Koblenz Luftbild Deutsches Eck, Moseleisenbahnbrücke und Balduinbrücke

Datum: 12. September 2019
Koblenz Luftbild Deutsches Eck, Moseleisenbahnbrücke und Balduinbrücke

Im Rahmen des Sichtfluges stellte die Mündung der Mosel in den Rhein einen besonders auffälligen, flugnavigatorischen Orientierungspunkt am Boden dar. Koblenz gehörte im Zweiten Weltkrieg zu den favorisierten Angriffszielen der US-amerikanischen und britischen Luftwaffe. Der wohl schlimmste Luftangriff geschah am 6. November 1944, als die Koblenzer Innenstadt und ihr historisches Stadtbild für immer vernichtet wurden; zwei Millionen Kubikmeter Trümmer prägten seinerzeit das Stadtbild.

Leider ist auf der Photographie das Deutsches Eck mit dem monumentalen Denkmal von Kaiser Wilhelm I. nicht zu erkennen, jedoch sind in der unteren Bildhälfte die Moseleisenbahnbrücke sowie die Balduinbrücke, die bereits im 14. Jahrhundert erbaut wurde, abgebildet. Ungefähr in der Bildmitte sind das kurfürstliche Schloß und dahinter die Pfaffendorfer Brücke zu sehen. Unmittelbar am linken Bildrand ist die Basilika Sankt Kastor zu erkennen, die älteste Kirche von Koblenz. Entlang des Moselufers sind die Florinskirche (evangelisch) und die Liebfrauenkirche (katholisch) gelegen.

Bildcode: GCTM31 + GCTM32

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Hanau Luftbild Hauptbahnhof

Datum: 12. September 2019
Hanau Luftbild Hauptbahnhof

Entsprechend der Bedeutung der Stadt Hanau als Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt zeigt die Abbildung den Hanauer Hauptbahnhof in zerstörtem Zustand. Deutlich ist in der unteren Bildhälfte die heutige Westerburgstraße zu erkennen, die über die Gleisanlagen (Brücke) in die heutige Willy-Brandt-Straße mündet.

Dampflokomotiven und Züge befinden sich nicht in Fahrt, sondern stehen bedingt durch zerstörte Gleiskörper still an den Bahnsteigen und auf den Abstellgleisen. Obwohl das imposante Bahnhofsgebäude mit Vorplatz die beiden bereits erwähnten schweren Luftangriffe recht unversehrt überstanden hatte, diente es nur bis ins Jahr 1966 als Empfangsgebäude und wurde danach abgerissen bzw. durch ein nördlich der Gleisanlagen liegendes Bahnhofsgebäude ersetzt.

Bildcode: GCTM29 + GCTM30

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Frankfurt am Main Luftbild Großmarkthalle und Deutschherrnbrücke

Datum: 12. September 2019
Frankfurt am Main Luftbild Großmarkthalle und Deutschherrnbrücke

Auf dem Luftbild ist das Frankfurter Ostend, insbesondere die Großmarkthalle mit angrenzender Deutschherrnbrücke (Eisenbahnbrücke) und dahinter liegendem Osthafen zu erkennen. Obgleich Frankfurt am Main seit dem Sommer 1940 knapp 75 Luftangriffen zum Opfer fiel, war das Frankfurter Ostend weit weniger stark betroffen als die historische Frankfurter Altstadt, die zunächst am 18. März 1944 teilweise und schließlich am 22. März 1944 restlos zerstört wurde.

Der in der oberen rechten Bildhälfte liegende Stadtteil Oberrad, der an die Stadt Offenbach am Main angrenzt, und die damals unmittelbar am Mainufer liegenden Schlacht- und Viehhofbetriebe blieben gänzlich von den Luftangriffen unversehrt. Dennoch existiert das gesamte Areal am linken wie rechten Mainufer heute nicht mehr, da auf dem Gelände der Großmarkthalle die europäischen Zentralbank ein neues Zuhause gefunden hat, das von zahlreichen Wohnhäusern entlang der Oskar-von-Miller-Straße umgegeben wird. Anstelle des ehemaligen Schlachthofes entstand am Deutschherrnufer zudem ein neues Einkaufs- und Wohnviertel.

Bildcode: GCTM25 + GCTM26

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Frankfurt am Main Luftbild der Altstadt mit Dom sowie zerstörten Mainbrücken

Datum: 12. September 2019
Frankfurt am Main Luftbild der Altstadt mit Dom sowie zerstörten Mainbrücken

Es sind die Überreste und Ruinen der Frankfurter Altstadt zu erahnen. Während der Sankt Bartholomäus Dom wie ein Mahnmal - zumindest mit Kirchturm - erhalten blieb, lag ihm die historische Altstadt nur noch in Trümmern zu Füßen. Am unteren Bildrand ist noch der bombardierte Eiserne Steg zu erkennen, dem am oberen Bildrand die Alte Brücke folgt.

Am linken Mainufer erstreckt sich der Mainkai, wo Rententurm und Saalhofkapelle zu sehen sind. Parallel dazu verläuft die Saalgasse, zu deren Beginn der Römerberg mit Nikolaikirche gelegen ist. Nachdem zur Mitte der 1980’er Jahre die erste Häuserzeile am Römerberg nach historischen Vorbildern rekonstruiert wurde, soll im Rahmen des Dom-Römer-Projektes - nach nunmehr 70 Jahren - auch wieder das gesamte Areal der historischen Altstadt wiederhergestellt werden.

Auch verläuft die Obermainanlage quer durch das Bild, d.h. jener alte Stadtgraben, an welchem u.a. die Alte Stadtbibliothek (Obermaintor) und das Hospital zum Heiligen Geist liegen. Dahinter ist unschwer das Zoogesellschaftshaus mit Tiergarten zu erkennen, dem sich in der oberen Bildhälfte die Frankfurter Stadtteile Ostend mit Osthafen und Ostbahnhof sowie Bornheim anschließen.

Bildcode: GCTM22 + GCTM23 + GCTM24

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Frankfurt am Main Luftbild der Reichsautobahn-Brücke in Niederrad

Datum: 12. September 2019
Frankfurt am Main Luftbild der Reichsautobahn-Brücke in Niederrad

Das Luftbild zeigt die ehemalige Brücke der Reichsautobahn bzw. heutige Autobahnbrücke im Stadtteil Niederrad. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM20 + GCTM21

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Düsseldorf Luftbild Rheinufer mit Tonhalle und Oberkasseler Brücke

Datum: 12. September 2019
Düsseldorf Luftbild Rheinufer mit Tonhalle und Oberkasseler Brücke

Das Luftbild zeigt die Oberkasseler Brücke, welche den Stadtteil Oberkassel mit der Düsseldorfer Altstadt verbindet. In der unteren Bildhälfte ist ein Teil der heutigen Festwiese Oberkassel zu erkennen, woran sich zum einen der Kaiser-Wilhelm-Ring und zum anderen der Kaiser-Friedrich-Ring anschließen. Auf dem gegenüberliegenden Rheinufer befindet sich nördlich der Altstadt, am Ende der Oberkasseler Brücke gelegen die Tonhalle, ein Konzerthaus in Düsseldorf.

Dem Rheinufer zur rechten Bildhälfte hin folgend steht die Sankt Lambertus Kirche, eines der ältesten Bauwerke in der Altstadt; direkt daneben, dem Schloßufer folgend, schließt sich der Burgplatz an, wo der alte Schloßturm steht. Er ist das einzige Überbleibsel des Düsseldorfer Schlosses, das bereits im Jahre 1872 durch einen Großbrand vernichtet wurde. Der Schloßturm, der nach den Luftangriffen im Jahre 1943 völlig ausbrannte, ist das Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf und beherbergt heute das Schiffahrtsmuseum, eines der ältesten Binnenschiffahrtsmuseen in Deutschland überhaupt.

Bildcode: GCTM18 + GCTM19

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Düsseldorf Luftbild Hauptbahnhof

Datum: 12. September 2019
Düsseldorf Luftbild Hauptbahnhof

Auf dem Luftbild ist die Stadt Düsseldorf zu erkennen, die während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg, insbesondere am 12. Juni 1943, durch gezieltes Bombardement der britischen Luftwaffe weitgehend zerstört wurde. In der oberen Bildhälfte ist der nördliche Teil der Gleisanlagen vom Düsseldorfer Hauptbahnhof zu sehen, worunter die Erkrather Straße und die Kölner Straße als Unterführung verlaufen.

Den Bahngleisen zur linken Bildhälfte hin folgend ist unschwer die Elisabethkirche am Vinzenzplatz zu erkennen, von wo aus sich die Gerresheimer Straße entlang der Häuserruinen bis zur Worringer Straße und später bis zur Kölner Straße erstreckt. Die Industrieanlagen hinter den Bahngleisen neben dem Hauptbahnhof gehörten seinerzeit zur Maschinenfabrik Haniel & Lueg, woran sich an der Erkrather Straße das alte Straßenbahndepot der Rheinbahn AG anschloß. Aus dem alten Straßenbahndepot entstand zu Beginn der 1990’er Jahre das „Capitol Theater“.

Bildcode: GCTM16 + GCTM17

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Bonn Luftbild mit Blick auf das Siebengebirge

Datum: 12. September 2019
Bonn Luftbild mit Blick auf das Siebengebirge

Zu erkennen ist die Nordstadt von Bonn, die zerstörte alte Rheinbrücke, die heute den Namen „Kennedybrücke“ trägt und die Altstadt von Bonn mit dem Stadtteil Bonn-Beuel verbindet. Nachdem Bonn im Verlauf des Zweiten Weltkrieges größtenteils von Luftangriffen verschont geblieben ist, zerstörte ein Bombardement der britischen Luftwaffe am 18. Oktober 1944 innerhalb von nur 30 Minuten die Innenstadt. Im Hintergrund ist das Siebengebirge mit den darunter liegenden Städten Königswinter und Bad Honnef zu erkennen.

In der rechten Bildhälfte sind die kleinen Einfamilienhäuser in der Mondorfer Straße zu sehen, die wie an einer Perlenkette aufgereiht zum heutigen Sportpark Nord führen, der allerdings erst Ende der 1960’er Jahre geschaffen wurde; daran schließt sich der heutige Krankenhauskomplex vom Landschaftsverband Rheinland am Kaiser-Karl-Ring an, der im Jahre 1882 als Rheinische Provinz-Irrenanstalt gegründet wurde und später als Rheinische Kliniken Bonn bezeichnet worden ist. Zum Komplex des Klinikgeländes gehörte damals die Anstaltskapelle, die heute den Namen Christus-König-Kirche trägt.

Bildcode: GCTM14 + GCTM15

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Aschaffenburg Luftbild Pionierkaserne und Südbahnhof

Datum: 12. September 2019
Aschaffenburg Luftbild Pionierkaserne und Südbahnhof

Aschaffenburg selbst war in den Jahren 1940 bis 1945 stets das Angriffsziel von knapp 20 alliierten Luftangriffen. Der schwerste erfolgte am 21. November 1944 durch die Royal Air Force, bei welchem große Teile von Aschaffenburg zerstört wurden. So ist in der Abbildung oben rechts die heutige Adenauerbrücke über den Main in zerstörtem Zustand zu sehen. In der Bildmitte ist unschwer der Aschaffenburger Südbahnhof mit seinen Gleisanlagen zu erkennen, der an das benachbarte Gewerbegebiet Schweinheim angrenzt.

Quer durch das Bild führt die Schweinheimer Straße, an deren ersten Abzweigung die Christian-Schad-Straße liegt, wo damals die Pionierkaserne lag. Die fünf imposanten Kasernengebäude sind auch heute noch vollständig erhalten; unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie von der US-amerikanischen Militärregierung übernommen, welche dort die sogenannten „Fiori Barracks“ einrichtete. Die „Fiori Barracks“ wurden in den frühen 1990’er Jahren aufgegeben und dienen heute als reguläre Wohnhäuser.

Bildcode: GCTM12 + GCTM13

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Aschaffenburg Luftbilder
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Aschaffenburg Luftbild Güterbahnhof und Hauptbahnhof

Datum: 12. September 2019
Aschaffenburg Luftbild Güterbahnhof und Hauptbahnhof

Dieses Luftbild zeigt - von der Bildmitte aus gesehen - zunächst den Güterbahnhof sowie - zum rechten Bildrand hin - den Aschaffenburger Hauptbahnhof. Am Mainufer, dort wo Rauchschwaden entlang ziehen, ist das Wahrzeichen der Stadt, nämlich das Schloß Johannisburg zu erkennen. Ferner ist im Hintergrund der Main mit der Aschaffenburger Maininsel zu sehen. In der linken Bildhälfte ist außerdem der Hofgarten zu erkennen, der im Norden von der Platanenallee und im Osten von der Hofgartenstraße umsäumt wird. Darin befindet sich heute wie damals der Park Schöntal, ein Landschaftsgarten inmitten der Stadt.

In der unteren, rechten Bildhälfte sind zahlreiche Bombentrichter auszumachen; sie entstanden im Rahmen der Luftangriffe auf Aschaffenburg und zielten auf das am Güterbahnhof gelegene Industrie- und Gewerbegebiet ab. Vom Bahnbetriebswerk Aschaffenburg mit Schornstein, Wasserturm und mehreren Lokschuppen ist heute nur noch der große Ringlokschuppen übrig geblieben. Deutlich zu erkennen ist auch die zerstörte Glattbacher Überfahrt, jene Brücke zwischen Güterbahnhof und Hauptbahnhof.

Bildcode: GCTM10 + GCTM11

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Sankt Vith oder St. Vieth - Luftbild aus dem Mai 1945 im Zweiten Weltkrieg (Belgien)

Datum: 12. September 2019
Sankt Vith oder St. Vieth - Luftbild aus dem Mai 1945 im Zweiten Weltkrieg (Belgien)

Das Luftbild, das am 7. Mai 1945 erstellt wurde, zeigt einen kleinen Teil der Stadtgemeinde Sankt Vith bzw. St. Vieth im Osten der Provinz Lüttich in Belgien. Die Gemeinde liegt an der Schnittstelle zwischen Eifel und Ardennen. St. Vith wurde während der Trolley Mission aus besonderem Grund aus der Luft photographiert: Während des Zweiten Weltkrieges marschierten am 10. Mai 1940 deutsche Truppen nach St. Vith ein. Zunächst war die Stadtgemeinde damit nur vom Deutschen Reich annektiert worden.

Mit dem Vorrücken der US-amerikanischen Truppen ereigneten sich im August 1944 die ersten Kampfhandlungen, wobei die Sankt-Vitus-Kirche und der Bahnhof zerstört wurden. Im September 1944 wurde Sankt Vith von US-Truppen eingenommen. Im Zuge der Ardennenoffensive - The Battle of the Bulge (Ardennes Counteroffensive) - geriet Sankt Vith allerdings wieder in den Fokus der Kriegshandlungen, als die Wehrmacht im Dezember 1944 mit dem Beschuß auf Sankt Vith begann, um die dort stationierte 2. US-Infanteriedivision zu verdrängen.

Schließlich wurde Sankt Vith wenige Tage später wieder von deutschen Truppen eingenommen, was dazu führte, dass alliierte Bomberverbände die Stadtgemeinde an den beiden Weihnachtstagen im Jahre 1944 sprichwörtlich in Schutt und Asche legten, was auf dem Luftbild deutlich zu erkennen ist.

Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM07 + GCTM08

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Der Fluß Schelde bei Nazareth und Eke bei Gent - Luftbild im Mai 1945 (Belgien)

Datum: 12. September 2019
Der Fluß Schelde bei Nazareth und Eke bei Gent - Luftbild im Mai 1945 (Belgien)

Das Luftbild zeigt den Fluß Schelde in der Nähe der Gemeinde Nazareth. Das Foto wurde während der Trolley Mission am 7. Mai 1945 erstellt, als die Piloten von Norden kommend über die Hafenanlagen von Gent geflogen sind und dann in einem südöstlichen Halbkreis-Flugmanöver weiter in Richtung Brüssel abgedreht sind. Nazareth ist eine belgische Gemeinde, die aus den Ortsteilen Nazareth und Eke besteht und in der Region Flandern liegt. Die Stadt Gent liegt etwa zehn Kilometer nördlich davon entfernt. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM05 + GCTM06

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Luftbild Dorf Fosse von Trois-Ponts Mai 1945 (Belgien)

Datum: 12. September 2019
Luftbild Dorf Fosse von Trois-Ponts Mai 1945 (Belgien)

Das Foto wurde am 7. Mai 1945 erstellt und zeigt das kleine Dorf Fosse in Belgien. Das Dorf gehört zur Gemeinde Trois-Ponts, ehemals Dreibrücken (deutsch), und liegt in der Provinz Lüttich. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM04

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Moseleisenbahnbrücke und Balduinbrücke in Koblenz

Datum: 11. September 2019
Moseleisenbahnbrücke und Balduinbrücke in Koblenz

Das Luftbild zeigt zur Linken die Moseleisenbahnbrücke und zur Rechten die Balduinbrücke in Koblenz. Die Grundsteinlegung der Moseleisenbahnbrücke erfolgte am 11. November 1857. Der erste Zug der damals tätigen Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft fuhr am 11. November 1858 über die fertiggestellte Brücke. Unweit entfernt erstreckt sich die Balduinbrücke über die Mosel. Sie ist eine steinerne Bogenbrücke und die älteste Brücke von Koblenz, erbaut im 14. Jahrhundert.

Die Moseleisenbahnbrücke wurde zum Ende des Zweiten Weltkrieges im März 1945 von den sich zurückziehenden Einheiten der Wehrmacht gesprengt, aber nur wenige Tage später von US-amerikanischen Truppen durch eine Behelfsbrücke provisorisch repariert. Auch die Balduinbrücke wurde im März 1945 von der Wehrmacht gesprengt. Der Wiederaufbau fand bereits in den Jahren von 1946 bis 1949 statt.

Bildcode: 44BG08

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Dortmund Westfalenhütte - Thyssen Krupp Werke im Mai 1945

Datum: 11. September 2019
Dortmund Westfalenhütte - Thyssen Krupp Werke im Mai 1945

Das Luftbild zeigt einen Teil der Thyssen-Krupp-Werke in Dortmund, der sogenannten „Westfalenhütte“. Das Stahlunternehmen, damals Hoesch AG, wurde im Jahre 1871 errichtet. Die Westfalenhütte besaß mit dem Bahnhof Dortmund-Hoesch sogar einen eigenen Haltepunkt. Infolge der Veränderungen auf dem globalen Stahlmarkt gingen die Aktivitäten der Hoesch AG nach Fusionen letztlich im Konzern ThyssenKrupp auf.

Nachdem Hochöfen, die Sinteranlage und das Warmbreitbandwalzwerk der Westfalenhütte stillgelegt wurden, sind die Aktivitäten auf dem Gelände mittlerweile auf wenige Kernbereiche geschrumpft. Eine der wenigen, verbliebenen Anlagen ist die Feuerverzinkungsanlage der ThyssenKrupp Steel („Dortmunder Oberflächen-Centrum“); ansonsten entspricht die Westfalenhütte heute einer der größten Industriebrachflächen mitten in Europa. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 44BG07

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Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe im Mai 1945, die auch als „Low Level Tour“, als „Low Level Mission“ oder als „Cook‘s Tour“ bezeichnet wurde. Seinerzeit sind Luftbilder erstellt worden, die deutsche Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.