MAN-Motorenwerk Nürnberg nach dem Zweiten Weltkrieg

Veröffentlicht am 31. August 2023
MAN-Motorenwerk Nürnberg nach dem Zweiten Weltkrieg

Das Luftbild zeigt das MAN-Motorenwerk in der Nürnberger Südstadt an der Katzwanger Straße. Auf dem Werksgelände waren damals und sind heute Lager- und Produktionshallen, Fertigungshallen sowie Fließbänder und Motorenprüfstände angesiedelt.

Das Gebäude, das auf der historischen Luftaufnahme zu erkennen ist, existiert auch heute noch, wurde aber mit An- und Erweiterungsbauten zu einem neuen Gebäudeensemble umgestaltet. Die markanten fünf halbrunden Dächer mit ihren Oberlichtern aus Glas lassen sich noch heute gut wiedererkennen. Darüber hinaus existiert ein zweites historisches Luftbild mit dem Bildcode USASC-443, worüber sich die vorliegende Aufnahme identifizieren läßt.

Über das MAN-Motorenwerk kann berichtet werden, dass dort mit Beginn des Zweiten Weltkrieges anstatt Lastkraftwagen verstärkt Geschosse und Kampfpanzer gebaut wurden. So wurden im Jahre 1942 in Nürnberg die ersten Kampfpanzer des Typs „Panther“ gefertigt. Die Produktion stieg von 328 Stück im Jahre 1942 auf 549 Stück im Jahre 1943. Insgesamt wurden bis 1945 etwa 2.000 Panzer im Nürnberger Werk gebaut. Parallel dazu wurden im Werk - zumindest bis ins Jahr 1943 - aber auch weiterhin LKW gefertigt.

Bei einem Luftangriff im Oktober 1944 wurden die Werkshallen schwer beschädigt. Nach Kriegsende gehörten die MAN-Werke zur amerikanischen Besatzungszone. Bereits Ende des Jahres 1945 konnte die Lastwagenproduktion mit bescheidener Stückzahl erneut aufgenommen werden.

Heutige Ansicht

Bei einem Luftangriff im Oktober 1944 wurden die Werkshallen schwer beschädigt. Nach Kriegsende gehörten die MAN-Werke zur amerikanischen Besatzungszone.

Quelle: Google Maps

Künstlich nachkolorierte Luftaufnahme

Das Luftbild zeigt das MAN-Motorenwerk in der Nürnberger Südstadt an der Katzwanger Straße

Bildcode: USASC-443

Schlagworte
» Nürnberg
» MAN
» Katzwanger Straße
» MAN-Motorenwerk
» Werksgelände
» MAN-Werk

Privatleute, Stadtarchive sowie Unternehmen können dieses Luftbild und alle anderen Luftaufnahmen der „Trolley Mission“ in der vollen Bildauflösung ohne Kopierschutz und ohne Wasserzeichen lizensieren lassen. Mit einer Nutzungslizenz können die Luftbilder in Büchern, in Zeitschriften, in Fernsehdokumentationen, in Ausstellungen sowie in sonstigen Online-/Offline-Veröffentlichungen verwendet werden. Sie erhalten Digitalbilder in den Formaten JPEG und TIFF in der größtmöglichen Bildqualität mit authentischer Provenienz der Bilder. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Rubrik „Download“.

Sind Sie auf der Suche nach zeitgenössischer Literatur und nach Büchern sowie insbesondere Bildbänden, in denen der Zweite Weltkrieg und die Nachkriegszeit fotographisch dokumentiert sind, dann nutzen Sie bitte die Rubrik „Literatur (Bildbände)“; dort sind mehrere Dutzend Autoren und Buchtitel aufgeführt, darunter Literaturquellen über den Luftkrieg bzw. Bombenkrieg in Deutschland.


Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine damals geheime Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe. Im Mai 1945 sind Luftaufnahmen erstellt worden, die deutsche Städte unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.

Städte