Luftbild der völlig zerstörten Eisenbahnbrücke bei Oosterbeek (Niederlande)

Luftbild der völlig zerstörten Eisenbahnbrücke bei Oosterbeek (Niederlande)

Datum: 27. Dezember 2019

Das Luftbild zeigt die zerstörte Eisenbahnbrücke Oosterbeek in der niederländischen Provinz Gelderland. Oosterbeek liegt etwa fünf Kilometer westlich von Arnheim. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG079


Gießen nach den Weltkriegsbomben im Mai 1945: Luftbild von Landgericht und Amtsgericht sowie Gießener Brauhaus

Gießen nach den Weltkriegsbomben im Mai 1945: Luftbild von Landgericht und Amtsgericht sowie Gießener Brauhaus

Datum: 19. Dezember 2019

Diese Luftaufnahme stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt einen Teil der Ostanlage der Stadt Gießen, der seinerzeit als „Hitlerwall“ bezeichnet wurde. Entlang der Bildmitte verläuft die Ostanlage, wobei auf der rechten Straßenseite die Ruinen des Landgerichtes Gießen sowie des Amtsgerichtes Gießen zu erkennen sind.

In der oberen Bildhälfte kreuzen sich die heutige Walltorstraße, Ostanlage und Marburger Straße, wo seinerzeit die im Jahre 1899 gegründete Firma Gießener Brauhaus und Spiritusfabrik A. & W. Denninghoff angesiedelt war. Dort, wo auf dem Luftbild von 1945 noch ein Schornstein zu erkennen ist (Brauhausgelände), befindet sich heute die Bundesagentur für Arbeit.

Dieses Luftbild ist vom „San Diego Air & Space Museum“ mit dem Hinweis „no known copyright restrictions“ versehen. Es gilt somit als „public domain“ bzw. frei von bekannten Nutzungs- und Urheberrechten. Daher können Sie das Luftbild nachstehend direkt herunterladen.

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Luftbild von Gießen und seinen Ruinen nach dem Weltkrieg: Landgraf-Philipp-Platz, Brandgasse, Braugasse und Zeughaus im Mai 1945

Luftbild von Gießen und seinen Ruinen nach dem Weltkrieg: Landgraf-Philipp-Platz, Brandgasse, Braugasse und Zeughaus im Mai 1945

Datum: 18. Dezember 2019

Dieses Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt die Innenstadt von Gießen in der Nähe des Landgraf-Philipp-Platzes im Mai 1945. Diagonal durch die Bildmitte verläuft die Walltorstraße, von der (links) die Brandgasse und (rechts) die Braugasse zum Landgraf-Philipp-Platz führen. Ganz unten im Luftbild sind die Trümmer und Ruinen des Zeughauses zu erkennen.

Dieses Luftbild ist vom „San Diego Air & Space Museum“ mit dem Hinweis „no known copyright restrictions“ versehen. Es gilt somit als „public domain“ bzw. frei von bekannten Nutzungs- und Urheberrechten. Daher können Sie das Luftbild nachstehend direkt herunterladen.

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Luftbild von Gießen mit Johanneskirche und Stadttheater aus dem Mai 1945

Luftbild von Gießen mit Johanneskirche und Stadttheater aus dem Mai 1945

Datum: 17. Dezember 2019

Dieses Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt eine weitere Großaufnahme der Universitätsstadt Gießen im Mai 1945. Sehr gut sind die historischen Grenzen Nordanlage, Ostanlage, Südanlage sowie Westanlage zu erkennen, die einst die Innenstadt umsäumten. Entlang der Südanlage lassen sich auf der rechten Bildhälfte die Johanneskirche und wenige Meter später das Stadttheater Gießen erkennen.

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Luftbild von Gießen aus dem Mai 1945: Sachsenhäuser Brücke, Lahn und Kinkels Mühle

Luftbild von Gießen aus dem Mai 1945: Sachsenhäuser Brücke, Lahn und Kinkels Mühle

Datum: 16. Dezember 2019

Dieses Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt eine Großaufnahme der Stadt Gießen. Links unten auf dem Bild verläuft die Lahn, die von der heutigen „Sachsenhäuser Brücke“ überspannt wird. Gut zu erkennen ist ferner das Mühlengebäude („Kinkels Mühle“), das ursprünglich viergeschossig war und nach dem Zweiten Weltkrieg um zwei Geschosse aufgestockt wurde.

Ebenso ist zu erkennen, dass sich das Wehr im Mai 1945 noch an anderer Stelle befand als heute. Es wurde nach einem Neubau im Jahre 1979 einige Meter weiter flußabwärts installiert und besteht heute zusätzlich aus einer Fußgängerbrücke. Direkt daneben befindet sich heute das sogenannte „Lahnfenster“.

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Bahnbetriebswerk Gießen an der Frankfurter Straße mit Ringlokschuppen - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Bahnbetriebswerk Gießen an der Frankfurter Straße mit Ringlokschuppen - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Datum: 15. Dezember 2019

Diese Luftaufnahme stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt das alte Bahnbetriebswerk Gießen. Oberhalb der beiden Ringlokschuppen verlaufen die Frankfurter Straße sowie die Haupteisenbahnlinie nach Marburg (Norden) bzw. Friedberg und Frankfurt (Süden). Fast erschreckend ist die unendliche Vielzahl der Bombenkrater.

Bei YouTube kann eine Videodokumentation über die alten Lokschuppen angeschaut werden. Die Adresse zum Video lautet https://www.youtube.com/watch?v=UgFKNzzPmFA

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Gießen im Zweiten Weltkrieg - Luftbild Landgraf-Philipp-Platz, Neues Schloß und Zeughaus

Gießen im Zweiten Weltkrieg - Luftbild Landgraf-Philipp-Platz, Neues Schloß und Zeughaus

Datum: 14. Dezember 2019

Dieses Gießener Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt das völlig zerstörte Zeughaus, das nach dem Wiederaufbau zur Universitätsbibliothek Gießen gehört. Ebenso sind der Landgraf-Phillipp-Platz und das Neue Schloß zu erkennen.

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Historisches Luftbild von Berlin Landwehrkanal, U-Bahnhof Gleisdreieck und Anhalterbahnhof

Historisches Luftbild von Berlin Landwehrkanal, U-Bahnhof Gleisdreieck und Anhalterbahnhof

Datum: 13. Dezember 2019

Dieses Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt einen Ausschnitt von Berlin. Durch das Bild schlängelt sich der Landwehrkanal; links ist der Anhalterbahnhof zu sehen, von dem heute nur noch das Portal erhalten ist. Ferner ist links unten der U-Bahnhof Gleisdreieck zu erkennen.

Anzumerken bleibt, dass die Stadt Berlin niemals auf den Flugrouten der „Trolley Mission“ verzeichnet war! Das Luftbild wurde lediglich der historischen Vollständigkeit wegen auf der Internetseite der „Trolley Mission“ eingefügt.

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Luftbild von Bremen am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 1/12 der US Air Force

Luftbild von Bremen am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 1/12 der US Air Force

Datum: 12. Dezember 2019

Luftbildserie Bremen 1/12. Dieses Luftbild von Bremen wurde am 12. Mai 1945 mit einer sogenannten „K-24 Aerial Surveillance Camera“, also mit einer professionellen Mittelformatkamera, die von der US Air Force im Krieg zur Luftbildaufklärung verwendet wurde, erstellt. Das Foto ist Bestandteil einer Luftbildserie, die insgesamt aus zwölf Luftbildern besteht.

Sollten Sie diese Internetseite mit einem Smartphone oder mit einem Tablet PC anschauen, können Sie das Foto mit einer Fingergeste erheblich vergrößern. Nutzen Sie einen Desktop PC, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen Sie den Menüpunkt „Grafik anzeigen“ aus. Das Bild wurde hier mit 2.400 x 2.200 Pixel gespeichert.

Möchten Sie dieses Luftbild kommentieren, also im Detail beschreiben, was genau zu sehen ist oder besonders markante Objekte mit einer Anmerkung hervorheben, so schreiben Sie bitte an die E-Mail-Adresse, die in der Rubrik „Information“ veröffentlicht ist. Ihr Text wird - wenn gewünscht - mit Namensnennung umgehend veröffentlicht - vielen Dank!

Herr Klaus Sindermann ergänzt folgende Informationen zu diesem Luftbild:
Das Luftbild zeigt den Anflug auf Bremen über Delmenhorst, Ortsteil Düsternort. Rechts neben den Flugzeugschatten ist die damalige Südschule, die heutige „Astrid-Lindgren-Schule“, zu sehen. Weiter rechts davon ist die Düsternortstraße mit den heute noch stehenden Häusern zu erkennen. Oberhalb der Schule verläuft heute die Autobahn A28.

Bildcode: HDHB-01


Erdal-Werk der Firma Werner & Mertz GmbH auf dem Gewerbegebiet Ingelheimer Aue in Mainz

Erdal-Werk der Firma Werner & Mertz GmbH auf dem Gewerbegebiet Ingelheimer Aue in Mainz

Datum: 28. November 2019

Das Luftbild wurde im Archiv der „392. Bomb Group Memorial Association“ gefunden und zeigt das durch Weltkriegsbomben zerstörte „Erdal-Werk“ der Firma Werner & Mertz GmbH auf dem Gewerbegebiet Ingelheimer Aue in Mainz. Durch Überbelichtung des Fotonegatives konnte die auf dem Häuserdach befindliche Aufschrift „Erdal“ sichtbar gemacht werden, womit sich der Aufnahmeort der Luftaufnahme aus dem Mai 1945 eindeutig bestimmen ließ.

Aufschrift Erdal auf dem Häuserdach

Erdal ist auch heute noch ein bekannter Markenname der Firma Werner & Mertz GmbH, die auf eine langjährige Unternehmensgeschichte zurückblicken kann. Am 23. Oktober 1867 gründeten Friedrich Christoph Werner und Georg Werner die Wachswarenfabrik Gebrüder Werner. Im Jahre 1878 stieß mit Georg Mertz der zweite Namensgeber hinzu, so dass die Wachswarenfabrik fortan unter dem Namen Werner & Mertz firmierte.

Nach einem Feuer in der Fabrik in der Mittleren Bleiche im Mainzer Bleichenviertel wurde im September 1896 in der Mainzer Erthalstraße eine neue Fabrik gebaut. Nachdem jedoch erneut ein Großbrand die Fabrik- und Wohngebäude in der Erthalstraße im Jahre 1908 vernichtet hatte, wurden im Anschluß daran abermals neue Fabrikgebäude in der Ingelheimer Aue bezogen. Die damalige Postanschrift lautete gemäß Adreßbuch von 1940: „An der Kaiserbrücke 3/4“. Bei diesem Neubau entstand auch der sogenannte „Froschturm“, das Wahrzeichen der Marke Erdal in Mainz.

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Fliegerhorst und Flugplatz Münster Loddenheide nach der Zerstörung durch Luftangriffe im Mai 1945

Fliegerhorst und Flugplatz Münster Loddenheide nach der Zerstörung durch Luftangriffe im Mai 1945

Datum: 12. November 2019

Das Luftbild, das im Mai 1945 während der Trolley Mission von der „Forty-Fourth Bombardment Group (Heavy)“ erstellt wurde, zeigt den alten Flugplatz Münster-Loddenheide, der im Zweiten Weltkrieg als Fliegerhorst der Luftwaffe genutzt wurde.

Noch vor dem Ersten Weltkrieg veranstaltete der Luftschiffahrtsverein Münster die ersten Flugtage auf dem Gelände der Loddenheide. Ein denkwürdiges Ereignis war u.a. die Landung des Zeppelins „Viktoria Luise“ im Juni 1912. Während im Ersten Weltkrieg auf der Loddenheide keine Flugtage mehr stattgefunden hatten, wurde das Fluggelände in den 1920’er Jahren durch Investitionen der Stadt Münster zusehends zu einem Flughafen ausgebaut (Gründung der Luftverkehrsgesellschaft Münster GmbH im Januar 1928 sowie Gründung der Flughafen Münster GmbH im April 1929). Obgleich die Loddenheide im planmäßigen Luftverkehr als Zwischenlandeplatz u.a. für das Luftschiff „Graf Zeppelin“ diente, wurde der Flugbetrieb auf Beschluß des Magistrats der Stadt Münster im Jahre 1930 gänzlich eingestellt, weil ein größeres Gelände für einen neuen Flughafen Verwendung finden sollte, nämlich der Flugplatz Münster-Handorf.

Im Jahre 1933 entschloß sich jedoch die Reichswehr dazu, die Loddenheide als Fliegerhorst zu verwenden. So wurden im April 1934 feste Start- und Landebahnen und zusätzliche Gebäude errichtet, die im Zweiten Weltkrieg zum Ziel alliierter Luftangriffe wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Areal der Loddenheide von der Britischen Rheinarmee benutzt und zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Nachdem im Herbst 1993 die letzten britischen Streitkräfte abgezogen waren, wurden sämtliche Gebäude auf der Loddenheide mit Ausnahme der Friedenskapelle abgerissen. Seit 1996 entstand auf dem ehemaligen Gelände des Flugplatzes Münster-Loddenheide ein Gewerbepark.

Bildcode: 44BG12

 


Werksgelände der BASF - damals IG Farbenindustrie AG - an der Anilinfabrikstraße und Bahnsteigstraße in Ludwigshafen am Rhein nach Zerstörung durch Weltkriegsbomben

Werksgelände der BASF - damals IG Farbenindustrie AG - an der Anilinfabrikstraße und Bahnsteigstraße in Ludwigshafen am Rhein nach Zerstörung durch Weltkriegsbomben

Datum: 12. November 2019

Das Luftbild ist im Tiefflug über das zerstörte Werksgelände der alten Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF), die nach 1925 unter IG Farbenindustrie AG bzw. I.G. Farben AG firmierte, entstanden. Während der Schornstein ganz links unten in der Luftaufnahme sowie die daneben liegenden Fabrikhallen heute im Vergleich mit „Google Maps“ nicht mehr aufzufinden sind, läßt sich jedoch anhand der Fassade des Gebäudes ganz links im Bild ein Treppenhausvorsprung erkennen, der eindeutig demjenigen Gebäude entspricht, das heute noch an der Anilinfabrikstraße und Bahnsteigstraße steht.

Bildcode: RHTM27

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Werksgelände der alten Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF) - später IG Farben AG - in Ludwigshafen am Rhein nach der Zerstörung durch Fliegerbomben

Werksgelände der alten Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF) - später IG Farben AG - in Ludwigshafen am Rhein nach der Zerstörung durch Fliegerbomben

Datum: 12. November 2019

Die Luftaufnahme zeigt einen Ausschnitt des durch Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg zerstörten Werksgeländes der alten Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF), die im Jahre 1925 nach Fusion mit den Farbwerken Hoechst AG, Chemiefabriken Cassella und Kalle & Co. AG, Bayer, Agfa, Griesheim Elektron, etc. unter I.G. Farben AG bzw. IG Farbenindustrie AG firmierte. Die im Luftbild zerstörten Gebäude befanden sich in Höhe der Bleistraße, Ecke Diaminstraße, und sind durch einen Vergleich mit „Google Maps“ heute teilweise anhand der Fassaden wiederzuerkennen.

Bildcode: RHTM25

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Luftbild der Jägerstraße kurz vor dem alten Kopfbahnhof bzw. Hauptbahnhof in Ludwigshafen am Rhein

Luftbild der Jägerstraße kurz vor dem alten Kopfbahnhof bzw. Hauptbahnhof in Ludwigshafen am Rhein

Datum: 12. November 2019

Die Luftaufnahme zeigt ein zunächst unspektakuläres Motiv, das heute in Ludwigshafen am Rhein überhaupt nicht mehr wiederzuerkennen ist. Zu sehen ist das ehemalige Gleisvorfeld des alten Hauptbahnhofes auf Höhe der Jägerstraße. Die Jägerstraße steigt leicht an und mündet dann auf eine ehemalige Brücke, die wiederum über die Gleisanlagen auf die gegenüberliegende Seite, etwa in Höhe der Denisstraße, führt.

Spektakulär erscheint das Luftbild erst im Vergleich zur heutigen Zeit, denn im Rahmen städtebaulicher Maßnahmen ab Ende der 1960‘er Jahre wurden die Gleisanlagen und der Kopfbahnhof Ludwighafen (Rhein) Hauptbahnhof komplett verlegt. Mit dem Freiwerden des Bahngeländes entstand ein völlig neues Stadtquartier, auf dem heute das Rathaus mit Einkaufszentrum angesiedelt ist (vgl. „Google Maps“).

Das Gebäude, das auf dem Luftbild der Trolley Mission zu sehen ist, hatte vor dem Krieg ursprünglich an den beiden Giebelseiten zwei hohe Anbauten. Bislang konnte weder recherchiert werden, um welches Gebäude es sich einst handelte noch ermittelt werden, warum die Giebelseiten noch vor dem Krieg abgerissen wurden. Eventuell können ältere Ludwigshafener Einwohner möglicherweise weitere Informationen liefern.

Bildcode: 392BG107

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Château des Brides bzw. Kasteel De Breidels nahe der Gemeinde Oostkamp (Belgien)

Château des Brides bzw. Kasteel De Breidels nahe der Gemeinde Oostkamp (Belgien)

Datum: 6. November 2019

Entweder auf dem Hinflug oder auf dem Rückflug wurden während der Trolley Mission auch zahlreiche Luftbilder von Belgien erstellt. Darunter konnte im Archiv endlich auch eine Luftaufnahme identifiziert werden, die das „Château des Brides“ (französisch) bzw. „Kasteel De Breidels“ (niederländisch) im Mai 1945 zeigt.

Das Schloß liegt in einem Waldgebiet im Süden von Oostkamp, westlich der Kortrijksestraat. Von der Hauptstraße aus ist mit „Google-Street-View“ das ehemalige neugotische Hausmeisterhaus oder Kutscherhaus zu erkennen; von dort erstreckt sich eine lange Allee bis zum Herrschaftssitz der Familie Peers de Nieuwburgh. Obgleich es sich nur um eines von über 400 Luftbilder der Trolley Mission handelt, ist doch die Geschichte dieses belgischen Schlosses interessant.

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Hamburg Luftbild Rothenburgsort mit Entenwerder Zollhafen und Elbbrücken

Hamburg Luftbild Rothenburgsort mit Entenwerder Zollhafen und Elbbrücken

Datum: 28. Oktober 2019

Auf dem Bild sind der Entenwerder Zollhafen, die Elbe und die Elbbrücke zu sehen. Ferner lassen sich der Peute-Hafen und der Peuter-Kanal im Hamburger Ortsteil Rothenburgsort erkennen. Das Luftbild wurde von Herrn Klaus Pinker und Lars Vaupel identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG028 + 392BG036

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Das internationale Flughandbuch, ein Nachschlagewerk der Zivil- und Handelsluftfahrt mit Flughäfen und Kartenmaterial in alphabetischer Reihenfolge

Das internationale Flughandbuch, ein Nachschlagewerk der Zivil- und Handelsluftfahrt mit Flughäfen und Kartenmaterial in alphabetischer Reihenfolge

Datum: 23. Oktober 2019

Während der Trolley Mission wurden auch Flugplätze und Flugfelder im ehemaligen Deutschen Reich photographiert, die zuvor von den alliierten Luftstreitkräften mit einem Bombenteppich übersäht worden waren. Heute existieren diese Flughäfen nicht mehr. Ebenso wird in den wenigen US-amerikanischen sowie britischen Dokumenten zur Trolley Mission von Militärflugplätzen in Großbritannien berichtet, von wo aus die Alliierten ihre Bombenangriffe gestartet haben. Auch viele dieser englischen Flugfelder existieren heute nicht mehr.

Daher kann es zur Recherche hilfreich sein, eine Quelle aus den 1930’er Jahren zur Hand zu haben, in denen die Lage der damals vorhandenen Flughäfen und Landeplätze detailliert beschrieben wird. Ein solches Hilfsmittel ist das „Internationale Flughandbuch“, das im Jahre 1931 in deutscher, englischer und französischer Sprache erschienen ist. Auf 440 Seiten wird über alle weltweit bekannten Flughäfen und Flugplätze informiert. Jeder große Verkehrsflughafen, aber auch jeder noch so kleine Landeplatz wird detailliert beschrieben. In den meisten Fällen gehört zu dieser Beschreibung auch eine historische Sichtanflugkarte bzw. Flugplatzkarte mit Hinweis auf die entsprechenden Koordinaten, auf Funkfrequenzen sowie auf besondere geographische Hindernisse.

Internationales Flughandbuch
Vollständiges Nachschlagewerk der Zivil- und Handelsluftfahrt
www.amazon.de

International Air Guide
The Reference Book on Civil and Commercial Aviation
www.amazon.de

Guide Aéronautique International
Documentation complète sur l'aviation civile et commerciale
www.amazon.de

Nachstehend sind Auszüge aus dem Flughandbuch abgedruckt, u.a. Berlin-Staaken, Berlin-Tempelhof, Braunschweig sowie Mannheim.

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Luftbild einer Flak-Stellung bei Osnabrück (Flugabwehrkanone)

Luftbild einer Flak-Stellung bei Osnabrück (Flugabwehrkanone)

Datum: 23. Oktober 2019

Das Bild zeigt eine Flak-Stellung mit Flugabwehrkanonen bei Osnabrück. Den genauen Standort konnte Herr Matthias Kloß ermitteln: Es handelt sich um die Flak-Stellung “Hellern” an der Rheiner Landstraße. Heute ist die Landschaft kaum noch wiederzuerkennen, jedoch stehen die drei Häuser im Hintergrund noch am Rand der ursprünglichen Straße; ebenso sind die Hochspannungsmasten, der kleine Wald und der Bachlauf auch heute noch vorhanden. Wer heute die alte Flak-Stellung aufsuchen möchte, kann sich unmittelbar am großen Werbemast der Firma IKEA orientieren.

Bildcode: 306BG24

Vergleichbild:

Flak-Stellung “Hellern” an der Rheiner Landstraße in Osnabrück

Quelle: Google Earth


Luftbild von Hamburg und Hafen am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 19/19 der US Air Force

Luftbild von Hamburg und Hafen am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 19/19 der US Air Force

Datum: 19. September 2019

Luftbildserie Hamburg 19/19. Dieses Luftbild von Hamburg sowie vom Hamburger Hafen wurde am 12. Mai 1945 mit einer „K-24 Aerial Surveillance Camera“, einer professionellen Mittelformatkamera, die von der US Air Force im Krieg zur Luftbildaufklärung verwendet wurde, erstellt. Das Foto ist Bestandteil einer Luftbildserie, die insgesamt aus 19 Luftbildern besteht.

Herr Uwe Rohwedder ergänzt folgende Informationen zu diesem Luftbild:
Stadtteil Hamm, Blickrichtung nach Osten mit Hammer Park und Stadion in der Bildmitte – davor der Hammer Steindamm von rechts unten nach links oben verlaufend, kreuzend die Sievekingsallee von links unten nach rechts oben – direkt an der Kreuzung der markante Dreiflügelbau des Kirchenpauer-Gymnasiums (heute: Norddeutsche Akademie für Finanzen und Steuern) – im Hintergrund der Horner Kreisel und von dort nach oben auslaufend die Reichsautobahn nach Lübeck (heute A 24 nach Berlin).

Bildcode: HDHH-19

Lizenz/Download:
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Berichte aus dem Führerhauptquartier über den Verlauf des Zweiten Weltkrieges vom Deutschen Nachrichtenbüro im Dritten Reich

Berichte aus dem Führerhauptquartier über den Verlauf des Zweiten Weltkrieges vom Deutschen Nachrichtenbüro im Dritten Reich

Datum: 18. September 2019

In der Beschreibung vieler Luftbilder, die während der Trolley Mission entstanden sind, ist häufig zu lesen, dass Bauwerke oder Gebäude nicht immer durch Bombenangriffe der Alliierten zerstört worden sind, sondern von der sich zurückziehenden Wehrmacht bewußt gesprengt wurden. Eine zitierfähige Quelle für diese Angaben sind u.a. die Berichte aus dem Führerhauptquartier, die seinerzeit vom Deutschen Nachrichtenbüro (DNB) publiziert wurden. Das Deutsche Nachrichtenbüro war die offizielle Presseagentur des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus.

Eine Zeitschrift, in welcher sämtliche Berichte des Oberkommando der Wehrmacht (OKW), des Oberkommando des Heeres (OKH), des Oberkommando der Marine (OKM) und des Oberkommando der Luftwaffe (OKL) abgedruckt wurden, ist die „Zeitschrift Flugsport“, die von Oskar Ursinus herausgegeben wurde. Für Leser, die sich nicht nur über die Trolley Mission informieren möchten, sondern auch über Berichte der Wehrmacht sowie Luftwaffe und darüber hinaus zeitgenössische Reportagen über die Luftfahrzeuge der Alliierten recherchieren möchten, bietet die „Zeitschrift Flugsport“ ein unerschöpfliches Repertoire an Bild- und Textmaterial. Sämtliche Jahrgänge dieser Zeitschrift, durchgehend vom Jahrgang 1909 bis 1944, können auf der Internetseite https://www.technische-literatur.de heruntergeladen werden.

Exemplarisch ist nachstehend ein Auszug aus dem Kapitel „Flug-Rundschau“ mit den Abschnitten „Ausland“ und „Luftwaffe“ der Zeitschrift Flugsport, Ausgabe 1/1944, Band 36, S. 7-14 abgedruckt.

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Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe im Mai 1945, die auch als „Low Level Tour“, als „Low Level Mission“ oder als „Cook‘s Tour“ bezeichnet wurde. Seinerzeit sind Luftbilder erstellt worden, die deutsche Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.