Gießen nach den Weltkriegsbomben im Mai 1945: Luftbild von Landgericht und Amtsgericht sowie Gießener Brauhaus

Datum: 19. Dezember 2019
Gießen nach den Weltkriegsbomben im Mai 1945: Luftbild von Landgericht und Amtsgericht sowie Gießener Brauhaus

Diese Luftaufnahme stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt einen Teil der Ostanlage der Stadt Gießen, der seinerzeit als „Hitlerwall“ bezeichnet wurde. Entlang der Bildmitte verläuft die Ostanlage, wobei auf der rechten Straßenseite die Ruinen des Landgerichtes Gießen sowie des Amtsgerichtes Gießen zu erkennen sind.

In der oberen Bildhälfte kreuzen sich die heutige Walltorstraße, Ostanlage und Marburger Straße, wo seinerzeit die im Jahre 1899 gegründete Firma Gießener Brauhaus und Spiritusfabrik A. & W. Denninghoff angesiedelt war. Dort, wo auf dem Luftbild von 1945 noch ein Schornstein zu erkennen ist (Brauhausgelände), befindet sich heute die Bundesagentur für Arbeit.

Dieses Luftbild ist vom „San Diego Air & Space Museum“ mit dem Hinweis „no known copyright restrictions“ versehen. Es gilt somit als „public domain“ bzw. frei von bekannten Nutzungs- und Urheberrechten. Daher können Sie das Luftbild nachstehend direkt herunterladen.

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Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe im Mai 1945, die auch als „Low Level Tour“, als „Low Level Mission“ oder als „Cook‘s Tour“ bezeichnet wurde. Seinerzeit sind Luftbilder erstellt worden, die deutsche Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.