Zentralbahnhof bzw. Hauptbahnhof in Münster - Luftbild aus dem Mai 1945

Zentralbahnhof bzw. Hauptbahnhof in Münster - Luftbild aus dem Mai 1945

Datum: 18. September 2019

Das Luftbild zeigt den ehemaligen Zentralbahnhof und die Bahnsteige in Münster. Der seinerzeit als „Zentralbahnhof“ erbaute Hauptbahnhof in Münster wurde am 1. Oktober 1890 eingeweiht. Weil sich das Verkehrsaufkommen bis in die 1920’er Jahre um ein Vielfaches erhöht hatte, wurde nicht nur ein weiterer Bahnsteig notwendig, sondern es erfolgte in den Jahren 1928 bis 1930 auch der vollständige Umbau des Bahnhofsgebäudes zu einem repräsentativen Gebäude.

Im Zweiten Weltkrieg waren bei weit über 100 Luftangriffen auf Münster auch die Eisenbahnanlagen das primäre Ziel der alliierten Bomber. So wurde im Jahre 1941/1942 unter dem Hauptbahnhof ein für 2.000 Personen ausgelegter Tiefbunker geschaffen, der im Jahre 1945 teilweise bombardiert wurde; ferner wurden zwei Drittel der Gleisanlagen zerstört. Auch das Bahnhofsgebäude wurde vollständig zerstört. Anzumerken bleibt, dass der Tiefbunker heute noch besteht und während des Kalten Krieges atombombensicher ausgebaut wurde. Zumindest ein Zugang befindet sich im Keller des ehemaligen Bundesbahngebäudes.

Bildcode: 44BG11

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Münster im Krieg - Luftbild von Erbdrostenhof und Clemenskirche sowie St. Servatii-Kirche in Trümmern

Münster im Krieg - Luftbild von Erbdrostenhof und Clemenskirche sowie St. Servatii-Kirche in Trümmern

Datum: 18. September 2019

Das Luftbild, das im Mai 1945 während der Trolley Mission von der „Forty-Fourth Bombardment Group (Heavy)“ erstellt wurde, zeigt in der oberen Bildmitte die Clemenskirche in Münster. Am rechten Bildrand ist ein Teil des Erbdrostenhofes zu erkennen. Am unteren rechten Bildrand sind die Trümmer der St. Servatii Kirche auszumachen. In der unteren Bildmitte ist nur noch ein „Schutthaufen“ des Klosters der Barmherzigen Schwestern verblieben. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 44BG10

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Alte Rheinbrücke (Eisenbahnbrücke), ehemals Leo-Schlageter-Brücke, heute Konrad-Adenauer-Brücke in Ludwigshafen

Alte Rheinbrücke (Eisenbahnbrücke), ehemals Leo-Schlageter-Brücke, heute Konrad-Adenauer-Brücke in Ludwigshafen

Datum: 18. September 2019

Das Luftbild zeigt die alte Rheinbrücke (Eisenbahnbrücke), die im Dritten Reich als „Leo-Schlageter-Brücke bezeichnet wurde und die Städte Mannheim und Ludwigshafen über den Rhein verbunden hatte. Die Rheinbrücke mit eindrucksvollen Portalbauten an beiden Enden wurde am 1. August 1867 eröffnet. Ursprünglich bestand die Brücke aus einer „doppelten“ Brücke, nämlich einer Straßenbrücke sowie einer zweigleisigen Eisenbahnbrücke.

Allerdings hatte sich bereits im Jahre 1906 herausgestellt, dass die Brücke aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in ihren Abmessungen zu klein geworden war. Daher wurde im Jahre 1931/1932 direkt neben der bestehenden Brücke eine neue errichtet. Die alte Eisenbahnbrücke wurde anschließend für den Straßenverkehr umgebaut. Die neue Brücke bestand aus Stahlfachwerk, jedoch ohne Portalbauten. Die Rheinbrücke wurde im Zweiten Weltkrieg am 20. März 1945 durch die deutsche Wehrmacht gesprengt. Unmittelbar nach dem Krieg stellten Behelfsbrücken die Verbindung über den Rhein wieder her.

Bildcode: 44BG09

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Luftbild Bottrop Hydrierwerk Welheim bzw. Zeche Vereinigte Welheim im Mai 1945

Luftbild Bottrop Hydrierwerk Welheim bzw. Zeche Vereinigte Welheim im Mai 1945

Datum: 18. September 2019

Die Luftaufnahme, aufgenommen im Mai 1945, zeigt das ehemalige Hydrierwerk Welheim, das in den 1930’er Jahren auf dem Gelände der alten Zeche Vereinigte Welheim erbaut wurde. Aus dem ehemaligen Steinkohle-Bergwerk im Ortsteil Bottrop-Boy wurde damals Chemiestandort zur Erzeugung von synthetischem Benzin zur Versorgung der Luftwaffe und der Wehrmacht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Hydrierwerk von der Ruhröl GmbH betrieben bis im Jahre 1996 die vollständige Beseitigung des Werkes durch Abbruch und Demontage erfolgte. Das Gelände, nahe der Bundesstraße 224 auf Höhe der Ruhrölstraße und Brauckstraße, ist heute komplett durch ein Gewerbegebiet überbaut worden.

Bildcode: 306BG48

Die Luftaufnahme wurde von Herrn Michael Hermann aus Essen identifiziert - vielen Dank! Auch hatte Herr Hermann nach intensiven Recherchen ein Vergleichsbild aus dem Programm „Google Earth“ zur exakten Luftbildaufklärung generiert, das nachstehend eingefügt ist.

Vergleichsbild

Quelle: Google Earth

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Luftbild der Ammoniakwerk Merseburg GmbH (Leuna Werke) in Merseburg im Zweiten Weltkrieg

Luftbild der Ammoniakwerk Merseburg GmbH (Leuna Werke) in Merseburg im Zweiten Weltkrieg

Datum: 18. September 2019

Auf dem Luftbild ist ein Teil der Leuna Werke in Merseburg zu sehen. Die Luftaufnahme läßt sich nur durch Bildvergleiche mit anderen historischen Aufnahmen einordnen, weil sich die Fläche extrem stark durch Abbruch und Demontage gewandelt hat. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Hermann identifiziert - vielen Dank!

Diese Luftaufnahme wurde im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden. Aufgrund der geographischen Lage kann diese Luftaufnahme nicht während der Trolley Mission im Mai 1945 erstellt worden sein, da die US-amerikanischen Truppen strengstens dem Befehl folgen mußten, nicht ins Gebiet der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) - also in die spätere Sowjetische Besatzungszone - einzufliegen. Das Luftbild muß vermutlich bereits im April 1945 oder früher erstellt worden sein.

Bildcode: 306BG45


Luftbild des Werkes der BASF bzw. Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG (I.G. Farben bzw IG Farben) in Ludwigshafen-Oppau

Luftbild des Werkes der BASF bzw. Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG (I.G. Farben bzw IG Farben) in Ludwigshafen-Oppau

Datum: 18. September 2019

Das Luftbild zeigt einen Teil des Werkes der Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF) im Ludwigshafener Stadtteil Oppau. Die BASF war von 1925 bis 1945, in die Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG (I.G. Farben bzw IG Farben) integriert. Rheinhafen und Bahnanlagen des Werkes sowie ein Großteil der Hallen waren durch schwere Bombenangriffen zerstört worden.

Bildcode: 392BG084

Die Luftaufnahme wurde von Herrn Michael Hermann aus Essen identifiziert - vielen Dank! Auch hatte Herr Hermann nach intensiven Recherchen zwei sehr gute Vergleichsbilder aus dem Programm „Google Earth“ zur exakten Luftbildaufklärung generiert, die nachstehend eingefügt sind.

Vergleichsbild Nr. 1

Luftbild des Werkes der BASF bzw. Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG (I.G. Farben bzw IG Farben) in Ludwigshafen-Oppau

Quelle: Google Earth

Vergleichsbild Nr. 2

Luftbild des Werkes der BASF bzw. Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG (I.G. Farben bzw IG Farben) in Ludwigshafen-Oppau

Quelle: Google Earth

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Luftbild Bottrop Zeche Vereinigte Welheim bzw. Hydrierwerk Ruhröl GmbH im Mai 1945

Luftbild Bottrop Zeche Vereinigte Welheim bzw. Hydrierwerk Ruhröl GmbH im Mai 1945

Datum: 16. September 2019

Das Luftbild zeigt das ehemalige Hydrierwerk Welheim, das in den 1930’er Jahren auf dem Gelände der seinerzeit stillgelegten Zeche Vereinigte Welheim erbaut wurde. Aus dem Steinkohle-Bergwerk im Ortsteil Bottrop-Boy wurde somit ein Chemiestandort zur Erzeugung von synthetischem Benzin zur Versorgung der Luftwaffe und der Wehrmacht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Hydrierwerk fortan von der Ruhröl GmbH betrieben bis im Jahre 1996 die vollständige Beseitigung des Werkes durch Abbruch und Demontage erfolgte. Das nahe der Bundesstraße 224 gelegene Areal der Zeche ist heute komplett durch ein Gewerbegebiet überbaut worden. Kein Gebäude auf Höhe der Ruhrölstraße und Brauckstraße ist heutzutage der ursprünglichen bergbaulichen Nutzung zuzuordnen.

Bildcode: 306BG43

Die Luftaufnahme wurde von Herrn Michael Hermann aus Essen identifiziert - vielen Dank! Auch hatte Herr Hermann nach intensiven Recherchen ein Vergleichsbild aus dem Programm „Google Earth“ zur exakten Luftbildaufklärung generiert, das nachstehend eingefügt ist.

Vergleichsbild

Quelle: Google Earth

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Prüm in der Eifel Luftbild Basilika Sankt Salvator

Prüm in der Eifel Luftbild Basilika Sankt Salvator

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild zeigt Prüm in der Eifel. In der Bildmitte ist die berühmte Basilika Sankt Salvator zu erkennen. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM34 + GCTM35

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Koblenz Luftbild Deutsches Eck, Moseleisenbahnbrücke und Balduinbrücke

Koblenz Luftbild Deutsches Eck, Moseleisenbahnbrücke und Balduinbrücke

Datum: 12. September 2019

Im Rahmen des Sichtfluges stellte die Mündung der Mosel in den Rhein einen besonders auffälligen, flugnavigatorischen Orientierungspunkt am Boden dar. Koblenz gehörte im Zweiten Weltkrieg zu den favorisierten Angriffszielen der US-amerikanischen und britischen Luftwaffe. Der wohl schlimmste Luftangriff geschah am 6. November 1944, als die Koblenzer Innenstadt und ihr historisches Stadtbild für immer vernichtet wurden; zwei Millionen Kubikmeter Trümmer prägten seinerzeit das Stadtbild.

Leider ist auf der Photographie das Deutsches Eck mit dem monumentalen Denkmal von Kaiser Wilhelm I. nicht zu erkennen, jedoch sind in der unteren Bildhälfte die Moseleisenbahnbrücke sowie die Balduinbrücke, die bereits im 14. Jahrhundert erbaut wurde, abgebildet. Ungefähr in der Bildmitte sind das kurfürstliche Schloß und dahinter die Pfaffendorfer Brücke zu sehen. Unmittelbar am linken Bildrand ist die Basilika Sankt Kastor zu erkennen, die älteste Kirche von Koblenz. Entlang des Moselufers sind die Florinskirche (evangelisch) und die Liebfrauenkirche (katholisch) gelegen.

Bildcode: GCTM31 + GCTM32

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Hanau Luftbild Hauptbahnhof

Hanau Luftbild Hauptbahnhof

Datum: 12. September 2019

Entsprechend der Bedeutung der Stadt Hanau als Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt zeigt die Abbildung den Hanauer Hauptbahnhof in zerstörtem Zustand. Deutlich ist in der unteren Bildhälfte die heutige Westerburgstraße zu erkennen, die über die Gleisanlagen (Brücke) in die heutige Willy-Brandt-Straße mündet.

Dampflokomotiven und Züge befinden sich nicht in Fahrt, sondern stehen bedingt durch zerstörte Gleiskörper still an den Bahnsteigen und auf den Abstellgleisen. Obwohl das imposante Bahnhofsgebäude mit Vorplatz die beiden bereits erwähnten schweren Luftangriffe recht unversehrt überstanden hatte, diente es nur bis ins Jahr 1966 als Empfangsgebäude und wurde danach abgerissen bzw. durch ein nördlich der Gleisanlagen liegendes Bahnhofsgebäude ersetzt.

Bildcode: GCTM29 + GCTM30

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Hanau Luftbild Bahnbetriebswerk Hanau Ost mit Lokschuppen und Wasserturm

Hanau Luftbild Bahnbetriebswerk Hanau Ost mit Lokschuppen und Wasserturm

Datum: 12. September 2019

Am 6. Januar 1945 bombardierten britische Bomber sowohl die Alt- und Neustadt. Wenige Tage vor dem Einmarsch der US-amerikanischen Bodentruppen brachte der Luftangriff am 19. März 1945 schließlich die völlige Zerstörung der Stadt. Bei einem Nachtangriff mit über 230 Flugzeugen wurden weit über 1.200 Tonnen Spreng- und Brandbomben abgeworfen, die einen verheerenden Feuersturm entfachten.

Die Abbildung zeigt neben zahlreichen Bombentrichtern die im Süden liegenden Eisenbahngleise des Hanauer Hauptbahnhofes, die sich zur Linken hin in die Kinzigtalbahn und zur Rechten hin in die Main-Spessart-Bahn verzweigen. Da Hanau schon immer ein Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt war, wurde im Jahre 1904 südöstlich des damaligen Ostbahnhofes, der heute als Hauptbahnhof dient, mit dem Bau des Bahnbetriebswerks Hanau Ost begonnen, das deutlich in der Bildmitte zu erkennen ist. Es hatte die Luftangriffe nahezu unzerstört überstanden und dient heute mit zwei Lokomotivschuppen, zwei Drehscheiben und Lokomotivwerkstatt als Museumseisenbahn.

Bildcode: GCTM27 + GCTM28

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Frankfurt am Main Luftbild Großmarkthalle und Deutschherrnbrücke

Frankfurt am Main Luftbild Großmarkthalle und Deutschherrnbrücke

Datum: 12. September 2019

Auf dem Luftbild ist das Frankfurter Ostend, insbesondere die Großmarkthalle mit angrenzender Deutschherrnbrücke (Eisenbahnbrücke) und dahinter liegendem Osthafen zu erkennen. Obgleich Frankfurt am Main seit dem Sommer 1940 knapp 75 Luftangriffen zum Opfer fiel, war das Frankfurter Ostend weit weniger stark betroffen als die historische Frankfurter Altstadt, die zunächst am 18. März 1944 teilweise und schließlich am 22. März 1944 restlos zerstört wurde.

Der in der oberen rechten Bildhälfte liegende Stadtteil Oberrad, der an die Stadt Offenbach am Main angrenzt, und die damals unmittelbar am Mainufer liegenden Schlacht- und Viehhofbetriebe blieben gänzlich von den Luftangriffen unversehrt. Dennoch existiert das gesamte Areal am linken wie rechten Mainufer heute nicht mehr, da auf dem Gelände der Großmarkthalle die europäischen Zentralbank ein neues Zuhause gefunden hat, das von zahlreichen Wohnhäusern entlang der Oskar-von-Miller-Straße umgegeben wird. Anstelle des ehemaligen Schlachthofes entstand am Deutschherrnufer zudem ein neues Einkaufs- und Wohnviertel.

Bildcode: GCTM25 + GCTM26

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Frankfurt am Main Luftbild der Altstadt mit Dom sowie zerstörten Mainbrücken

Frankfurt am Main Luftbild der Altstadt mit Dom sowie zerstörten Mainbrücken

Datum: 12. September 2019

Es sind die Überreste und Ruinen der Frankfurter Altstadt zu erahnen. Während der Sankt Bartholomäus Dom wie ein Mahnmal - zumindest mit Kirchturm - erhalten blieb, lag ihm die historische Altstadt nur noch in Trümmern zu Füßen. Am unteren Bildrand ist noch der bombardierte Eiserne Steg zu erkennen, dem am oberen Bildrand die Alte Brücke folgt.

Am linken Mainufer erstreckt sich der Mainkai, wo Rententurm und Saalhofkapelle zu sehen sind. Parallel dazu verläuft die Saalgasse, zu deren Beginn der Römerberg mit Nikolaikirche gelegen ist. Nachdem zur Mitte der 1980’er Jahre die erste Häuserzeile am Römerberg nach historischen Vorbildern rekonstruiert wurde, soll im Rahmen des Dom-Römer-Projektes - nach nunmehr 70 Jahren - auch wieder das gesamte Areal der historischen Altstadt wiederhergestellt werden.

Auch verläuft die Obermainanlage quer durch das Bild, d.h. jener alte Stadtgraben, an welchem u.a. die Alte Stadtbibliothek (Obermaintor) und das Hospital zum Heiligen Geist liegen. Dahinter ist unschwer das Zoogesellschaftshaus mit Tiergarten zu erkennen, dem sich in der oberen Bildhälfte die Frankfurter Stadtteile Ostend mit Osthafen und Ostbahnhof sowie Bornheim anschließen.

Bildcode: GCTM22 + GCTM23 + GCTM24

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TROLLEY-MISSION-GCTM24.jpg


Frankfurt am Main Luftbild der Reichsautobahn-Brücke in Niederrad

Frankfurt am Main Luftbild der Reichsautobahn-Brücke in Niederrad

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild zeigt die ehemalige Brücke der Reichsautobahn bzw. heutige Autobahnbrücke im Stadtteil Niederrad. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM20 + GCTM21

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Düsseldorf Luftbild Rheinufer mit Tonhalle und Oberkasseler Brücke

Düsseldorf Luftbild Rheinufer mit Tonhalle und Oberkasseler Brücke

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild zeigt die Oberkasseler Brücke, welche den Stadtteil Oberkassel mit der Düsseldorfer Altstadt verbindet. In der unteren Bildhälfte ist ein Teil der heutigen Festwiese Oberkassel zu erkennen, woran sich zum einen der Kaiser-Wilhelm-Ring und zum anderen der Kaiser-Friedrich-Ring anschließen. Auf dem gegenüberliegenden Rheinufer befindet sich nördlich der Altstadt, am Ende der Oberkasseler Brücke gelegen die Tonhalle, ein Konzerthaus in Düsseldorf.

Dem Rheinufer zur rechten Bildhälfte hin folgend steht die Sankt Lambertus Kirche, eines der ältesten Bauwerke in der Altstadt; direkt daneben, dem Schloßufer folgend, schließt sich der Burgplatz an, wo der alte Schloßturm steht. Er ist das einzige Überbleibsel des Düsseldorfer Schlosses, das bereits im Jahre 1872 durch einen Großbrand vernichtet wurde. Der Schloßturm, der nach den Luftangriffen im Jahre 1943 völlig ausbrannte, ist das Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf und beherbergt heute das Schiffahrtsmuseum, eines der ältesten Binnenschiffahrtsmuseen in Deutschland überhaupt.

Bildcode: GCTM18 + GCTM19

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TROLLEY-MISSION-GCTM19.jpg


Düsseldorf Luftbild Hauptbahnhof

Düsseldorf Luftbild Hauptbahnhof

Datum: 12. September 2019

Auf dem Luftbild ist die Stadt Düsseldorf zu erkennen, die während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg, insbesondere am 12. Juni 1943, durch gezieltes Bombardement der britischen Luftwaffe weitgehend zerstört wurde. In der oberen Bildhälfte ist der nördliche Teil der Gleisanlagen vom Düsseldorfer Hauptbahnhof zu sehen, worunter die Erkrather Straße und die Kölner Straße als Unterführung verlaufen.

Den Bahngleisen zur linken Bildhälfte hin folgend ist unschwer die Elisabethkirche am Vinzenzplatz zu erkennen, von wo aus sich die Gerresheimer Straße entlang der Häuserruinen bis zur Worringer Straße und später bis zur Kölner Straße erstreckt. Die Industrieanlagen hinter den Bahngleisen neben dem Hauptbahnhof gehörten seinerzeit zur Maschinenfabrik Haniel & Lueg, woran sich an der Erkrather Straße das alte Straßenbahndepot der Rheinbahn AG anschloß. Aus dem alten Straßenbahndepot entstand zu Beginn der 1990’er Jahre das „Capitol Theater“.

Bildcode: GCTM16 + GCTM17

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TROLLEY-MISSION-GCTM17.jpg


Bonn Luftbild mit Blick auf das Siebengebirge

Bonn Luftbild mit Blick auf das Siebengebirge

Datum: 12. September 2019

Zu erkennen ist die Nordstadt von Bonn, die zerstörte alte Rheinbrücke, die heute den Namen „Kennedybrücke“ trägt und die Altstadt von Bonn mit dem Stadtteil Bonn-Beuel verbindet. Nachdem Bonn im Verlauf des Zweiten Weltkrieges größtenteils von Luftangriffen verschont geblieben ist, zerstörte ein Bombardement der britischen Luftwaffe am 18. Oktober 1944 innerhalb von nur 30 Minuten die Innenstadt. Im Hintergrund ist das Siebengebirge mit den darunter liegenden Städten Königswinter und Bad Honnef zu erkennen.

In der rechten Bildhälfte sind die kleinen Einfamilienhäuser in der Mondorfer Straße zu sehen, die wie an einer Perlenkette aufgereiht zum heutigen Sportpark Nord führen, der allerdings erst Ende der 1960’er Jahre geschaffen wurde; daran schließt sich der heutige Krankenhauskomplex vom Landschaftsverband Rheinland am Kaiser-Karl-Ring an, der im Jahre 1882 als Rheinische Provinz-Irrenanstalt gegründet wurde und später als Rheinische Kliniken Bonn bezeichnet worden ist. Zum Komplex des Klinikgeländes gehörte damals die Anstaltskapelle, die heute den Namen Christus-König-Kirche trägt.

Bildcode: GCTM14 + GCTM15

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TROLLEY-MISSION-GCTM15.jpg

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Aschaffenburg Luftbild Pionierkaserne und Südbahnhof

Aschaffenburg Luftbild Pionierkaserne und Südbahnhof

Datum: 12. September 2019

Aschaffenburg selbst war in den Jahren 1940 bis 1945 stets das Angriffsziel von knapp 20 alliierten Luftangriffen. Der schwerste erfolgte am 21. November 1944 durch die Royal Air Force, bei welchem große Teile von Aschaffenburg zerstört wurden. So ist in der Abbildung oben rechts die heutige Adenauerbrücke über den Main in zerstörtem Zustand zu sehen. In der Bildmitte ist unschwer der Aschaffenburger Südbahnhof mit seinen Gleisanlagen zu erkennen, der an das benachbarte Gewerbegebiet Schweinheim angrenzt.

Quer durch das Bild führt die Schweinheimer Straße, an deren ersten Abzweigung die Christian-Schad-Straße liegt, wo damals die Pionierkaserne lag. Die fünf imposanten Kasernengebäude sind auch heute noch vollständig erhalten; unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie von der US-amerikanischen Militärregierung übernommen, welche dort die sogenannten „Fiori Barracks“ einrichtete. Die „Fiori Barracks“ wurden in den frühen 1990’er Jahren aufgegeben und dienen heute als reguläre Wohnhäuser.

Bildcode: GCTM12 + GCTM13

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Aschaffenburg Luftbild Güterbahnhof und Hauptbahnhof

Aschaffenburg Luftbild Güterbahnhof und Hauptbahnhof

Datum: 12. September 2019

Dieses Luftbild zeigt - von der Bildmitte aus gesehen - zunächst den Güterbahnhof sowie - zum rechten Bildrand hin - den Aschaffenburger Hauptbahnhof. Am Mainufer, dort wo Rauchschwaden entlang ziehen, ist das Wahrzeichen der Stadt, nämlich das Schloß Johannisburg zu erkennen. Ferner ist im Hintergrund der Main mit der Aschaffenburger Maininsel zu sehen. In der linken Bildhälfte ist außerdem der Hofgarten zu erkennen, der im Norden von der Platanenallee und im Osten von der Hofgartenstraße umsäumt wird. Darin befindet sich heute wie damals der Park Schöntal, ein Landschaftsgarten inmitten der Stadt.

In der unteren, rechten Bildhälfte sind zahlreiche Bombentrichter auszumachen; sie entstanden im Rahmen der Luftangriffe auf Aschaffenburg und zielten auf das am Güterbahnhof gelegene Industrie- und Gewerbegebiet ab. Vom Bahnbetriebswerk Aschaffenburg mit Schornstein, Wasserturm und mehreren Lokschuppen ist heute nur noch der große Ringlokschuppen übrig geblieben. Deutlich zu erkennen ist auch die zerstörte Glattbacher Überfahrt, jene Brücke zwischen Güterbahnhof und Hauptbahnhof.

Bildcode: GCTM10 + GCTM11

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Sankt Vith oder St. Vieth - Luftbild aus dem Mai 1945 im Zweiten Weltkrieg (Belgien)

Sankt Vith oder St. Vieth - Luftbild aus dem Mai 1945 im Zweiten Weltkrieg (Belgien)

Datum: 12. September 2019

Das Luftbild, das am 7. Mai 1945 erstellt wurde, zeigt einen kleinen Teil der Stadtgemeinde Sankt Vith bzw. St. Vieth im Osten der Provinz Lüttich in Belgien. Die Gemeinde liegt an der Schnittstelle zwischen Eifel und Ardennen. St. Vith wurde während der Trolley Mission aus besonderem Grund aus der Luft photographiert: Während des Zweiten Weltkrieges marschierten am 10. Mai 1940 deutsche Truppen nach St. Vith ein. Zunächst war die Stadtgemeinde damit nur vom Deutschen Reich annektiert worden.

Mit dem Vorrücken der US-amerikanischen Truppen ereigneten sich im August 1944 die ersten Kampfhandlungen, wobei die Sankt-Vitus-Kirche und der Bahnhof zerstört wurden. Im September 1944 wurde Sankt Vith von US-Truppen eingenommen. Im Zuge der Ardennenoffensive - The Battle of the Bulge (Ardennes Counteroffensive) - geriet Sankt Vith allerdings wieder in den Fokus der Kriegshandlungen, als die Wehrmacht im Dezember 1944 mit dem Beschuß auf Sankt Vith begann, um die dort stationierte 2. US-Infanteriedivision zu verdrängen.

Schließlich wurde Sankt Vith wenige Tage später wieder von deutschen Truppen eingenommen, was dazu führte, dass alliierte Bomberverbände die Stadtgemeinde an den beiden Weihnachtstagen im Jahre 1944 sprichwörtlich in Schutt und Asche legten, was auf dem Luftbild deutlich zu erkennen ist.

Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM07 + GCTM08

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TROLLEY-MISSION-GCTM08.jpg


Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe im Mai 1945, die auch als „Low Level Tour“, als „Low Level Mission“ oder als „Cook‘s Tour“ bezeichnet wurde. Seinerzeit sind Luftbilder erstellt worden, die deutsche Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.