Düsseldorf Luftbild Rheinufer mit Tonhalle und Oberkasseler Brücke

Düsseldorf Luftbild Rheinufer mit Tonhalle und Oberkasseler Brücke

30. Oktober 2018

Das Luftbild zeigt die Oberkasseler Brücke, welche den Stadtteil Oberkassel mit der Düsseldorfer Altstadt verbindet. In der unteren Bildhälfte ist ein Teil der heutigen Festwiese Oberkassel zu erkennen, woran sich zum einen der Kaiser-Wilhelm-Ring und zum anderen der Kaiser-Friedrich-Ring anschließen. Auf dem gegenüberliegenden Rheinufer befindet sich nördlich der Altstadt, am Ende der Oberkasseler Brücke gelegen die Tonhalle, ein Konzerthaus in Düsseldorf.

Dem Rheinufer zur rechten Bildhälfte hin folgend steht die Sankt Lambertus Kirche, eines der ältesten Bauwerke in der Altstadt; direkt daneben, dem Schloßufer folgend, schließt sich der Burgplatz an, wo der alte Schloßturm steht. Er ist das einzige Überbleibsel des Düsseldorfer Schlosses, das bereits im Jahre 1872 durch einen Großbrand vernichtet wurde. Der Schloßturm, der nach den Luftangriffen im Jahre 1943 völlig ausbrannte, ist das Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf und beherbergt heute das Schiffahrtsmuseum, eines der ältesten Binnenschiffahrtsmuseen in Deutschland überhaupt.

Bildcode: GCTM18 + GCTM19


Düsseldorf Luftbild Hauptbahnhof

Düsseldorf Luftbild Hauptbahnhof

30. Oktober 2018

Auf dem Luftbild ist die Stadt Düsseldorf zu erkennen, die während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg, insbesondere am 12. Juni 1943, durch gezieltes Bombardement der britischen Luftwaffe weitgehend zerstört wurde. In der oberen Bildhälfte ist der nördliche Teil der Gleisanlagen vom Düsseldorfer Hauptbahnhof zu sehen, worunter die Erkrather Straße und die Kölner Straße als Unterführung verlaufen.

Den Bahngleisen zur linken Bildhälfte hin folgend ist unschwer die Elisabethkirche am Vinzenzplatz zu erkennen, von wo aus sich die Gerresheimer Straße entlang der Häuserruinen bis zur Worringer Straße und später bis zur Kölner Straße erstreckt. Die Industrieanlagen hinter den Bahngleisen neben dem Hauptbahnhof gehörten seinerzeit zur Maschinenfabrik Haniel & Lueg, woran sich an der Erkrather Straße das alte Straßenbahndepot der Rheinbahn AG anschloß. Aus dem alten Straßenbahndepot entstand zu Beginn der 1990’er Jahre das „Capitol Theater“.

Bildcode: GCTM16 + GCTM17


Hanau Luftbild Hauptbahnhof

Hanau Luftbild Hauptbahnhof

30. Oktober 2018

Entsprechend der Bedeutung der Stadt Hanau als Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt zeigt die Abbildung den Hanauer Hauptbahnhof in zerstörtem Zustand. Deutlich ist in der unteren Bildhälfte die heutige Westerburgstraße zu erkennen, die über die Gleisanlagen (Brücke) in die heutige Willy-Brandt-Straße mündet.

Dampflokomotiven und Züge befinden sich nicht in Fahrt, sondern stehen bedingt durch zerstörte Gleiskörper still an den Bahnsteigen und auf den Abstellgleisen. Obwohl das imposante Bahnhofsgebäude mit Vorplatz die beiden bereits erwähnten schweren Luftangriffe recht unversehrt überstanden hatte, diente es nur bis ins Jahr 1966 als Empfangsgebäude und wurde danach abgerissen bzw. durch ein nördlich der Gleisanlagen liegendes Bahnhofsgebäude ersetzt.

Bildcode: GCTM29 + GCTM30


Hanau Luftbild Bahnbetriebswerk Hanau Ost mit Lokschuppen und Wasserturm

Hanau Luftbild Bahnbetriebswerk Hanau Ost mit Lokschuppen und Wasserturm

30. Oktober 2018

Am 6. Januar 1945 bombardierten britische Bomber sowohl die Alt- und Neustadt. Wenige Tage vor dem Einmarsch der US-amerikanischen Bodentruppen brachte der Luftangriff am 19. März 1945 schließlich die völlige Zerstörung der Stadt. Bei einem Nachtangriff mit über 230 Flugzeugen wurden weit über 1.200 Tonnen Spreng- und Brandbomben abgeworfen, die einen verheerenden Feuersturm entfachten.

Die Abbildung zeigt neben zahlreichen Bombentrichtern die im Süden liegenden Eisenbahngleise des Hanauer Hauptbahnhofes, die sich zur Linken hin in die Kinzigtalbahn und zur Rechten hin in die Main-Spessart-Bahn verzweigen. Da Hanau schon immer ein Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt war, wurde im Jahre 1904 südöstlich des damaligen Ostbahnhofes, der heute als Hauptbahnhof dient, mit dem Bau des Bahnbetriebswerks Hanau Ost begonnen, das deutlich in der Bildmitte zu erkennen ist. Es hatte die Luftangriffe nahezu unzerstört überstanden und dient heute mit zwei Lokomotivschuppen, zwei Drehscheiben und Lokomotivwerkstatt als Museumseisenbahn.

Bildcode: GCTM27 + GCTM28

 


Bonn Luftbild mit Blick auf das Siebengebirge

Bonn Luftbild mit Blick auf das Siebengebirge

30. Oktober 2018

Zu erkennen ist die Nordstadt von Bonn, die zerstörte alte Rheinbrücke, die heute den Namen „Kennedybrücke“ trägt und die Altstadt von Bonn mit dem Stadtteil Bonn-Beuel verbindet. Nachdem Bonn im Verlauf des Zweiten Weltkrieges größtenteils von Luftangriffen verschont geblieben ist, zerstörte ein Bombardement der britischen Luftwaffe am 18. Oktober 1944 innerhalb von nur 30 Minuten die Innenstadt. Im Hintergrund ist das Siebengebirge mit den darunter liegenden Städten Königswinter und Bad Honnef zu erkennen.

In der rechten Bildhälfte sind die kleinen Einfamilienhäuser in der Mondorfer Straße zu sehen, die wie an einer Perlenkette aufgereiht zum heutigen Sportpark Nord führen, der allerdings erst Ende der 1960’er Jahre geschaffen wurde; daran schließt sich der heutige Krankenhauskomplex vom Landschaftsverband Rheinland am Kaiser-Karl-Ring an, der im Jahre 1882 als Rheinische Provinz-Irrenanstalt gegründet wurde und später als Rheinische Kliniken Bonn bezeichnet worden ist. Zum Komplex des Klinikgeländes gehörte damals die Anstaltskapelle, die heute den Namen Christus-König-Kirche trägt.

Bildcode: GCTM14 + GCTM15


Aschaffenburg Luftbild Güterbahnhof und Hauptbahnhof

Aschaffenburg Luftbild Güterbahnhof und Hauptbahnhof

30. Oktober 2018

Dieses Luftbild zeigt - von der Bildmitte aus gesehen - zunächst den Güterbahnhof sowie - zum rechten Bildrand hin - den Aschaffenburger Hauptbahnhof. Am Mainufer, dort wo Rauchschwaden entlang ziehen, ist das Wahrzeichen der Stadt, nämlich das Schloß Johannisburg zu erkennen. Ferner ist im Hintergrund der Main mit der Aschaffenburger Maininsel zu sehen. In der linken Bildhälfte ist außerdem der Hofgarten zu erkennen, der im Norden von der Platanenallee und im Osten von der Hofgartenstraße umsäumt wird. Darin befindet sich heute wie damals der Park Schöntal, ein Landschaftsgarten inmitten der Stadt.

In der unteren, rechten Bildhälfte sind zahlreiche Bombentrichter auszumachen; sie entstanden im Rahmen der Luftangriffe auf Aschaffenburg und zielten auf das am Güterbahnhof gelegene Industrie- und Gewerbegebiet ab. Vom Bahnbetriebswerk Aschaffenburg mit Schornstein, Wasserturm und mehreren Lokschuppen ist heute nur noch der große Ringlokschuppen übrig geblieben. Deutlich zu erkennen ist auch die zerstörte Glattbacher Überfahrt, jene Brücke zwischen Güterbahnhof und Hauptbahnhof.

Bildcode: GCTM10 + GCTM11

 

 


Aschaffenburg Luftbild Pionierkaserne und Südbahnhof

Aschaffenburg Luftbild Pionierkaserne und Südbahnhof

30. Oktober 2018

Aschaffenburg selbst war in den Jahren 1940 bis 1945 stets das Angriffsziel von knapp 20 alliierten Luftangriffen. Der schwerste erfolgte am 21. November 1944 durch die Royal Air Force, bei welchem große Teile von Aschaffenburg zerstört wurden. So ist in der Abbildung oben rechts die heutige Adenauerbrücke über den Main in zerstörtem Zustand zu sehen. In der Bildmitte ist unschwer der Aschaffenburger Südbahnhof mit seinen Gleisanlagen zu erkennen, der an das benachbarte Gewerbegebiet Schweinheim angrenzt.

Quer durch das Bild führt die Schweinheimer Straße, an deren ersten Abzweigung die Christian-Schad-Straße liegt, wo damals die Pionierkaserne lag. Die fünf imposanten Kasernengebäude sind auch heute noch vollständig erhalten; unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie von der US-amerikanischen Militärregierung übernommen, welche dort die sogenannten „Fiori Barracks“ einrichtete. Die „Fiori Barracks“ wurden in den frühen 1990’er Jahren aufgegeben und dienen heute als reguläre Wohnhäuser.

Bildcode: GCTM12 + GCTM13