Luftaufnahme der Eisenbahnbrücke in Dillenburg-Niederscheld südlich der Adolfshütte

Datum: 2. März 2022
Luftaufnahme der Eisenbahnbrücke in Dillenburg-Niederscheld südlich der Adolfshütte

Insbesondere Dillenburg und sein Güterbahnhof sowie die Adolfshütte im Dillenburger Stadtteil Niederscheld waren seit dem Frühjahr 1945 ein häufiges Ziel alliierter Luftangriffe. Als strategisch bedeutsames Ziel galt die Eisenbahnbrücke bei Niederscheld, welche an der Dillstrecke zwischen Dillenburg und Herborn liegt.

Mehrmals wird die Eisenbahnbrücke im Zweiten Weltkrieg anvisiert, jedoch teilweise verfehlt. Getroffen werden hingegen zahlreiche Gebäude der Adolfshütte sowie umliegende Häuser und Scheunen, so dass Niederscheld von Bombenkratern übersäht in Schutt und Asche liegt. Die drei einzelnen Brücken, wie sie auf dem Luftbild zu sehen sind, werden stückweise zerstört. Auch die Zufahrtsbrücke zur Adolfshütte, die links oben im Bild angeschnitten zu sehen ist, wird getroffen.

Vergleichsbild Google Earth

Vergleich Zweiter Weltkrieg und heute - Dillenburg Niederscheld

Quelle: Google Earth

Aufgrund der massiven Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg kommt es in Dillenburg und im Industriepark Adolfshütte in Niederscheld immer wieder zu Funden von Fliegerbomben. So beispielsweise im Juni 2019 (vgl. Bericht der Dill-Zeitung für Mittelhessen).

Bildcode: USASC-109


Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine damals geheime Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe. Im Mai 1945 sind Luftaufnahmen erstellt worden, die deutsche Städte unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.

Städte