OLEX Flieger-Navigationskarte von 1939 für das Deutsche Reich

OLEX Flieger-Navigationskarte von 1939 für das Deutsche Reich

Datum: 12. Juni 2019

Auch die „Flieger-Navigationskarte“, die zum Ende der 1930’er Jahre von der damaligen Deutschen Benzin- und Petroleum-Gesellschaft GmbH (OLEX) aus Berlin als Luftfahrtkarte im Maßstab 1:2.500.000 herausgegeben wurde, kann und soll es dem interessierten Leser ermöglichen, die ehemaligen Flughäfen, Flugplätze und Flugfelder im Zweiten Weltkrieg besser verorten zu können.

Die „Flieger-Navigationskarte“ wurde im Siebenfarbendruck hergestellt und zeigte vorrangig jene Flughäfen und Landeplätze im Deutschen Reich, an denen Flugbenzin und Schmierstoffe der OLEX verfügbar waren. Während die „Luft-Navigationskarten“ vom Generalstab der Luftwaffe ausschließlich militärischen Zwecken dienten, waren Flugstreckenkarten der damaligen Luftfahrtgesellschaften oder die hier vorliegende „Flieger-Navigationskarte“ der OLEX Luftfahrtkarten, die ausschließlich für die zivile Luftfahrt entwickelt wurden.

Lizenz/Download:
OLEX Flieger-Navigationskarte 1939
14.402 x 12.210 Pixel
Dateigröße 241,37 MB

 

Kartenausschnitt Ruhrgebiet

 

Kartenausschnitt Mannheim/Heidelberg

 

Kartenausschnitt Belgien/Aachen/Eifel


Luft-Navigationskarte 1940 von Deutschland in Merkatorprojektion vom Generalstab der Luftwaffe

Luft-Navigationskarte 1940 von Deutschland in Merkatorprojektion vom Generalstab der Luftwaffe

Datum: 10. Juni 2019

In den letzten Jahren hat Herr Markus Lenz, der Autor der Internetseite der „Trolley Mission“, häufig Anfragen nach Landkarten bzw. Übersichtskarten und konkret nach Luftfahrtkarten der damaligen Zeit erhalten. Diese historischen Luftfahrtkarten stehen zwar nicht unmittelbar im Zusammenhang mit der Trolley Mission, die bekanntlich im Jahre 1945 stattgefunden hat. Das Kartenmaterial kann und soll es jedoch dem interessierten Leser ermöglichen, die ehemaligen Flughäfen, Flugplätze und Flugfelder im Zweiten Weltkrieg besser verorten zu können.

Aus diesem Grund wird nachstehend die „Luft-Navigationskarte in Merkatorprojektion“, Blatt Deutschland, die vom Reichsluftfahrtministerium sowie vom Generalstab der Luftwaffe herausgegeben wurde, zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Aus den sogenannten Vogel‘schen Karten, die vorrangig als Heereskarten genutzt wurden, sind vom Generalstab der Luftwaffe Fliegerkarten erstellt worden und als Arbeits- und Navigationskarten veröffentlicht worden. Die Arbeitskarten wurden im Maßstab 1:1.000.000 in Graustufen gedruckt, die Navigationskarten, später als „Luft-Navigationskarten“ bezeichnet, erschienen hingegen im Maßstab 1:2.000.000 im Fünffarbendruck.

Auf den Luft-Navigationskarten waren Verkehrsflughäfen, Militärflughäfen, Wasserflughäfen, Landeplätze, Funkfeuer, Hindernisse, Sperr- und Gefahrengebiete, Blindflug- und Blindlandegebiete eingezeichnet. Die zum Download angebotene Karte basiert auf der Ausgabe des Generalstabes der Luftwaffe aus dem Jahre 1940 und enthält Nachträge aus dem September 1942 sowie den Status der Bodenorganisationen vom 30. September 1942.

Download:
Luft-Navigationskarte 1940
5.646 x 5.444 Pixel
Dateigröße 9,6 MB


Luftbild von Essen im Mai 1945 - Sälzerstraße, Helmholtzstraße und Buddestraße sowie Krupp-Werke an der Haedenkampstraße

Luftbild von Essen im Mai 1945 - Sälzerstraße, Helmholtzstraße und Buddestraße sowie Krupp-Werke an der Haedenkampstraße

Datum: 19. Mai 2019

Die Luftaufnahme zeigt die Stadt Essen, insbesondere im linken, unteren Bereich den heutigen Helmholtzplatz, der von der Sälzerstraße, Unterdorfstraße und Helmholtzstraße umsäumt wird. Im rechten Bereich sind die zerstörten Krupp-Werke entlang der Haedenkampstraße zu sehen. Nachstehend ein aktuelles Vergleichsbild aus Google Earth.

Bildcode: 392BG102


Quelle: Google Earth 2019

Hinweis: Beachten Sie bitte die manchmal außergewöhnlich seltenen Auktionen und Angebote im Verkaufsportal Ebay, insbesondere in der Rubrik „Luftbilder“ sowie „Ansichtskarten“ und „Militaria“.
Essen Luftbilder
Essen Ansichtskarten
Essen Militaria


Luftbild von Braunschweig am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 2/11 der US Air Force

Luftbild von Braunschweig am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 2/11 der US Air Force

Datum: 18. Mai 2019

Luftbildserie Braunschweig 2/11. Dieses Luftbild von Braunschweig wurde am 12. Mai 1945 mit einer sogenannten „K-24 Aerial Surveillance Camera“, also mit einer professionellen Mittelformatkamera, die von der US Air Force im Krieg zur Luftbildaufklärung verwendet wurde, erstellt. Das Foto ist Bestandteil einer Luftbildserie, die insgesamt aus elf Luftbildern besteht.

Sollten Sie diese Internetseite mit einem Smartphone oder mit einem Tablet PC anschauen, können Sie das Foto mit einer Fingergeste erheblich vergrößern. Nutzen Sie einen Desktop PC, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen Sie den Menüpunkt „Grafik anzeigen“ aus. Das Bild wurde hier mit 2.400 x 2.200 Pixel gespeichert.

Möchten Sie dieses Luftbild kommentieren, also im Detail beschreiben, was genau zu sehen ist oder besonders markante Objekte mit einer Anmerkung hervorheben, so schreiben Sie bitte an die E-Mail-Adresse, die in der Rubrik „Information“ veröffentlicht ist. Ihr Text wird - wenn gewünscht - mit Namensnennung umgehend veröffentlicht - vielen Dank!

Bildcode: HDBR-02

Frau Nicole Beddig ergänzt folgende Informationen zu diesem Luftbild:

Dieses Bild zeigt den Bereich Niebelungenviertel in Braunschweig. In der Bildmitte ist die Siegfriedstraße zu sehen. Die bogenförmig verlaufende Bebauung ist der Walkürenring.


Luftbild von Braunschweig im Mai 1945 - Hugo-Luther-Straße, Arndstraße und Westbahnhof sowie Luther-Werke

Luftbild von Braunschweig im Mai 1945 - Hugo-Luther-Straße, Arndstraße und Westbahnhof sowie Luther-Werke

Datum: 20. März 2019

Die Luftaufnahme zeigt die Stadt Braunschweig, insbesondere die parallel zum Bildrand verlaufende Hugo-Luther-Straße, mit dem ehemaligen Bahnübergang, der Kreuzung zur Arndtstraße und dem Westbahnhof. Die im Bild zu erkennenden Lagerhallen und angrenzenden Wohnhäuser sind bis heute erhalten geblieben. Die bogenförmig verlaufenden Bahngleise sind heute ein Rad- und Wanderweg. Die zerbombten Ruinen zeigen die ehemaligen Luther-Werke, ein Unternehmen des Mühlen- und Maschinenbaus, das am 1. Juli 1875 von Gottlieb Luther gegründet wurde.

Nachdem die Luther-Werke im Jahre 1898 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurden und später mit der am 1. August 1921 von Hugo Greffenius in Frankfurt am Main gegründeten MIAG Mühlenbau und Industrie Aktiengesellschaft fusionierte, wurde der Firmensitz der MIAG im Jahre 1930 komplett nach Braunschweig verlegt. Wegen der rasant steigenden Rüstungsaufträge wuchs nicht nur die Beschäftigtenzahl in Braunschweig, sondern auch das Werksgelände.

Bedingt durch die Flugzeugproduktion der MIAG, u.a. Lizenzbauten der Typen Messerschmitt Bf 110, Me 210 und Me 410, wurden die Luther-Werke zu einem favorisierten Ziel alliierter Luftangriffe. Das ehemalige Firmengelände der Luther-Werke wird heute teilweise von der Braunschweiger Niederlassung der ALBA AG als Betriebshof für die Stadtreinigung genutzt. Das Luftbild wurde von Herrn Friedrich Oppermann identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG03

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Braunschweig Luftbilder
Braunschweig Ansichtskarten
Braunschweig Militaria


Eine Farbfilmreise durch Ruhrgebiet, Rheinland, Bayern und Berlin im Jahre 1947

Eine Farbfilmreise durch Ruhrgebiet, Rheinland, Bayern und Berlin im Jahre 1947

Datum: 5. März 2019

Auch bei diesem Videofilm gilt anzumerken, dass nach dem derzeitigen Stand der Forschung während der „Trolley Mission“ keinerlei Filmaufnahmen, sondern lediglich Luftbilder erstellt worden sind. Um die Nachkriegszeit - insbesondere für ein jüngeres Publikum - auch in bewegten Bildern zu illustrieren, ist der nachstehende Farbfilm aus dem Jahre 1947 hinzugefügt worden.

Bei den Aufnahmen handelt es sich leider um sehr amateurhaftes Filmmaterial von George T. Fonda, der während einer Handelsreise im Auftrag der US-amerikanischen „Weirton Steel Company“ Trümmer, Sehenswürdigkeiten sowie Alltagsszenen mit einer 16-mm-Farbfilmkamera in Essen, Köln, Nürnberg, Fürth sowie in Berlin gedreht hat. Ein Großteil der Städte und Orte, an denen vor nun mehr 73 Jahren gedreht wurde, konnte teilweise identifiziert werden; allerdings sind bestimmte Straßen und Gebäude, die in Berlin gefilmt worden sind, bislang völlig unbekannt.

Quelle: Bildarchiv Markus Lenz, Frankfurt am Main


Identifizierte Drehorte
00:21 Krupp-Werke, Essen
02:04 Oberhausen
02:21 Zeche Zollverein, Schacht Albert Vögler, Essen
02:48 Villa Hügel, Essen
03:24 Köln
04:29 Schiffahrt auf dem Rhein
04:46 Sektkellerei „Matheus Müller“, Eltville am Rhein
05:29 Niederwalddenkmal, Rüdesheim
06:33 Nürnberg
09:08 Fürth
09:25 Bäckerei Nagel, Marktplatz, Fürth
09:41 McGraw Kaserne, München
10:00 Berlin
12:21 Siegessäule, Berlin
12:57 Reichstag, Berlin
13:08 Sowjetisches Ehrenmal im Tiergarten, Berlin
13:22 Brandenburger Tor, Berlin
13:47 Neue Reichskanzlei, Voßstraße, Berlin
14:47 Bunker im Garten der Reichskanzlei, Berlin
15:58 Trümmerfrauen, Berlin
19:27 Berliner Dom
20:20 Berliner Funkturm, Messegelände
21:12 Olympiastadion („Reichssportfeld“), Berlin
22:01 Sommerbad Olympiastadion („Olympia-Schwimmstadion“), Berlin
22:54 Waldbühne, Berlin


Eine Farbfilmreise durch Deutschland im Jahre 1951

Eine Farbfilmreise durch Deutschland im Jahre 1951

Datum: 5. März 2019

Vorab gilt anzumerken, dass nach dem derzeitigen Stand der Forschungsergebnisse während der „Trolley Mission“ keinerlei Filmaufnahmen, sondern lediglich Luftaufnahmen erstellt worden sind. Um die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch auch in bewegten Bildern zu illustrieren, ist der nachstehende Farbfilm aus dem Jahre 1951 hinzugefügt worden. Diese Filmaufnahmen in Farbe zeigen Deutschland bzw. die Amerikanische und Britische Besatzungszone sechs Jahre nach dem Kriegsende.

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Luftbild der alten Windmühle an der A4 bei Zoeterwoude-Dorp südlich von Leiden (Niederlande)

Luftbild der alten Windmühle an der A4 bei Zoeterwoude-Dorp südlich von Leiden (Niederlande)

Datum: 27. Februar 2019

Das Luftbild entstand südlich von Leiden in der Nähe der heutigen Autobahn A4. Markant ist die alte Windmühle bzw. Poldermühle, die im Zeitraum von 1645 bis 1646 von Adriaen Jacobszn Butterma errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht (Rijnlandse Molenstichting). Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG096


Zeche Sachsen in Hamm - Stadteil Heessen - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Zeche Sachsen in Hamm - Stadteil Heessen - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Datum: 8. Februar 2019

Das Luftbild zeigt die Zeche Sachsen, ein Steinkohlebergwerk im Stadtteil Hamm-Heessen, das von 1912 bis 1976 betrieben wurde. Im Zweiten Weltkrieg gehörte die Zeche der Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten Hermann Göring an. Luftangriffe der Royal Air Force am 16. Februar 1945 sowie am 27. März 1945 beschädigten die Übertageanlagen stark. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG101

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Hamm Luftbilder
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Zeche Hannibal in Bochum-Hofstede Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Zeche Hannibal in Bochum-Hofstede Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Datum: 8. Februar 2019

Das Luftbild zeigt die Zeche Hannibal und das Hydrierwerk von Krupp in Bochum, Stadteil Hofstede. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG098

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Bochum Luftbilder
Bochum Ansichtskarten
Bochum Militaria


Flugplatz Merseburg - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Flugplatz Merseburg - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Datum: 2. Februar 2019

Das Luftbild zeigt das Geländes des Flugplatzes Merseburg in Sachsen-Anhalt. Der Flugplatz wurde im Jahre 1925 als Segelflugplatz eingeweiht, jedoch nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten zu einem Fliegerhorst der Luftwaffe umfunktioniert. Auf dem Gelände befanden sich neben Kasernen und einer Fliegergarnison ab dem Jahre 1936 auch eine Zweigstelle der Junkers-Werke.

Diese Luftaufnahme wurde im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden. Aufgrund der geographischen Lage kann diese Luftaufnahme nicht während der Trolley Mission im Mai 1945 erstellt worden sein, da die US-amerikanischen Truppen strengstens dem Befehl folgen mußten, nicht ins Gebiet der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) - also in die spätere Sowjetische Besatzungszone - einzufliegen. Das Luftbild muß bereits im April 1945 erstellt worden sein, denn am 12. April 1945 wurde der Flugplatz durch US-Truppen eingenommen und wenige Wochen später an die sowjetische Luftwaffe übergeben. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG20


Braunkohle- und Kraftwerk Böhlen-Lippendorf - Luftbild der Braunkohle-Benzin AG der Aktiengesellschaft Sächsische Werke

Braunkohle- und Kraftwerk Böhlen-Lippendorf - Luftbild der Braunkohle-Benzin AG der Aktiengesellschaft Sächsische Werke

Datum: 1. Februar 2019

Das Luftbild zeigt den Standort der AG Sächsische Werke in Böhlen südlich von Leipzig in Sachsen. Die in den 1920'er Jahren gegründete Brikettfabrik wurde stetig zu einem Großkraftwerk ausgebaut. In den Jahren 1936 bis 1941 wurden die Entphenolung, ein Gaswerk sowie die Schwefelgewinnung hinzugefügt. Es wurden Briketts, Dampf, Elektroenergie, Gas, Teer, Leichtöl, Industriekoks und Schwefel erzeugt. Während der Kriegsjahre die AG Sächsische Werke verpflichtet, der Braunkohle-Benzin AG (BRABAG) beizutreten und im Werk Böhlen die Produktion synthetischen Benzins aufzunehmen. Das Werk wurde in den Jahren 1944/1945 bei Luftangriffen schwer zerstört.

Diese Luftaufnahme wurde im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden. Aufgrund der geographischen Lage kann diese Luftaufnahme nicht während der Trolley Mission im Mai 1945 erstellt worden sein, da die US-amerikanischen Truppen strengstens dem Befehl folgen mußten, nicht ins Gebiet der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) - also in die spätere Sowjetische Besatzungszone - einzufliegen. Das Bild muß vermutlich noch vor dem Mai 1945 erstellt worden sein. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG21


Deutschherrnbrücke Luftbild Frankfurt am Main im Zweiten Weltkrieg

Deutschherrnbrücke Luftbild Frankfurt am Main im Zweiten Weltkrieg

Datum: 25. Januar 2019

Das Luftbild zeigt die Deutschherrnbrücke in Frankfurt am Main. Die zweigleisige Eisenbahnbrücke mit Fußgängerweg wurde vom MAN Werk Gustavsburg in den Jahren 1911 bis 1913 gebaut, um den damals neuen Ostbahnhof und seine Bahnstrecke von Hanau kommend mit dem Südbahnhof zu verbinden. Die Deutschherrnbrücke wurde allerdings nicht durch Luftangriffe zerstört; der südliche Brückenkopf auf dem Sachsenhäuser Ufer wurde am 26. März 1945 durch ein Kommando der Wehrmacht gesprengt, um den Vormarsch der von Süden heranrückenden Truppen der US Army zu erschweren. Die zerstörte Brücke wurde zwischen den Jahren 1947 und 1949 wiederaufgebaut.

Bildcode: 392BG105


Heddernheimer Kupferwerk - Luftbild Vereinigte Deutsche Metallwerke - Frankfurt am Main im Mai 1945

Heddernheimer Kupferwerk - Luftbild Vereinigte Deutsche Metallwerke - Frankfurt am Main im Mai 1945

Datum: 25. Januar 2019

Das Luftbild zeigt das Heddernheimer Kupferwerk im gleichnamigen Stadtteil Heddernheim in Frankfurt am Main. Das Foto entstand im Mai 1945 während der Trolley Mission. Das Kupferwerk gehörte seinerzeit zur Vereinigte Deutsche Metallwerke AG (VDM). Das Heddernheimer Kupferwerk wurde wegen seiner großen Bedeutung für die Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg bei den Luftangriffen auf Frankfurt am Main stark zerstört.

Bildcode: 392BG106


Osnabrück-Sutthausen Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg mit Bahnhof in der St.-Florian-Straße

Osnabrück-Sutthausen Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg mit Bahnhof in der St.-Florian-Straße

Datum: 25. Januar 2019

Das Luftbild zeigt die damaligen Eisenbahngleise entlang der St.-Florian-Straße in Osnabrück-Sutthausen. Quer durch das Bild verläuft die heutige Hermann-Ehlers-Straße. Der in der Bildmitte gelegene Bauernhof existiert auch heute noch und ist der Geflügelhof Kottmann („Bauer Kottmann“). Der nach rechts verlaufende Gleisbogen existiert heute nicht mehr; dort ist nach dem Zweiten Weltkrieg ein neues Wohngebiet entstanden. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG087


Hotel Frankfurter Hof Luftbild nach der totalen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Hotel Frankfurter Hof Luftbild nach der totalen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Datum: 25. Januar 2019

Das Luftbild zeigt das Ausmaß der Zerstörung der Altstadt in Frankfurt am Main, hier am Beispiel des Hotels Frankfurter Hof. Der Frankfurter Hof wurde in den Jahren 1872 bis 1876 am Kaiserplatz im Frankfurter Stadtzentrum erbaut. Im Jahre 1940 erwarb Albert Steigenberger das Hotel und führte es fort. Allerdings wurde der Gebäudekomplex durch die Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Im Jahre 1948 erfolgte die behelfsmäßige Wiedereröffnung.

Bildcode: 392BG104


Wendling Airfield Luftbild - Basis der 392. Bomb Group und Mighty Eighth US Luftwaffe im Weltkrieg (Großbritannien)

Wendling Airfield Luftbild - Basis der 392. Bomb Group und Mighty Eighth US Luftwaffe im Weltkrieg (Großbritannien)

Datum: 25. Januar 2019

Das Luftbild zeigt den Flugplatz Wendling Airfield im Mai 1945. Dieser Flugplatz, der heute nicht mehr existiert, war für die Trolley Mission der Start- und Landeplatz gewesen. Die 8. US-Luftflotte, auch „Mighty Eighth“ genannt, ist im Zweiten Weltkrieg jene US-Luftflotte gewesen, die ausschließlich auf dem europäischen Kontinent Kampfeinsätze flog. Der 8. US-Luftflotte gehörte neben vielen anderen Geschwadern ab Januar 1943 auch die 392. Bomb Group an.

Die 392. Bomb Group war vor dem Kriegseintritt an der Davis-Monthan Air Force Base bei Tucson im Bundesstaat Arizona stationiert und verfügte vorwiegend über Luftfahrzeugmuster vom Typ B-24 Liberator. Als Trainingbasis dienten bis Januar 1943 das Biggs Army Airfield in El Paso im Bundesstaat Texas sowie das Alamogordo Army Airfield im Bundesstaat New Mexico, das am 13. Januar 1948 den Namen Holloman Air Force Base erhielt.

Im August 1943 erhielt die 392. Bomb Group den Befehl, ihren Standort auf die Luftwaffenbasis Wendling Airfield nahe der Stadt Dereham in der Grafschaft Norfolk in Großbritannien zu verlegen und sofortige Einsatzbereitschaft herzustellen.

Bildcode: 392BG103

 


Luftbild Comblain-au-Pont mit Steinbruch und Eisenbahnbrücke am Fluß Ourthe (Belgien)

Luftbild Comblain-au-Pont mit Steinbruch und Eisenbahnbrücke am Fluß Ourthe (Belgien)

Datum: 25. Januar 2019

Das Luftbild zeigt die Eisenbahnbrücke über den Fluß Ourthe sowie den dahinter gelegenen, damaligen Steinbruch in der Gemeinde Comblain-au-Pont in der belgischen Provinz Lüttich. Der Steinbruch, der teilweise unterirdisch verläuft, diente im Zweiten Weltkrieg als Bunker.

Bildcode: JHTM14


Comblain-au-Pont Luftbild der zerstörten Brücke Pont de Chanxhe (Belgien)

Comblain-au-Pont Luftbild der zerstörten Brücke Pont de Chanxhe (Belgien)

Datum: 25. Januar 2019

Das Luftbild zeigt die zerstörte Brücke über den Fluß Ourthe, die Pont de Chanxhe. Die Rue de Pont liegt in einem Teil der Gemeinde Comblain-au-Pont in der belgischen Provinz Lüttich.

Bildcode: JHTM13


Zedelgem Luftbild Kirche Sankt Laurenzius aus dem Zweiten Weltkrieg (Belgien)

Zedelgem Luftbild Kirche Sankt Laurenzius aus dem Zweiten Weltkrieg (Belgien)

Datum: 24. Januar 2019

Dieses Luftbild konnte über viele Jahre hinweg nicht verortet werden. Doch Herr Matthias Kloß hatte es geschafft, den Ort mit Hilfe dieser Internetseite korrekt zu identifizieren. Das Luftbild, das nachweislich am 7. Mai 1945 aufgenommen wurde, zeigt die Sankt Laurenziuskirche („Sint-Laurentiuskerk“) in Zedelgem und den vor ihr gelegenen Kirchplatz („Kerkplein“). Zedelgem ist eine belgische Gemeinde in der Region Flandern. Brügge liegt etwa acht Kilometer nordnordöstlich entfernt.

Zedelgem erlangte im Zweiten Weltkrieg besondere Bedeutung, weil in unmittelbarer Nähe seitens der alliierten Streitkräfte ein Kriegsgefangenenlager für bis zu 60.000 Gefangene der Wehrmacht und Waffen-SS eingerichtet wurde. Folglich flogen die Piloten der Trolley Mission auch über das Gefangenenlager, wobei dieses Luftbild wenige Sekunden vorher/später entstanden sein muß.

Bildcode: RHTM23

Hinweis: Beachten Sie bitte die manchmal außergewöhnlich seltenen Auktionen und Angebote im Verkaufsportal Ebay, insbesondere in der Rubrik „Luftbilder“ sowie „Ansichtskarten“ und „Militaria“.
Zedelgem Luftbilder
Zedelgem Ansichtskarten
Zedelgem Militaria


Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe im Mai 1945, die auch als „Low Level Tour“, als „Low Level Mission“ oder als „Cook‘s Tour“ bezeichnet wurde. Seinerzeit sind Luftbilder erstellt worden, die deutsche Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.