Flugplatz Kitzingen 1945

Veröffentlicht am 7. April 2023
Flugplatz Kitzingen 1945

Die Luftaufnahme zeigt den ehemaligen Militärflugplatz Kitzingen in Unterfranken in Bayern. Auf der rechten Bildhälfte ist die Start- und Landebahn auszumachen, während auf der linken Bildhälfte die ehemaligen Kasernen- und Unterkunftsgebäude zu sehen sind. Das Flugfeld in Kitzingen wurde bereits seit dem Jahre 1917 militärisch genutzt. Der Fliegerhorst der Luftwaffe der Wehrmacht wurde im Jahre 1934 angelegt, woraufhin mehrere Flugzeughangars gebaut wurden. Ebenso waren auf dem Gelände nach 1939 die „Stukaschule Kitzingen“ sowie andere Flugschulen untergebracht.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges betrieb die United States Army Air Forces (USAAF) den Flugplatz als „Advanced Landing Ground“ und bezeichnete das Gelände als „Airfield R-6 Kitzingen“. Im Anschluß daran übernahm die US-amerikanische Armee den Flugplatz, der bis in die frühen 1980’er Jahre als „Army Air Force Station Kitzingen“ bezeichnet wurde. Die Kaserne trug seinerzeit den Namen „Harvey Barracks“. Nachdem die US-amerikanischen Streitkräfte im Jahre 2007 abgezogen waren, sämtliche militärischen Altlasten abgetragen wurden und die Infrastruktur instandgesetzt wurde, wird der Flugplatz als ziviler Sonderlandeplatz genutzt. Aus den Kasernen ist der „ConneKT Gewerbepark“ hervorgegangen.

Heutige Ansicht

Sonderlandeplatz Kitzingen

Quelle: Google Maps

Künstlich nachkolorierte Luftaufnahme

Fliegerhorst Kitzingen

Bildcode: USASC-399

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Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine damals geheime Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe. Im Mai 1945 sind Luftaufnahmen erstellt worden, die deutsche Städte unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.

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