Luftbild der zerstörten Brücke von Arnheim (John-Frost-Brücke, John Frostbrug bzw. Bridge to Liberation)

Datum: 29. Dezember 2019
Luftbild der zerstörten Brücke von Arnheim (John-Frost-Brücke, John Frostbrug bzw. Bridge to Liberation)

Das Luftbild zeigt die sogenannte „Brücke von Arnheim“ über den Nederrijn. Ursprünglich wurde die Brücke zwischen 1932 und 1935 errichtet, um die Arnheimer Innenstadt mit den neueren Stadtteilen Arnheims zu verbinden. Während der deutschen Invasion im Jahre 1940 wurde die Brücke von der niederländischen Armee gesprengt, um den deutschen Vormarsch zu verlangsamen.

Nach der Kapitulation der Niederlande wurde zunächst eine provisorische Pontonbrücke errichtet, während die eigentliche Brücke repariert wurde. Im August 1944 wurde die dann (neue) Brücke fertiggestellt. In der Schlacht von Arnheim, die vom 17. bis 25. September 1944 als Teil der „Operation Market Garden“ stattgefunden hatte, war die Brücke von Arnheim die letzte funktionsfähige Rheinbrücke, welche die Alliierten für ihren Vormarsch ins Deutsche Reich hätten nutzen können.

Daher mußte die Brücke von den alliierten Truppen erobert und so lange wie möglich verteidigt werden. Allerdings gelang es von allen gelandeten britischen Truppen nur dem dem Bataillon von Generalmajor John Frost, die Nordseite der Brücke zu erobern. Die Wehrmacht verteidigte die Brücke ebenso und eröffnete von zwei Positionen das Feuer, nämlich von der Südseite der Brücke sowie vom Stadtzentrum. Schlußendlich gelang es den Alliierten jedoch nicht, die Brücke zu übernehmen. Um zu verhindern, dass die Wehrmacht die Brücke zurückerobern konnte, wurde sie schließlich von Einheiten der britischen sowie US-amerikanischen Armee gesprengt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die gesprengte Brücke repariert und im Jahre 1950 wieder für den Verkehr freigegeben. Im Jahre 1978 wurde die Rheinbrücke nach dem britischen Generalmajor John Frost benannt, so dass sie heute als „John-Frost-Brücke“ bzw. „John Frostbrug“ bekannt ist. Seit dem Jahre 2007 steht die Brücke, die vornehmlich auch als „Bridge to Liberation“ bekannt ist, unter Denkmalschutz.

Bildcode:
44BG01

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Luftbild von Andenne an der Maas Mai 1945 (Belgien)

Datum: 29. Dezember 2019
Luftbild von Andenne an der Maas Mai 1945 (Belgien)

Das Luftbild wurde während der Trolley Mission am 7. Mai 1945 erstellt und zeigt Andenne an der Maas, eine Stadt in der Provinz Namur im wallonischen Teil Belgiens. Das Luftbild wurde von Herrn Michael Schmitz identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: GCTM02

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Luftbild der völlig zerstörten Eisenbahnbrücke bei Oosterbeek (Niederlande)

Datum: 27. Dezember 2019
Luftbild der völlig zerstörten Eisenbahnbrücke bei Oosterbeek (Niederlande)

Das Luftbild zeigt die zerstörte Eisenbahnbrücke Oosterbeek in der niederländischen Provinz Gelderland. Oosterbeek liegt etwa fünf Kilometer westlich von Arnheim. Das Luftbild wurde von Herrn Matthias Kloß identifiziert - vielen Dank!

Bildcode: 392BG079


Gießen nach den Weltkriegsbomben im Mai 1945: Luftbild von Landgericht und Amtsgericht sowie Gießener Brauhaus

Datum: 19. Dezember 2019
Gießen nach den Weltkriegsbomben im Mai 1945: Luftbild von Landgericht und Amtsgericht sowie Gießener Brauhaus

Diese Luftaufnahme stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt einen Teil der Ostanlage der Stadt Gießen, der seinerzeit als „Hitlerwall“ bezeichnet wurde. Entlang der Bildmitte verläuft die Ostanlage, wobei auf der rechten Straßenseite die Ruinen des Landgerichtes Gießen sowie des Amtsgerichtes Gießen zu erkennen sind.

In der oberen Bildhälfte kreuzen sich die heutige Walltorstraße, Ostanlage und Marburger Straße, wo seinerzeit die im Jahre 1899 gegründete Firma Gießener Brauhaus und Spiritusfabrik A. & W. Denninghoff angesiedelt war. Dort, wo auf dem Luftbild von 1945 noch ein Schornstein zu erkennen ist (Brauhausgelände), befindet sich heute die Bundesagentur für Arbeit.

Dieses Luftbild ist vom „San Diego Air & Space Museum“ mit dem Hinweis „no known copyright restrictions“ versehen. Es gilt somit als „public domain“ bzw. frei von bekannten Nutzungs- und Urheberrechten. Daher können Sie das Luftbild nachstehend direkt herunterladen.

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Luftbild von Gießen und seinen Ruinen nach dem Weltkrieg: Landgraf-Philipp-Platz, Brandgasse, Braugasse und Zeughaus im Mai 1945

Datum: 18. Dezember 2019
Luftbild von Gießen und seinen Ruinen nach dem Weltkrieg: Landgraf-Philipp-Platz, Brandgasse, Braugasse und Zeughaus im Mai 1945

Dieses Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt die Innenstadt von Gießen in der Nähe des Landgraf-Philipp-Platzes im Mai 1945. Diagonal durch die Bildmitte verläuft die Walltorstraße, von der (links) die Brandgasse und (rechts) die Braugasse zum Landgraf-Philipp-Platz führen. Ganz unten im Luftbild sind die Trümmer und Ruinen des Zeughauses zu erkennen.

Dieses Luftbild ist vom „San Diego Air & Space Museum“ mit dem Hinweis „no known copyright restrictions“ versehen. Es gilt somit als „public domain“ bzw. frei von bekannten Nutzungs- und Urheberrechten. Daher können Sie das Luftbild nachstehend direkt herunterladen.

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Luftbild von Gießen mit Johanneskirche und Stadttheater aus dem Mai 1945

Datum: 17. Dezember 2019
Luftbild von Gießen mit Johanneskirche und Stadttheater aus dem Mai 1945

Dieses Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt eine weitere Großaufnahme der Universitätsstadt Gießen im Mai 1945. Sehr gut sind die historischen Grenzen Nordanlage, Ostanlage, Südanlage sowie Westanlage zu erkennen, die einst die Innenstadt umsäumten. Entlang der Südanlage lassen sich auf der rechten Bildhälfte die Johanneskirche und wenige Meter später das Stadttheater Gießen erkennen.

Dieses Luftbild ist vom „San Diego Air & Space Museum“ mit dem Hinweis „no known copyright restrictions“ versehen. Es gilt somit als „public domain“ bzw. frei von bekannten Nutzungs- und Urheberrechten. Daher können Sie das Luftbild nachstehend direkt herunterladen.

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Luftbild von Gießen aus dem Mai 1945: Sachsenhäuser Brücke, Lahn und Kinkels Mühle

Datum: 16. Dezember 2019
Luftbild von Gießen aus dem Mai 1945: Sachsenhäuser Brücke, Lahn und Kinkels Mühle

Dieses Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt eine Großaufnahme der Stadt Gießen. Links unten auf dem Bild verläuft die Lahn, die von der heutigen „Sachsenhäuser Brücke“ überspannt wird. Gut zu erkennen ist ferner das Mühlengebäude („Kinkels Mühle“), das ursprünglich viergeschossig war und nach dem Zweiten Weltkrieg um zwei Geschosse aufgestockt wurde.

Ebenso ist zu erkennen, dass sich das Wehr im Mai 1945 noch an anderer Stelle befand als heute. Es wurde nach einem Neubau im Jahre 1979 einige Meter weiter flußabwärts installiert und besteht heute zusätzlich aus einer Fußgängerbrücke. Direkt daneben befindet sich heute das sogenannte „Lahnfenster“.

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Bahnbetriebswerk Gießen an der Frankfurter Straße mit Ringlokschuppen - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Datum: 15. Dezember 2019
Bahnbetriebswerk Gießen an der Frankfurter Straße mit Ringlokschuppen - Luftbild aus dem Zweiten Weltkrieg

Diese Luftaufnahme stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt das alte Bahnbetriebswerk Gießen. Oberhalb der beiden Ringlokschuppen verlaufen die Frankfurter Straße sowie die Haupteisenbahnlinie nach Marburg (Norden) bzw. Friedberg und Frankfurt (Süden). Fast erschreckend ist die unendliche Vielzahl der Bombenkrater.

Bei YouTube kann eine Videodokumentation über die alten Lokschuppen angeschaut werden. Die Adresse zum Video lautet https://www.youtube.com/watch?v=UgFKNzzPmFA

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Gießen im Zweiten Weltkrieg - Luftbild Landgraf-Philipp-Platz, Neues Schloß und Zeughaus

Datum: 14. Dezember 2019
Gießen im Zweiten Weltkrieg - Luftbild Landgraf-Philipp-Platz, Neues Schloß und Zeughaus

Dieses Gießener Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt das völlig zerstörte Zeughaus, das nach dem Wiederaufbau zur Universitätsbibliothek Gießen gehört. Ebenso sind der Landgraf-Phillipp-Platz und das Neue Schloß zu erkennen.

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Historisches Luftbild von Berlin Landwehrkanal, U-Bahnhof Gleisdreieck und Anhalterbahnhof

Datum: 13. Dezember 2019
Historisches Luftbild von Berlin Landwehrkanal, U-Bahnhof Gleisdreieck und Anhalterbahnhof

Dieses Luftbild stammt aus der Sammlung „World War II Images“ des „San Diego Air & Space Museum“ und zeigt einen Ausschnitt von Berlin. Durch das Bild schlängelt sich der Landwehrkanal; links ist der Anhalterbahnhof zu sehen, von dem heute nur noch das Portal erhalten ist. Ferner ist links unten der U-Bahnhof Gleisdreieck zu erkennen.

Anzumerken bleibt, dass die Stadt Berlin niemals auf den Flugrouten der „Trolley Mission“ verzeichnet war! Das Luftbild wurde lediglich der historischen Vollständigkeit wegen auf der Internetseite der „Trolley Mission“ eingefügt.

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Luftbild von Bremen am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 1/12 der US Air Force

Datum: 12. Dezember 2019
Luftbild von Bremen am 12. Mai 1945 - Luftbildserie 1/12 der US Air Force

Luftbildserie Bremen 1/12. Dieses Luftbild von Bremen wurde am 12. Mai 1945 mit einer sogenannten „K-24 Aerial Surveillance Camera“, also mit einer professionellen Mittelformatkamera, die von der US Air Force im Krieg zur Luftbildaufklärung verwendet wurde, erstellt. Das Foto ist Bestandteil einer Luftbildserie, die insgesamt aus zwölf Luftbildern besteht.

Sollten Sie diese Internetseite mit einem Smartphone oder mit einem Tablet PC anschauen, können Sie das Foto mit einer Fingergeste erheblich vergrößern. Nutzen Sie einen Desktop PC, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen Sie den Menüpunkt „Grafik anzeigen“ aus. Das Bild wurde hier mit 2.400 x 2.200 Pixel gespeichert.

Möchten Sie dieses Luftbild kommentieren, also im Detail beschreiben, was genau zu sehen ist oder besonders markante Objekte mit einer Anmerkung hervorheben, so schreiben Sie bitte an die E-Mail-Adresse, die in der Rubrik „Information“ veröffentlicht ist. Ihr Text wird - wenn gewünscht - mit Namensnennung umgehend veröffentlicht - vielen Dank!

Herr Klaus Sindermann ergänzt folgende Informationen zu diesem Luftbild:
Das Luftbild zeigt den Anflug auf Bremen über Delmenhorst, Ortsteil Düsternort. Rechts neben den Flugzeugschatten ist die damalige Südschule, die heutige „Astrid-Lindgren-Schule“, zu sehen. Weiter rechts davon ist die Düsternortstraße mit den heute noch stehenden Häusern zu erkennen. Oberhalb der Schule verläuft heute die Autobahn A28.

Bildcode: HDHB-01


Erdal-Werk der Firma Werner & Mertz GmbH auf dem Gewerbegebiet Ingelheimer Aue in Mainz

Datum: 28. November 2019
Erdal-Werk der Firma Werner & Mertz GmbH auf dem Gewerbegebiet Ingelheimer Aue in Mainz

Das Luftbild wurde im Archiv der „392. Bomb Group Memorial Association“ gefunden und zeigt das durch Weltkriegsbomben zerstörte „Erdal-Werk“ der Firma Werner & Mertz GmbH auf dem Gewerbegebiet Ingelheimer Aue in Mainz. Durch Überbelichtung des Fotonegatives konnte die auf dem Häuserdach befindliche Aufschrift „Erdal“ sichtbar gemacht werden, womit sich der Aufnahmeort der Luftaufnahme aus dem Mai 1945 eindeutig bestimmen ließ.

Aufschrift Erdal auf dem Häuserdach

Erdal ist auch heute noch ein bekannter Markenname der Firma Werner & Mertz GmbH, die auf eine langjährige Unternehmensgeschichte zurückblicken kann. Am 23. Oktober 1867 gründeten Friedrich Christoph Werner und Georg Werner die Wachswarenfabrik Gebrüder Werner. Im Jahre 1878 stieß mit Georg Mertz der zweite Namensgeber hinzu, so dass die Wachswarenfabrik fortan unter dem Namen Werner & Mertz firmierte.

Nach einem Feuer in der Fabrik in der Mittleren Bleiche im Mainzer Bleichenviertel wurde im September 1896 in der Mainzer Erthalstraße eine neue Fabrik gebaut. Nachdem jedoch erneut ein Großbrand die Fabrik- und Wohngebäude in der Erthalstraße im Jahre 1908 vernichtet hatte, wurden im Anschluß daran abermals neue Fabrikgebäude in der Ingelheimer Aue bezogen. Die damalige Postanschrift lautete gemäß Adreßbuch von 1940: „An der Kaiserbrücke 3/4“. Bei diesem Neubau entstand auch der sogenannte „Froschturm“, das Wahrzeichen der Marke Erdal in Mainz.

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Fliegerhorst und Flugplatz Münster Loddenheide nach der Zerstörung durch Luftangriffe im Mai 1945

Datum: 12. November 2019
Fliegerhorst und Flugplatz Münster Loddenheide nach der Zerstörung durch Luftangriffe im Mai 1945

Das Luftbild, das im Mai 1945 während der Trolley Mission von der „Forty-Fourth Bombardment Group (Heavy)“ erstellt wurde, zeigt den alten Flugplatz Münster-Loddenheide, der im Zweiten Weltkrieg als Fliegerhorst der Luftwaffe genutzt wurde.

Noch vor dem Ersten Weltkrieg veranstaltete der Luftschiffahrtsverein Münster die ersten Flugtage auf dem Gelände der Loddenheide. Ein denkwürdiges Ereignis war u.a. die Landung des Zeppelins „Viktoria Luise“ im Juni 1912. Während im Ersten Weltkrieg auf der Loddenheide keine Flugtage mehr stattgefunden hatten, wurde das Fluggelände in den 1920’er Jahren durch Investitionen der Stadt Münster zusehends zu einem Flughafen ausgebaut (Gründung der Luftverkehrsgesellschaft Münster GmbH im Januar 1928 sowie Gründung der Flughafen Münster GmbH im April 1929). Obgleich die Loddenheide im planmäßigen Luftverkehr als Zwischenlandeplatz u.a. für das Luftschiff „Graf Zeppelin“ diente, wurde der Flugbetrieb auf Beschluß des Magistrats der Stadt Münster im Jahre 1930 gänzlich eingestellt, weil ein größeres Gelände für einen neuen Flughafen Verwendung finden sollte, nämlich der Flugplatz Münster-Handorf.

Im Jahre 1933 entschloß sich jedoch die Reichswehr dazu, die Loddenheide als Fliegerhorst zu verwenden. So wurden im April 1934 feste Start- und Landebahnen und zusätzliche Gebäude errichtet, die im Zweiten Weltkrieg zum Ziel alliierter Luftangriffe wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Areal der Loddenheide von der Britischen Rheinarmee benutzt und zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Nachdem im Herbst 1993 die letzten britischen Streitkräfte abgezogen waren, wurden sämtliche Gebäude auf der Loddenheide mit Ausnahme der Friedenskapelle abgerissen. Seit 1996 entstand auf dem ehemaligen Gelände des Flugplatzes Münster-Loddenheide ein Gewerbepark.

Bildcode: 44BG12

 


Werksgelände der BASF - damals IG Farbenindustrie AG - an der Anilinfabrikstraße und Bahnsteigstraße in Ludwigshafen am Rhein nach Zerstörung durch Weltkriegsbomben

Datum: 12. November 2019
Werksgelände der BASF - damals IG Farbenindustrie AG - an der Anilinfabrikstraße und Bahnsteigstraße in Ludwigshafen am Rhein nach Zerstörung durch Weltkriegsbomben

Das Luftbild ist im Tiefflug über das zerstörte Werksgelände der alten Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF), die nach 1925 unter IG Farbenindustrie AG bzw. I.G. Farben AG firmierte, entstanden. Während der Schornstein ganz links unten in der Luftaufnahme sowie die daneben liegenden Fabrikhallen heute im Vergleich mit „Google Maps“ nicht mehr aufzufinden sind, läßt sich jedoch anhand der Fassade des Gebäudes ganz links im Bild ein Treppenhausvorsprung erkennen, der eindeutig demjenigen Gebäude entspricht, das heute noch an der Anilinfabrikstraße und Bahnsteigstraße steht.

Bildcode: RHTM27

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Werksgelände der alten Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF) - später IG Farben AG - in Ludwigshafen am Rhein nach der Zerstörung durch Fliegerbomben

Datum: 12. November 2019
Werksgelände der alten Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF) - später IG Farben AG - in Ludwigshafen am Rhein nach der Zerstörung durch Fliegerbomben

Die Luftaufnahme zeigt einen Ausschnitt des durch Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg zerstörten Werksgeländes der alten Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF), die im Jahre 1925 nach Fusion mit den Farbwerken Hoechst AG, Chemiefabriken Cassella und Kalle & Co. AG, Bayer, Agfa, Griesheim Elektron, etc. unter I.G. Farben AG bzw. IG Farbenindustrie AG firmierte. Die im Luftbild zerstörten Gebäude befanden sich in Höhe der Bleistraße, Ecke Diaminstraße, und sind durch einen Vergleich mit „Google Maps“ heute teilweise anhand der Fassaden wiederzuerkennen.

Bildcode: RHTM25

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Trolley Mission

Die „Trolley Mission“ war eine Flugmission der US-amerikanischen Luftwaffe im Mai 1945, die auch als „Low Level Tour“, als „Low Level Mission“ oder als „Cook‘s Tour“ bezeichnet wurde. Seinerzeit sind Luftbilder erstellt worden, die deutsche Städte nach dem Zweiten Weltkrieg sprichwörtlich zur „Stunde Null“ zeigen.