Luftbild der Westfalenhütte und Zeche Kaiserstuhl II in Dortmund

Datum: 17. Juli 2019
Luftbild der Westfalenhütte und Zeche Kaiserstuhl II in Dortmund

Während der Trolley Mission ist auch eine Luftaufnahme der Westfalenhütte sowie der Zeche Kaiserstuhl II in Dortmund entstanden. Das Bild wurde von Süden aufgenommen und zeigt auf der rechten Seite die Zeche inklusive Kokerei sowie auf der linken Seite die Westfalenhütte. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Brodale identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG33

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Luftbild Stadttheater Dortmund aus dem Zweiten Weltkrieg nach den Fliegerbombenangriffen

Datum: 17. Juli 2019
Luftbild Stadttheater Dortmund aus dem Zweiten Weltkrieg nach den Fliegerbombenangriffen

Auf dem Bild ist die Stadt Dortmund abgelichtet. Im Detail ist die Ruine des Dortmunder Stadttheaters zu erkennen.

Bildcode: 306BG32

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Dortmund Weißenburger Straße sowie Osterlandwehr - Luftbild aus dem Mai 1945

Datum: 17. Juli 2019
Dortmund Weißenburger Straße sowie Osterlandwehr - Luftbild aus dem Mai 1945

Die Hallen im Vordergrund stehen noch und beherbergen heute einen Dämmstoffhandel. Diese Hallen sind an der Weißenburger Straße angesiedelt. Die Häuserreihe hinter der Bahnlinie, entlang der Osterlandwehr und gegenüber der Zweigstraße, existieren nicht mehr. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG31

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Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

Datum: 8. Juli 2019
Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

Einmal mehr stellt die Wasserschutzpolizei-Station Andernach weitere Photos der Wrackteile des am 7. Mai 1945 an der Urmitzer Eisenbahnbrücke verunglückten Flugzeuges der US Air Force zur Verfügung. Die Bilder wurden von Herrn Markus Schaaf sowie von Herrn Nico Becker erstellt und zeigen ein aktuelles Bild der Rheinbrücke vom Rhein aus sowie Wrackteile, insbesondere die Panzerglasscheibe, die im Gefechtsturm des B24-Bombers installiert war.

Die für diesen Flugzeugabsturz verantwortliche Behörde in den Vereinigten Staaten von Amerika, die Defense POW/MIA Accounting Agency (DPAA), wurde am 5. Juli 2019 über den Fund der Wrackteile informiert. Weitere Informationen über diese besondere Behörde können unter https://www.dpaa.mil nachgelesen werden.

 

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

 

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

 

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

 

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

 

Neue Fotos der Wasserschutz-Polizei vom Flugzeugabsturz an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

 

Bildquelle: Markus Schaaf und Nico Becker (Wasserschutzpolizei)

Quelle: Google Maps 2019


Flugzeugabsturz während der Trolley Mission bei Neuwied an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

Datum: 4. Juli 2019
Flugzeugabsturz während der Trolley Mission bei Neuwied an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

Während der Trolley Mission ereignete sich am ersten Flugtag, also am 7. Mai 1945, ein tragischer Flugzeugabsturz, bei welchem alle 19 Besatzungsmitglieder und Passagiere den Tod fanden. Obgleich die Piloten instruiert wurden, eine gewisse Sicherheitsmindesthöhe während der Flüge einzuhalten, ist eines der Flugzeuge viel zu tief über die Urmitzer Eisenbahnbrücke, die auch als „Rheinbrücke Engers-Urmitz“ bzw. ursprünglich als „Kronprinz-Wilhelm-Brücke“ errichtet wurde, geflogen.

Augenzeugen berichteten, dass die alliierten Truppen damals Telefon-, Strom- und Versorgungsleitungen in einer Höhe von ca. 30 Metern über den Rhein gespannt hatten und die viel zu tief fliegende Maschine vom Typ B24 wohl mit diesen Versorgungsleitungen kollidierte. Da während der Trolley Mission üblicherweise vier bis sechs Flugzeuge im Verband geflogen sind, wurde dieser Absturz von Besatzungsmitgliedern aus den anderen Flugzeugen photographiert.

Bei dem Flugzeug handelte es sich um um die Maschine „The Falcon Returns“ mit der Seriennummer 44-10620, die dem 564. Bombengeschwader bzw. der 398. Bombergruppe der US-amerikanischen Air Force angehörte. Nachstehend kann der originale Flugunfallbericht bzw. der „Non Battle Casualty Report“ nachgelesen werden. Neben der Besatzung, die aus Pilot George Saunderson und Copilot Cornelius Adkins sowie aus den Bordschützen Raymond Ruth, Thomas Evans und Gordon Thomas sowie dem Navigator Stephen Curtis, Flugingenieur John Kunkel, Funker Chester Conrad sowie Flugassistent William Riser bestand, kamen auch die Passagiere Stanley Anderson, Elbert Ravenscraft, Ronald Maier, Fredrick Selk, Lilburn Daly, Alfred Odegard, John Dunnings, William Emery, Gildo Uliana und Abe Becker ums Leben.

 

Flugunfallbericht bzw. Non Battle Casualty Report

 

Dass dieser Flugzeugabsturz auf der Internetseite der Trolley Mission so ausführlich erwähnt wird (vgl. Bildcode 392BG051), hat nach weit über 70 Jahren einen durchaus phänomenalen und spektakulären Hintergrund, denn im Juni 2019 wandte sich die Wasserschutzpolizei aus Andernach an den Autor Markus Lenz mit dem Hinweis, dass am 22. Oktober 2018 gegen 10:00 Uhr aufgrund des extremen Niedrigwassers im Rhein Wrackteile geborgen wurden, die nachweislich von der damals abgestürzten Maschine stammten.

Geborgen wurden u.a. Teile der Panzerglasscheibe des Emerson-Geschützturmes, der Antriebsmotor des Emerson „Electric Nose Turret“ sowie diverse Steuerhebel für den Geschützturm. Anzumerken bleibt, dass die US-amerikanische Firma „Emerson Electric Company“ mit Sitz in Ferguson im Bundesstaat Missouri im Jahre 1890 gegründet wurde und während des Zweiten Weltkrieges der größte Hersteller von Flugzeugbewaffnungssystemen war.

Freundlicherweise stellt das Polizeipräsidium (Abteilung Einsatz, Logistik und Technik der Wasserschutzpolizei) bzw. die Wasserschutzpolizei-Station Andernach drei Photos der besagten Wrackteile für die Internetseite der Trolley Mission zur Verfügung.

 

Flugzeugabsturz Wrackteile

 

Urmitzer Eisenbahnbrücke US Air Force Flugunfall

 

Wrackteile von der Wasserschutzpolizei geborgen

 

Bildcode: 392BG108

Bildquelle: Markus Schaaf und Nico Becker (Wasserschutzpolizei)

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Flugzeugabsturz bei Neuwied im Stadtteil Engers an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

Datum: 4. Juli 2019
Flugzeugabsturz bei Neuwied im Stadtteil Engers an der Urmitzer Eisenbahnbrücke

Auf feindliches Feuer seitens deutscher Bodentruppen stießen die Flugzeuge der Trolley Mission am 7. Mai 1945 nicht mehr, allerdings ereignete sich dennoch ein tragischer Flugzeugabsturz. Im sogenannten „Non Battle Casualty Report“, der vollständig im Buch von Markus Lenz (vgl. S. 20 ff.) abgedruckt ist, heißt es, dass der Pilot beim Umkreisen von bestimmten Bauwerken auf Gegenkurs mit einem anderen Flugzeug geraten war. Ein Ausweichmanöver war kaum möglich, da sich der Pilot ohnehin schon im Tiefflug befand.

Durch starkes Ziehen am Steuerruder versuchte er noch, seine Flugrichtung zu korrigieren, was jedoch zu einem Strömungsabriß führte, so dass das Flugzeug schließlich manövrierunfähig frontal gegen die ehemalige Kronprinz-Wilhelm-Brücke krachte. Die Brücke wurde in den 1950’er Jahren wiederhergestellt und heißt heute „Urmitzer Eisenbahnbrücke“.

Nach aktuellen Recherchen, die im Monat Oktober 2018 angestellt wurden, hatten Augenzeugen berichtet, dass die alliierten Truppen im Mai 1945 Telefon-, Strom- und Versorgungsleitungen in einer Höhe von ca. 30 Metern über den Rhein gespannt hatten. Unter Umständen ereignete sich der Flugzeugabsturz deshalb, weil der Pilot ohnehin viel zu tief über Grund geflogen war und schließlich mit diesen Versorgungsleitungen kollidierte. Nachstehend ein aktuelles Vergleichsbild aus Google Maps.

Bildcode: 392BG051

Aktuelles Vergleichsbild aus Google Maps

Quelle: Google Maps 2019

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Luftfahrtkarte der Bundesrepublik Deutschland, Erste Ausgabe 1959, Südwest

Datum: 26. Juni 2019
Luftfahrtkarte der Bundesrepublik Deutschland, Erste Ausgabe 1959, Südwest

Der Kalte Krieg sowie die Trennung von Ost und West, die bereits mit Festlegung der Flugrouten der Trolley Mission im Jahre 1945 sichtbar wurde, sind gerade einmal 14 Jahre später, also im Jahre 1959, auf der ersten offiziellen Luftfahrtkarte der Bundesrepublik Deutschland („Blatt Südwest“) dokumentiert worden.

Auf dieser Luftfahrtkarte, die von der Bundesanstalt für Flugsicherung (BFS), herausgegeben wurde, ist deutlich der Luftkorridor Frankfurt-Berlin eingezeichnet, also die damalige Flugstrecke in die Deutsche Demokratische Republik. Deutlich sind auf dem Kartenmaterial ferner die Teilung Deutschlands sowie der Verlauf der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze erkennbar.

Lizenz/Download:
Luftfahrtkarte BRD, Südwest, 1959
9.511 x 7.665 Pixel
Dateigröße 74,65 MB


Luftfahrtkarte der Bundesrepublik Deutschland, Erste Ausgabe 1959, Nordwest

Datum: 24. Juni 2019
Luftfahrtkarte der Bundesrepublik Deutschland, Erste Ausgabe 1959, Nordwest

Die Trennung von Ost und West, die bereits mit Festlegung der Flugrouten der Trolley Mission im Jahre 1945 sichtbar wurde, ist gerade einmal 14 Jahre später, also im Jahre 1959, auf der ersten offiziellen Luftfahrtkarte der Bundesrepublik Deutschland („Blatt Nordwest“) dokumentiert worden.

Auf dieser Luftfahrtkarte, die von der Bundesanstalt für Flugsicherung (BFS), herausgegeben wurde, sind deutlich die Luftkorridore Hamburg-Berlin und Bückeburg-Berlin eingezeichnet, also die damaligen Strecken in die Deutsche Demokratische Republik. Deutlich sind auf dem Kartenmaterial die Teilung Deutschlands sowie der Verlauf der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze erkennbar.

Lizenz/Download:
Luftfahrtkarte BRD, Nordwest, 1959
8.830 x 7.638 Pixel
Dateigröße 61,85 MB


OLEX Flieger-Navigationskarte von 1939 für das Deutsche Reich

Datum: 12. Juni 2019
OLEX Flieger-Navigationskarte von 1939 für das Deutsche Reich

Auch die „Flieger-Navigationskarte“, die zum Ende der 1930’er Jahre von der damaligen Deutschen Benzin- und Petroleum-Gesellschaft GmbH (OLEX) aus Berlin als Luftfahrtkarte im Maßstab 1:2.500.000 herausgegeben wurde, kann und soll es dem interessierten Leser ermöglichen, die ehemaligen Flughäfen, Flugplätze und Flugfelder im Zweiten Weltkrieg besser verorten zu können.

Die „Flieger-Navigationskarte“ wurde im Siebenfarbendruck hergestellt und zeigte vorrangig jene Flughäfen und Landeplätze im Deutschen Reich, an denen Flugbenzin und Schmierstoffe der OLEX verfügbar waren. Während die „Luft-Navigationskarten“ vom Generalstab der Luftwaffe ausschließlich militärischen Zwecken dienten, waren Flugstreckenkarten der damaligen Luftfahrtgesellschaften oder die hier vorliegende „Flieger-Navigationskarte“ der OLEX Luftfahrtkarten, die ausschließlich für die zivile Luftfahrt entwickelt wurden.

Lizenz/Download:
OLEX Flieger-Navigationskarte 1939
14.402 x 12.210 Pixel
Dateigröße 241,37 MB

 

Kartenausschnitt Ruhrgebiet

 

Kartenausschnitt Mannheim/Heidelberg

 

Kartenausschnitt Belgien/Aachen/Eifel


Luft-Navigationskarte 1940 von Deutschland in Merkatorprojektion vom Generalstab der Luftwaffe

Datum: 10. Juni 2019
Luft-Navigationskarte 1940 von Deutschland in Merkatorprojektion vom Generalstab der Luftwaffe

In den letzten Jahren hat Herr Markus Lenz, der Autor der Internetseite der „Trolley Mission“, häufig Anfragen nach Landkarten bzw. Übersichtskarten und konkret nach Luftfahrtkarten der damaligen Zeit erhalten. Diese historischen Luftfahrtkarten stehen zwar nicht unmittelbar im Zusammenhang mit der Trolley Mission, die bekanntlich im Jahre 1945 stattgefunden hat. Das Kartenmaterial kann und soll es jedoch dem interessierten Leser ermöglichen, die ehemaligen Flughäfen, Flugplätze und Flugfelder im Zweiten Weltkrieg besser verorten zu können.

Aus diesem Grund wird nachstehend die „Luft-Navigationskarte in Merkatorprojektion“, Blatt Deutschland, die vom Reichsluftfahrtministerium sowie vom Generalstab der Luftwaffe herausgegeben wurde, zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Aus den sogenannten Vogel‘schen Karten, die vorrangig als Heereskarten genutzt wurden, sind vom Generalstab der Luftwaffe Fliegerkarten erstellt worden und als Arbeits- und Navigationskarten veröffentlicht worden. Die Arbeitskarten wurden im Maßstab 1:1.000.000 in Graustufen gedruckt, die Navigationskarten, später als „Luft-Navigationskarten“ bezeichnet, erschienen hingegen im Maßstab 1:2.000.000 im Fünffarbendruck.

Auf den Luft-Navigationskarten waren Verkehrsflughäfen, Militärflughäfen, Wasserflughäfen, Landeplätze, Funkfeuer, Hindernisse, Sperr- und Gefahrengebiete, Blindflug- und Blindlandegebiete eingezeichnet. Die zum Download angebotene Karte basiert auf der Ausgabe des Generalstabes der Luftwaffe aus dem Jahre 1940 und enthält Nachträge aus dem September 1942 sowie den Status der Bodenorganisationen vom 30. September 1942.

Download:
Luft-Navigationskarte 1940
5.646 x 5.444 Pixel
Dateigröße 9,6 MB


Luftbild von Essen im Mai 1945 - Sälzerstraße, Helmholtzstraße und Buddestraße sowie Krupp-Werke an der Haedenkampstraße

Datum: 19. Mai 2019
Luftbild von Essen im Mai 1945 - Sälzerstraße, Helmholtzstraße und Buddestraße sowie Krupp-Werke an der Haedenkampstraße

Die Luftaufnahme zeigt die Stadt Essen, insbesondere im linken, unteren Bereich den heutigen Helmholtzplatz, der von der Sälzerstraße, Unterdorfstraße und Helmholtzstraße umsäumt wird. Im rechten Bereich sind die zerstörten Krupp-Werke entlang der Haedenkampstraße zu sehen. Nachstehend ein aktuelles Vergleichsbild aus Google Earth.

Bildcode: 392BG102


Quelle: Google Earth 2019

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Essen Luftbilder
Essen Ansichtskarten
Essen Militaria


Luftbild von Braunschweig am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 2/11 der US Air Force

Datum: 18. Mai 2019
Luftbild von Braunschweig am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 2/11 der US Air Force

Luftbildserie Braunschweig 2/11. Dieses Luftbild von Braunschweig wurde am 12. Mai 1945 mit einer sogenannten „K-24 Aerial Surveillance Camera“, also mit einer professionellen Mittelformatkamera, die von der US Air Force im Krieg zur Luftbildaufklärung verwendet wurde, erstellt. Das Foto ist Bestandteil einer Luftbildserie, die insgesamt aus elf Luftbildern besteht.

Sollten Sie diese Internetseite mit einem Smartphone oder mit einem Tablet PC anschauen, können Sie das Foto mit einer Fingergeste erheblich vergrößern. Nutzen Sie einen Desktop PC, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen Sie den Menüpunkt „Grafik anzeigen“ aus. Das Bild wurde hier mit 2.400 x 2.200 Pixel gespeichert.

Möchten Sie dieses Luftbild kommentieren, also im Detail beschreiben, was genau zu sehen ist oder besonders markante Objekte mit einer Anmerkung hervorheben, so schreiben Sie bitte an die E-Mail-Adresse, die in der Rubrik „Information“ veröffentlicht ist. Ihr Text wird - wenn gewünscht - mit Namensnennung umgehend veröffentlicht - vielen Dank!

Bildcode: HDBR-02

Frau Nicole Beddig ergänzt folgende Informationen zu diesem Luftbild:

Dieses Bild zeigt den Bereich Niebelungenviertel in Braunschweig. In der Bildmitte ist die Siegfriedstraße zu sehen. Die bogenförmig verlaufende Bebauung ist der Walkürenring.


Luftbild von Braunschweig im Mai 1945 - Hugo-Luther-Straße, Arndstraße und Westbahnhof sowie Luther-Werke

Datum: 20. März 2019
Luftbild von Braunschweig im Mai 1945 - Hugo-Luther-Straße, Arndstraße und Westbahnhof sowie Luther-Werke

Die Luftaufnahme zeigt die Stadt Braunschweig, insbesondere die parallel zum Bildrand verlaufende Hugo-Luther-Straße, mit dem ehemaligen Bahnübergang, der Kreuzung zur Arndtstraße und dem Westbahnhof. Die im Bild zu erkennenden Lagerhallen und angrenzenden Wohnhäuser sind bis heute erhalten geblieben. Die bogenförmig verlaufenden Bahngleise sind heute ein Rad- und Wanderweg. Die zerbombten Ruinen zeigen die ehemaligen Luther-Werke, ein Unternehmen des Mühlen- und Maschinenbaus, das am 1. Juli 1875 von Gottlieb Luther gegründet wurde.

Nachdem die Luther-Werke im Jahre 1898 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurden und später mit der am 1. August 1921 von Hugo Greffenius in Frankfurt am Main gegründeten MIAG Mühlenbau und Industrie Aktiengesellschaft fusionierte, wurde der Firmensitz der MIAG im Jahre 1930 komplett nach Braunschweig verlegt. Wegen der rasant steigenden Rüstungsaufträge wuchs nicht nur die Beschäftigtenzahl in Braunschweig, sondern auch das Werksgelände.

Bedingt durch die Flugzeugproduktion der MIAG, u.a. Lizenzbauten der Typen Messerschmitt Bf 110, Me 210 und Me 410, wurden die Luther-Werke zu einem favorisierten Ziel alliierter Luftangriffe. Das ehemalige Firmengelände der Luther-Werke wird heute teilweise von der Braunschweiger Niederlassung der ALBA AG als Betriebshof für die Stadtreinigung genutzt. Das Luftbild wurde von Herrn Friedrich Oppermann identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG03

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Braunschweig Luftbilder
Braunschweig Ansichtskarten
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Eine Farbfilmreise durch Ruhrgebiet, Rheinland, Bayern und Berlin im Jahre 1947

Datum: 5. März 2019
Eine Farbfilmreise durch Ruhrgebiet, Rheinland, Bayern und Berlin im Jahre 1947

Auch bei diesem Videofilm gilt anzumerken, dass nach dem derzeitigen Stand der Forschung während der „Trolley Mission“ keinerlei Filmaufnahmen, sondern lediglich Luftbilder erstellt worden sind. Um die Nachkriegszeit - insbesondere für ein jüngeres Publikum - auch in bewegten Bildern zu illustrieren, ist der nachstehende Farbfilm aus dem Jahre 1947 hinzugefügt worden.

Bei den Aufnahmen handelt es sich leider um sehr amateurhaftes Filmmaterial von George T. Fonda, der während einer Handelsreise im Auftrag der US-amerikanischen „Weirton Steel Company“ Trümmer, Sehenswürdigkeiten sowie Alltagsszenen mit einer 16-mm-Farbfilmkamera in Essen, Köln, Nürnberg, Fürth sowie in Berlin gedreht hat. Ein Großteil der Städte und Orte, an denen vor nun mehr 73 Jahren gedreht wurde, konnte teilweise identifiziert werden; allerdings sind bestimmte Straßen und Gebäude, die in Berlin gefilmt worden sind, bislang völlig unbekannt.

Quelle: Bildarchiv Markus Lenz, Frankfurt am Main


Identifizierte Drehorte
00:21 Krupp-Werke, Essen
02:04 Oberhausen
02:21 Zeche Zollverein, Schacht Albert Vögler, Essen
02:48 Villa Hügel, Essen
03:24 Köln
04:29 Schiffahrt auf dem Rhein
04:46 Sektkellerei „Matheus Müller“, Eltville am Rhein
05:29 Niederwalddenkmal, Rüdesheim
06:33 Nürnberg
09:08 Fürth
09:25 Bäckerei Nagel, Marktplatz, Fürth
09:41 McGraw Kaserne, München
10:00 Berlin
12:21 Siegessäule, Berlin
12:57 Reichstag, Berlin
13:08 Sowjetisches Ehrenmal im Tiergarten, Berlin
13:22 Brandenburger Tor, Berlin
13:47 Neue Reichskanzlei, Voßstraße, Berlin
14:47 Bunker im Garten der Reichskanzlei, Berlin
15:58 Trümmerfrauen, Berlin
19:27 Berliner Dom
20:20 Berliner Funkturm, Messegelände
21:12 Olympiastadion („Reichssportfeld“), Berlin
22:01 Sommerbad Olympiastadion („Olympia-Schwimmstadion“), Berlin
22:54 Waldbühne, Berlin


Eine Farbfilmreise durch Deutschland im Jahre 1951

Datum: 5. März 2019
Eine Farbfilmreise durch Deutschland im Jahre 1951

Vorab gilt anzumerken, dass nach dem derzeitigen Stand der Forschungsergebnisse während der „Trolley Mission“ keinerlei Filmaufnahmen, sondern lediglich Luftaufnahmen erstellt worden sind. Um die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch auch in bewegten Bildern zu illustrieren, ist der nachstehende Farbfilm aus dem Jahre 1951 hinzugefügt worden. Diese Filmaufnahmen in Farbe zeigen Deutschland bzw. die Amerikanische und Britische Besatzungszone sechs Jahre nach dem Kriegsende.

• Bitte hier weiterlesen...


Luftbild der alten Windmühle an der A4 bei Zoeterwoude-Dorp südlich von Leiden (Niederlande)

Datum: 27. Februar 2019
Luftbild der alten Windmühle an der A4 bei Zoeterwoude-Dorp südlich von Leiden (Niederlande)

Das Luftbild entstand südlich von Leiden in der Nähe der heutigen Autobahn A4. Markant ist die alte Windmühle bzw. Poldermühle, die im Zeitraum von 1645 bis 1646 von Adriaen Jacobszn Butterma errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht (Rijnlandse Molenstichting). Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG096


Zeche Sachsen in Hamm - Stadteil Heessen - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Datum: 8. Februar 2019
Zeche Sachsen in Hamm - Stadteil Heessen - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Das Luftbild zeigt die Zeche Sachsen, ein Steinkohlebergwerk im Stadtteil Hamm-Heessen, das von 1912 bis 1976 betrieben wurde. Im Zweiten Weltkrieg gehörte die Zeche der Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten Hermann Göring an. Luftangriffe der Royal Air Force am 16. Februar 1945 sowie am 27. März 1945 beschädigten die Übertageanlagen stark. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG101

Hinweis: Beachten Sie bitte die manchmal außergewöhnlich seltenen Auktionen und Angebote im Verkaufsportal Ebay, insbesondere in der Rubrik „Luftbilder“ sowie „Ansichtskarten“ und „Militaria“.
Hamm Luftbilder
Hamm Ansichtskarten
Hamm Militaria


Zeche Hannibal in Bochum-Hofstede Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Datum: 8. Februar 2019
Zeche Hannibal in Bochum-Hofstede Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Das Luftbild zeigt die Zeche Hannibal und das Hydrierwerk von Krupp in Bochum, Stadteil Hofstede. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG098

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Bochum Luftbilder
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Flugplatz Merseburg - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Datum: 2. Februar 2019
Flugplatz Merseburg - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Das Luftbild zeigt das Geländes des Flugplatzes Merseburg in Sachsen-Anhalt. Der Flugplatz wurde im Jahre 1925 als Segelflugplatz eingeweiht, jedoch nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten zu einem Fliegerhorst der Luftwaffe umfunktioniert. Auf dem Gelände befanden sich neben Kasernen und einer Fliegergarnison ab dem Jahre 1936 auch eine Zweigstelle der Junkers-Werke.

Diese Luftaufnahme wurde im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden. Aufgrund der geographischen Lage kann diese Luftaufnahme nicht während der Trolley Mission im Mai 1945 erstellt worden sein, da die US-amerikanischen Truppen strengstens dem Befehl folgen mußten, nicht ins Gebiet der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) - also in die spätere Sowjetische Besatzungszone - einzufliegen. Das Luftbild muß bereits im April 1945 erstellt worden sein, denn am 12. April 1945 wurde der Flugplatz durch US-Truppen eingenommen und wenige Wochen später an die sowjetische Luftwaffe übergeben. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG20


Braunkohle- und Kraftwerk Böhlen-Lippendorf - Luftbild der Braunkohle-Benzin AG der Aktiengesellschaft Sächsische Werke

Datum: 1. Februar 2019
Braunkohle- und Kraftwerk Böhlen-Lippendorf - Luftbild der Braunkohle-Benzin AG der Aktiengesellschaft Sächsische Werke

Das Luftbild zeigt den Standort der AG Sächsische Werke in Böhlen südlich von Leipzig in Sachsen. Die in den 1920'er Jahren gegründete Brikettfabrik wurde stetig zu einem Großkraftwerk ausgebaut. In den Jahren 1936 bis 1941 wurden die Entphenolung, ein Gaswerk sowie die Schwefelgewinnung hinzugefügt. Es wurden Briketts, Dampf, Elektroenergie, Gas, Teer, Leichtöl, Industriekoks und Schwefel erzeugt. Während der Kriegsjahre die AG Sächsische Werke verpflichtet, der Braunkohle-Benzin AG (BRABAG) beizutreten und im Werk Böhlen die Produktion synthetischen Benzins aufzunehmen. Das Werk wurde in den Jahren 1944/1945 bei Luftangriffen schwer zerstört.

Diese Luftaufnahme wurde im Archiv der 306. Bomb Group Historical Association gefunden. Aufgrund der geographischen Lage kann diese Luftaufnahme nicht während der Trolley Mission im Mai 1945 erstellt worden sein, da die US-amerikanischen Truppen strengstens dem Befehl folgen mußten, nicht ins Gebiet der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) - also in die spätere Sowjetische Besatzungszone - einzufliegen. Das Bild muß vermutlich noch vor dem Mai 1945 erstellt worden sein. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 306BG21


Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe im Mai 1945, die auch als „Low Level Tour“, als „Low Level Mission“ oder als „Cook‘s Tour“ bezeichnet wurde. Seinerzeit sind Luftbilder erstellt worden, die deutsche Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.