Identifikation des Fotos beigetragen hat. Es handelt sich dabei um die „Church of the Holy Trinity“, unmittelbar an der Bromham Road gelegen. Die Kirche wird seit dem Jahr 1980 als Küche und Speisesaal des Bedford Sixth Form College genutzt.

Bildcode: 306BG46


Quelle: Google Earth


Luftbild der zerstörten Brücke über den Stichkanal Salzgitter bei Sonnenberg im Mai 1945

Luftbild der zerstörten Brücke über den Stichkanal Salzgitter bei Sonnenberg im Mai 1945

Datum: 24. Juli 2019

Auf dem Luftbild ist der Stichkanal Salzgitter bei Sonnenberg zu sehen. Die zerstörte Brücke hatte damals Groß Gleidingen und in Verlängerung Braunschweig auf der linken Seite mit Sonnenberg auf der rechten Seite verbunden. Heute ist die Brücke ein Teil der Landstraße L473 bzw. ein Teil der Burgstraße in Sonnenberg. Die am Kanal befindlichen Seen („Kiesgrube Sonnenberg“) sind erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch Kiesabbau entstanden.

Bildcode: 392BG093


Luftbild von Mannheim mit Matthäuskirche, St. Jacobus Kirche und Johann-Sebastian-Bach Gymnasium

Luftbild von Mannheim mit Matthäuskirche, St. Jacobus Kirche und Johann-Sebastian-Bach Gymnasium

Datum: 23. Juli 2019

Das Luftbild ist im Mai 1945 über Mannheim entstanden. Die drei Straßen, die im Bild jeweils von oben nach unten verlaufen sind die Rheingoldstraße (links), die Luisenstraße (mittig) sowie die Katharinenstraße (rechts). Ganz links unten ist einer der beiden Türme der St. Jacobus Kirche zu sehen. In der Bildmitte ist deutlich die Matthäuskirche zu sehen, dort wo die Rheingoldstraße die Schulstraße kreuzt. Direkt neben der Matthäuskirche befindet sich das Johann-Sebastian-Bach Gymnasium.

Bildcode: 392BG092